Originalausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
432 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
mit 24-seitigem Farbbildteil
ISBN: 978-3-453-19354-3
21,99
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22,70
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31,50*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin:
31. Oktober 2011
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Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik
"Abdallah Frangis Memoiren mit dem Titel 'Der Gesandte. Mein Leben für Palästina' (...) lassen fünfzig Jahre Zeitgeschichte - vornehmlich des Nahen Ostens - am Leser Revue passieren. Frangi, der länger als vierzig Jahre die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) in Deutschland repräsentierte, zieht eine Bilanz, die für ihn persönlich, aber auch für die Palästinenser insgesamt doch positiv ausfällt, auch wenn die Palästinenser noch immer um ihre Rechte und ihren Staat kämpfen müssen (...) doch ist das Buch an keiner Stelle unfair oder gar ausfallend gegenüber Israel. Auch wer manches kritischer sehen mag (...), kann in diesem Buch doch den Gang der Ereignisse, wie er die Schalgzeilen der Weltpresse über viele Jahre hinweg füllte, nochmals voen einem in der ersten Reihe Stehenden nacherleben (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Aus dem Widerstand an den Verhandlungstisch
Als enger Vertrauter von Arafat war Abdallah Frangi 42 Jahre lang in Deutschland und wurde hier zur Stimme der Palästinenser – seit 1974 als offizieller Vertreter der PLO in Bonn und Berlin. Durch seine engen Kontakte zu den maßgebenden Politikern brachte er die Interessenlage des palästinensischen Volkes auf die politische Agenda. Er pflegte u. a. Verbindungen zu Hans-Jürgen Wischnewski, Joschka Fischer, Hans-Dietrich Genscher und Gerhard Schröder – ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen der internationalen Politik.
Abdallah Frangis Leben liest sich spannend wie ein Agententhriller: Aufgewachsen in einer einflussreichen Beduinenfamilie, wird Frangi im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie aus dem soeben gegründeten Staat Israel nach Gaza vertrieben. Mitte der 50er-Jahre, als Gaza vom israelischen Militär besetzt wird, gehört sein ältester Bruder zu den Gründungsmitgliedern der palästinensischen Freiheitsbewegung Fatah. Nach dem Abitur geht Frangi für ein Medizinstudium nach Deutschland, und es beginnt sein über 40 Jahre andauerndes Engagement für Palästina in Deutschland. Nach den Anschlägen einer palästinensischen Terrorgruppe während der Münchner Olympiade wird Frangi ohne jede Begründung aus Deutschland ausgewiesen und steht auf der Todesliste des israelischen Geheimdienstes. Nur knapp entgeht er selbst einem Briefbombenattentat und muss erleben, wie viele seiner politischen Mitstreiter ermordet werden. Dennoch setzt sich Frangi unerschütterlich für eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts ein. Vom Beduinenzelt in die Bonner Republik – Lebensgeschichte als Weltgeschichte.
© Monika Bokel
Abdallah Frangi wurde 1943 in Beerscheba, im damaligen Palästina, geboren. 1948 wurde er mit seiner Familie nach Gaza vertrieben. Frangi studierte Medizin und Politik in Frankfurt am Main. Bereits während des Studiums wurde er politisch aktiv und setzte sich für die Errichtung eines unabhängigen Staates Palästina ein. Ab 1974 war er offizieller Vertreter der PLO in Deutschland, seit 1993 als Generaldeligierter Palästinas in Berlin (bis 2005). Nachdem Frangi 2007 bis 2009 außenpolitischer Sprecher der Fatah war, ist er heute in Gaza als persönlicher Berater von Präsident Abbas tätig.
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