Paperback, Broschur,
296 Seiten,
15,0 x 22,5 cm
ISBN: 978-3-579-08017-8
29,95
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Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Erscheinungstermin:
1. August 2007
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Essen, um zu leben
Die Wiederentdeckung des Abendmahls als Lebensvollzug
Mutige und provokante Thesen anregend dargestellt
Was heute wie ein unzeitgemäßes Ritual erscheint, war in der frühen Kirche die Mitte christlicher Existenz schlechthin. Kann auch heute das Abendmahl mehr sein als ein Stück trockene Oblate und ein Schluck wässriger Traubensaft?
Luise Schottroff und Andrea Bieler machen sich auf einen spannenden Weg der Neuentdeckung. Eine Reise, die mitzugehen sich lohnt: Sie rekonstruieren die Missdeutungen eschatologischen und apokalyptischen Denkens im Gefolge der europäischen Aufklärung und machen so Hoffnungsbilder für den kommenden und den nahen Gott wieder sichtbar. Sie zeigen, wie aus solchen Hoffnungsbildern eine lebendige eschatologische Erwartung erwächst. Sie erschließen, wie diese eschatologischen Erwartungen in eucharistischen Liturgien heute neu lebendig werden. Und sie fragen nach den sozialen und politischen Folgen, wenn Menschen in die Dynamik einer so verstandenen liturgischen Existenz hineingenommen sind.
Dr. Luise Schottroff ist evangelische Theologin. Bis 1999 war sie Professorin für Neues Testament an den Universitäten Mainz und Kassel. Von 2001-2005 lehrte sie an der Pacific School of Religion / Graduate Theological Union in Berkeley und am Union Theological Seminary New York, USA. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Neutestamentliche Wissenschaft, Sozialgeschichtliche Theologie und Feministische Theologie.
© Andrea Bieler
Andrea Bieler, Dr. phil., ist Professorin für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Liturgiewissenschaft an der Pacific School of Religion und der Graduate Theological Union in Berkeley, Kalifornien.
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