1 Audio-CD,
Laufzeit: 60 Minuten
ISBN: 978-3-86717-801-3
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungstermin:
17. Oktober 2011
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Eine sinnliche Verschmelzung von Poesie & Klassik
"Die ideale CD, um sich zurückzulehnen und die Seele baumeln zu lassen."
LebensZeit
Wunderschöne deutsche Gedichte, eingesprochen von einigen der besten deutschen Schauspieler, bilden mit sorgfältig ausgewählten klassischen Musikstücken eine traumhafte Symbiose zwischen Poesie und Musik. Die ideale CD, um sich zurückzulehnen und die Seele baumeln zu lassen. Enthält Bachs "Air", Beethovens "Mondscheinsonate", Dvoráks "Slawischer Tanz" und viele andere
Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg; nach der Promotion bereitete er sich in Frankfurt auf den Anwaltsberuf vor. Bereits 1773 und 1774 hatte er großen Erfolg mit seinen Stücken "Götz von Berlichingen" und "Clavigo" sowie mit seinem ersten Roman "Die Leiden des jungen Werther". 1774 machte er auch Bekanntschaft mit dem Herzog Carl August von Weimar, auf dessen Einladung er ein Jahr später nach Weimar zog. Dort wurde er zunächst Legionsrat, dann Staatsrat, Minister und Geheimer Rat. Er unternahm zahlreiche Reisen zum Rhein, in die Schweiz, nach Italien und Böhmen. 1791-1817 war er Direktor des Weimarer Staatstheaters. Goethe beschäftigte sich eingehend mit zahlreichen Wissengebieten, u.a. Botanik, Meteorologie, Anatomie, Mineralogie, Optik. Mit den größten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit war er bekannt oder befreundet, u.a. mit Schiller, Humboldt, Schelling; Emerson, Turgenev und Thackeray besuchten ihn. Er starb am 22.3.1832 in Weimar und wurde in der Fürstengruft beigesetzt.
Johann Wolfgang Goethe ist nicht nur der größte deutsche Dichter, sondern auch ein universeller Denker, der maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Literatur und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Am Beginn seines umfangreichen Werks stand der Irrationalismus und Individualismus des Sturm und Drang: gefühlsbetonte, hymnische Lyrik, Dramen ("Götz") und der empfindsame "Werther". Unter dem Eindruck seiner Italienreisen wandte er sich der Klassik zu und schuf formstrenge, harmonische Dichtungen, v.a. über den idealen Menschen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft ("Iphigenie", "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Sein Spätwerk schließlich ist zunehmend von Gedanken über soziale und psychologische Fragen geprägt ("Faust", "Die Wahlverwandtschaften").
Hermann Hesse (1877-1962) wurde in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen geboren. 1891 wurde er Schüler am evangelischen Klosterseminar Maulbronn - das später zum Schauplatz seines Romans "Unterm Rad" werden sollte -, floh jedoch nach sieben Monaten von dort. 1895-1898 absolvierte er in Tübingen eine Buchhändlerlehre, die er zu umfassenden literarischen Studien und ersten schriftstellerischen Arbeiten nutzte. 1899 zog er nach Basel, wo er für die "Allgemeine Schweizer Zeitung" Artikel und Rezensionen schrieb. 1904 erschien sein erstes Buch "Peter Camenzind", dessen Erfolg es ihm ermöglichte, sich in ein Haus in Gaienhofen am Bodensee zurückzuziehen. 1911 unternehm er eine dreimonatige Indienreise. 1919 siedelte er für den Rest seines Lebens ins Tessin über, wo seine berühmtesten Werke entstanden: Siddharta (1922), Der Steppenwolf (1927), Naziss und Goldmund (1930), Das Glasperlenspiel (1943). Während des 2. Weltkriegs durften Hesses Werke in Deutschland nicht gedruckt werden. 1946 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Freiherr Joseph von Eichendorff, geboren 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, entstammte einer katholischen Adelsfamilie. Nach dem Besuch des katholischen Gymnasiums in Breslau begann er ein Jurastudium in Halle, das er in Heidelberg fortsetzte und 1812 in Wien abschloss. 1813-1815 nahm er an den Befreiungskriegen teil. Im Jahr darauf trat er in Breslau als Referendar in den preußischen Staatsdienst ein. 1821 wurde er katholischer Kirchen- und Schulrat in Danzig, und 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg. 1831 übersiedelte er mit der Familie nach Berlin und war dort in verschiedenen Ministerien beschäftigt, bis er 1841 zum Geheimen Regierungsrat ernannt wurde. 1844 ging er in Pension. Am 26. November 1857 starb Eichendorff in Neisse.
Seine von höchster Musikalität und Innigkeit geprägte Lyrik ist von zahlreichen Komponisten, insbesondere von Schuhmann und Hugo Wolf, vertont worden. Weltruhm hat auch seine Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts« erlangt.
Theodor Storm (1817-1888) wurde in Husum an der Ostsee als ältester Sohn einer angesehenen Patrizierfamilie geboren. Er zählt zu den beliebtesten Dichtern des 19. Jahrhunderts, seine Gedichte wie z.B. "Graue Stadt" oder Erzählungen wie "Immensee" oder "Der Schimmelreiter" gehören an Gymnasium und Realschule zum gern gelesenen Stoff.
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