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PRESSE Buchinfo

 

Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner

Freakonomics

Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen

Originaltitel: Freakonomics
Originalverlag: W. Morrow
Aus dem Amerikanischen von Gisela Kretzschmar

Deutsche Erstausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-50064-4
18,95 | 19,50 | 27,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Riemann

Erscheinungstermin: 1. Februar 2006
Dieser Titel ist lieferbar.

 
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FREAKONOMICS

Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen

 
 

Buchinhalt

Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver? Eine auf den ersten Blick seltsame Frage, die darauf abzielt, unsere schlechte, weil hochgradig emotionale Risikofolgenabschätzung, an den Tag zu bringen. Steven Levitt, ein brillanter junger Professor der Wirtschaftswissenschaften, wendet die Quintessenz der Ökonomie, also die Untersuchung von Anreizen, auf eine Vielzahl gesellschaftlicher Themen an. Er konfrontiert uns mit skurrilen Fragen wie "Warum wohnen Drogenhändler besonders lang bei ihren Müttern?", mit merkwürdigen Fragen wie "Besteht ein Zusammenhang zwischen Schwerverbrechen und Abtreibung?" und wichtigen Fragen wie "Hat die moderne Medizin wirklich zur Lebensverlängerung beigetragen?". In Zusammenarbeit mit dem Journalisten Stephen Dubner ist ein Buch entstanden, das zahlreiche Aha-Effekte garantiert, das uns manchmal schmunzeln lässt und stets über eindimensionales Denken hinausführt.



Die Wirtschaftswissenschaft ist heute verkommen zu einem Wust von Theorien, statistischen Zahlenklaubereien und unbewiesenen Spekulationen. So Steven Levitt, ein Querdenker und Professor der Ökonomie an der University of Chicago. Dabei besteht der Kern der Ökonomie in der schlichten Untersuchung von Anreizen: Wie bekommen Menschen das, was sie wollen bzw. brauchen, besonders dann, wenn sie in Konkurrenz zu anderen stehen, die das Gleiche wollen?



Dabei konfrontiert uns das heutige Leben mit zahlreichen Rätseln. Viele dieser Fragen könnte die Ökonomie lösen - zumindest wenn sie richtig verstanden und gebraucht wird. Dubner/Levitt untersuchen gesellschaftliche Probleme aus einem so weit gespannten Themenspektrum wie Familie, Kriminalität, Sport, Politik; Betrügen, Stehlen und Lügen; Fett und Furcht oder Verkehrsstaus. Ihre Perspektive kann uns tiefe Einsichten vermitteln, einschließlich der Tatsache, dass viele landläufig akzeptierte Vorstellungen schlicht falsch sind. Ebenso wie die Gewissheiten so genannter Experten aus den Bereichen Medizin, Politik oder Kriminalistik.



Immer wieder wird uns erzählt, die moderne Welt sei ein ausgesprochen komplexes und kompliziertes Gebilde, dessen Mechanismen nur wenige verstehen. Und zu Recht wird der Theorienverhau der Ökonomie als verwirrend empfunden und die konventionelle Wirtschaftswissenschaft daher als "trostlos" bezeichnet, zumal sie kaum noch in der Lage ist, vernünftige Antworten zu liefern. Dieses Buch präsentiert eine beruhigende Botschaft: Viele scheinbar komplexe Probleme und Fragen lassen sich mit dem richtigen Schlüssel relativ einfach beantworten. Hier werden Fragen beantwortet und Verbindungen hergestellt, an die man oft nicht einmal ansatzweise denkt.



Besteht ein Zusammenhang zwischen Abtreibung und Schwerverbrechen?



Sehr wohl, sagen die Autoren; denn wo Abtreibung erlaubt ist, kommen weniger unerwünschte Kinder auf die Welt. Und unerwünschte Kinder wachsen in der Regel als ungeliebte Kinder auf - die mit größerer Wahrscheinlichkeit auf die schiefe Bahn geraten.



Welche Qualitäten besitzen gute Eltern? Sie sollten absolut konsequent sein, sich den Namen ihres Kindes gründlich überlegen und vieles mehr.



Warum fürchten wir uns mehr vor Revolvern als vor Pommes frites? Die Antwort darauf gibt ein Kapitel, das sich mit Risikofolgenabschätzung beschäftigt.



Hilft uns die moderne Medizin wirklich, länger zu leben? Unsere Lebenserwartung steigt und ebenso die Krankenkassenbeiträge. Aber - und das ist die spannende Frage - hat unsere längere Lebenserwartung überhaupt etwas mit der aufwändigen High-Tech-Medizin zu tun?



Eher skurril, aber entlarvend: Die Antwort darauf, warum Drogenhändler überdurchschnittlich lang bei ihren Müttern wohnen.



Eine Story, die beinahe jeden interessieren dürfte: Wie nutzen so genannte "Experten" ihr Wissen, um uns auszunehmen? Pikante Fakten über die Praktiken von Immobilenhändlern, Fond-Managern und Rechtsanwälten.

 
 

Kurzvita

Steven Levitt, geboren 1967 in Boston, zeichnete sich schon während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften in Harvard durch sein unkonventionelles Denken aus. Als Phi Beta Kappa Student erhielt er den „Young price for best undergraduate thesis in economics“. Seit 1999 hält Levitt eine Professur an der University of Chicago und ist Herausgeber des Journal of Political Economy. Zu seinen Hobbys gehören Golf, Pferderennwetten und die Renovierung alter Häuser.

 
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© Ellen Binder

Stephen Dubner hat von 1994 bis 1999 als Herausgeber und Journalist für das New York Times Magazine gearbeitet. In den USA machte er sich insbesondere einen Namen mit "Turbulent Souls – A Catholic Son's Return to His Jewish Family", das in sieben Sprachen übersetzt wurde. Heute schreibt Dubner u.a. für den "New Yorker", die "Washington Post" und "Time".

 
 

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