Originalausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
352 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0429-8
19,99
|
20,60
|
28,50*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Blanvalet
Erscheinungstermin:
17. April 2012
Dieser Titel ist lieferbar.
Das lustige Baubuch von BRIGITTE-Kolumnistin Julia Karnick
„Ist es nicht ärgerlich, wie viel Geld man verschleudert, wenn man lebenslang Miete zahlt?” Wer diese Frage stellt, steht schon mit einem Bein in der Baugrube oder zumindest im Notariat. Egal ob man neu, aus-, an- oder umbaut, eines kommt sicher auf die Bauherren zu: eine ganze Menge. BRIGITTE-Kolumnistin Julia Karnick hat das alles hinter sich und weiß, wie man eine drohende Kostenexplosion bewältigt, sich das Leben ohne Keller schönredet, abgetauchte Handwerker aufspürt, einen Jahrhundertwinter und zwei Wasserschäden übersteht.![]()
Irgendwann kommt der Zeitpunkt und man sagt sich: Wir bauen. Man ist einfach in dem Alter, wo man so etwas tut. Die eigenen Freunde und Kollegen sind übrigens auch in dem Alter und die Freunde und Kollegen der Freunde sind es ebenfalls. Früher redete man über Musik und Sex, dann über den Job, später kreisten Gespräche um Schwangerschaft, Kinder und Erziehung. Jetzt ist man Anfang oder Mitte vierzig und reif für ein Thema, von dem man nie geglaubt hätte, dass es einen je fesseln würde – das Thema "Eigenheim". Alle reden andauernd über Hauskauf oder Hausbau. Oder bauen an. Oder bauen um. Oder suchen eine Immobilie, die sie aus- oder umbauen können. Oder überlegen, ob sie doch lieber etwas kaufen sollten, das man auf keinen Fall aus- oder umbauen muss.
Rund 90.000 neue Ein- und Zwei-Familienhäuser werden pro Jahr in Deutschland gebaut, hinzu kommt eine unbekannte, vielfache Anzahl von Haus- und Wohnungssanierungen, Um- und An- sowie Ausbauten. Hunderttausende von kleinen und großen Baustellen verteilen sich über das ganze Land, und zu jeder Baustelle gehören Menschen, die an ihr leiden: Die sich fragen, warum die Handwerker heute schon wieder nicht kommen. Die sich von Architekten offene Badezimmer aufschwatzen lassen. Die entscheiden müssen, wie viele Steckdosen an welchen Stellen zu einem erfüllten Leben gehören. Die sich wundern, was das freiliegende Abluftrohr im zukünftigen Wohnzimmer zu suchen hat. Die keine Freizeit mehr haben, weil sie das Wochenende in Fliesen- und Küchenstudios verbringen müssen. Die nicht mehr schlafen können, weil alles viel teurer wird als gedacht.
„Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!“ ist ein lustiges Baubuch, das sich nicht mit der Frage aufhält, ob es uncool ist, die Großstadt-Altbauwohnung gegen ein Eigenheim im Grünen zu tauschen, sondern schnell zum Wesentlichen kommt: Mit welchen Katastrophen muss man rechnen, wenn man sein Leben freiwillig in eine Baustelle verwandelt? Und wie überlebt man sie? Julia Karnick, selbst leid- und katastrophengeprüfte Bauherrin, berichtet mit leichter Feder über das Abenteuer Hausbau.
Julia Karnick, Jahrgang 1970, BRIGITTE-Kolumnistin, Ehefrau, Mutter und Bauherrin, wuchs in einem Genossenschaftsreihenhaus auf. Sie wäre bereitwillig Mieterin geblieben bis ans Ende ihrer Tage, wenn da nicht ihr Mann gewesen wäre. Nachdem das Paar ein Grundstück gekauft und eine Dreiecksbeziehung mit einer sehr jungen, attraktiven Architektin begonnen hatte, war Julia Karnick versucht, in ihrer Kolumne ständig übers Hausbauen zu schreiben. Weil das nicht ging, verfasste sie stattdessen ein ganzes Buch.
© Verlagsgruppe Random House GmbH
Kontakt Presse Buchhandel Download Literatur Blog Newsletter