Mit Nachwort von Leonard
Forster
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag,
552 Seiten
ISBN: 978-3-7175-1696-5
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Verlag: Manesse
Erscheinungstermin:
1. September 1985
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Mit den „Galgenliedern“ schuf Christian Morgenstern eine eigene, originelle, in der deutschen Literatur völlig neue Art von Dichtung, die heute noch ihresgleichen sucht, eine Art von metaphysischem Nonsens.
Morgensterns „Galgenpoesie“, von der er selbst sagte, sie sei „Ein Stück Weltanschauung“, ist in unserer Ausgabe vollständig, mit sämtlichen Zyklen, nach Text und Anordnung der Erstdrucke wiedergegeben.
Christian Morgenstern, am 06.05.1871 als Nachkomme einer Malerfamilie in München geboren, studierte zunächst Volkswirtschaft und Jura, später Philosophie und Kunstgeschichte. Seine ersten heiter-grotesken Dichtungen wie »Galgenlieder« und »Palmström« machten ihn sehr rasch bekannt. Eine innere Krise beendete Morgensterns »weltliche Epoche« und führte ihn zu Nietzsche, Kierkegaard und Meister Eckhart. Seine Lyrik wurde mehr und mehr Gedankendichtung, ja geradezu »Philosophie in Versen«. Morgenstern starb am 31.03.1914 in Meran.
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