Originalausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
320 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31314-3
17,99
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18,50
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25,90*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin:
15. Mai 2012
Dieser Titel ist lieferbar.
Peter Schnieders schildert seine spannendsten Fälle bei der Kripo Köln
„Tatort“, „Kommissar Stolberg“, „Polizeiruf 110“ und die „SOKO“-Serien – die meisten Menschen glauben zu wissen, wie Polizeiarbeit funktioniert. Doch zwischen Fiktion und Realität bestehen oft gravierende Unterschiede. Peter Schnieders, ehemaliger Erster Hauptkommissar in Köln, war 43 Jahre lang Polizist, 36 Jahre davon bei der Kriminalpolizei. Als Chef des Kriminalkommissariats K 11 war er mit spektakulären Fällen wie der Entführung des sechsjährigen Peter Fiszman und dem Messerattentat auf Oskar Lafontaine betraut. An viele Verbrechen erinnert sich Peter Schnieders bis heute in allen Einzelheiten – auch wenn sie zwei Jahrzehnte oder länger zurückliegen. Nun schildert er mit Co-Autor Fred Sellin seine wichtigsten Fälle in dem neuen Buch „IM SPIEGEL DES BÖSEN“ und zeigt, wie die Ermittlungen einer Mordkommission tatsächlich verlaufen.![]()
Peter Schnieders erzählt von Aufsehen erregenden Verbrechen, wie dem Attentat auf Oskar Lafontaine, über das er bislang unbekannte Hintergrundinformationen aus Ermittlerperspektive preisgibt. Neben viel beachteten Fällen, zu denen auch das spurlose Verschwinden eines millionenschweren Bauunternehmers gehört, kommt Peter Schnieders auf die Gewalttaten zu sprechen, die ihn selbst am meisten bewegten: der Mord an einer Fünfzehnjährigen, bei dem der Täter nur durch einen V-Mann überführt werden konnte, die Jagd nach einem Serientäter, gegen den über 20 Frauen Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet hatten oder der grausame Prostituiertenmord, der bis heute offiziell ungeklärt ist, obwohl die Polizei den Täter kennt.![]()
Detailgenau beschreibt der Kriminalkommissar die Ermittlungsarbeit der Polizei, und man begreift schnell, was die Faszination seines Berufes ausmacht: Peter Schnieders vergleicht sie mit einem Puzzlespiel, von dem anfangs etliche Teile fehlen. Aus Hinweisen am Tatort, den Verletzungen des Opfers, den Ergebnissen moderner kriminalistischer Analysemethoden, den Zeugenaussagen und dem Verhör Verdächtiger rekonstruieren die Experten Stück für Stück, was sich bei einem Tötungsdelikt zugetragen hat. Man erfährt, was der Zustand einer Leiche verrät, welche Erkenntnisse DNA- und Blutspuranalysen liefern, wie der Täterkreis eingegrenzt wird und woran Lügen im Verhör zu erkennen sind. Doch es geht bei Peter Schnieders auch um Persönliches: um die Balance zwischen professioneller Distanz und Mitgefühl, um die Gratwanderung zwischen Ekel und Faszination beim Betrachten einer Leiche, um die Wut, die der Mord an Kindern bei ihm auslöst und die Überwindung, die es ihn kostet, eine Todesnachricht zu überbringen. Mit den spannenden Fallgeschichten seines Buches hat Peter Schnieders selbst ein Puzzle gelegt, das authentisch und mit überraschenden Einblicken freigibt, wie der Kampf gegen das Verbrechen geführt wird.
Peter Schnieders wurde 1948 geboren. 43 Jahre lang arbeitete er als Polizist in Köln, 36 davon bei der Kriminalpolizei. Er war Chef des Sittenkommissariats, leitete die Mordkommission K 11 und das Raubkommissariat K 14. Noch heute kann sich Peter Schnieders, der seit zwei Jahren pensioniert ist, an alle wichtigen Fälle detailgenau erinnern.![]()
Fred Sellin, Jahrgang 1968, arbeitete bei verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen, u. a. in Köln, wo er Peter Schnieders kennenlernte und als Polizeireporter über einige Fälle des Kriminal-kommissars berichtete. Heute lebt Fred Sellin als Journalist und Buchautor in Hamburg.
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