Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag,
262 Seiten
ISBN: 978-3-7175-8256-4
19,90
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Manesse
Erscheinungstermin:
1. September 1999
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Friedrich Nietzsches Verse und lyrische Versuche sind nicht nur ein Zeugnis besonderer Begabung von Jugend an, sie zeigen auch die Selbsterkundung des Philosophen, die zuweilen bis hin zur Selbstzerfleischung reichen.
Nietzsches Werk zu lesen ist stets eine Herausforderung, vieles im Text ist kunstvoll verschlungen, widersprüchlich, provozierend. In den Gedichten ist dies nicht anders: Es sind eigenartige, faszinierende Versgebilde, scheinbare Dialoge mit sich selbst, im Schmerz und in Verlorenheit geführt. Die Verse sind eng mit Nietzsches Philosophie verflochten. Dennoch führen sie ein "Eigenleben" und können auch ganz ohne den philosophischen Textzusammenhang gelesen werden. Die vorliegende Ausgabe gibt sämtliche Gedichte Nietzsches in chronologischer Reihenfolge wieder.
Friedrich Nietzsche (1844–1900) stammt aus einer pietistischen Pfarrersfamilie. Nach dem frühen Tod des Vaters wurden ihm Mutter und Schwester zu Hauptadressaten daheim in Naumburg. So sehr er sich in Denken und Fühlen auch von allen Ursprüngen entfernte, bis zu seiner geistigen Umnachtung 1888 und der damit einhergehenden Heimkehr in den Schoß der Familie hielt er den Briefverkehr mit Franziska Nietzsche aufrecht.
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