Süddeutsche Zeitung
"Kaminer ist, was nur selten bemerkt wird, ein großer Stilist, ein Meister seiner Form, einer kleinen Form natürlich, die der Romanform in manchem überlegen ist. Wladimir Kaminer, soviel steht fest, ist ein großer Gewinn für die deutsche Literatur."
Süddeutsche Zeitung
"Das Geheimnis Kaminers ist die Sanftheit seiner Satire. Er lässt, scheinbar, nur den Dingen ihren Lauf und macht kein Aufhebens davon, dass er selbst sie in Gang setzt. Er ist ein Candide der Normalität."
Dieter Hildebrandt, Die Zeit
"Kaminer überzeichnet die Wirklichkeit mit lakonischer Ironie. Stanzt keine überflüssigen Prosaschnörkel. Blickt schubladenfrei auf seine Figuren mit dem Blick fürs Wesentliche."
Die Welt
"Wladimir Kaminer, so viel steht fest, ist ein großer
Gewinn für die deutsche Literatur."
Süddeutsche Zeitung
"Das Erfreuliche ist, dass Kaminer sich nicht zugunsten billiger Pointen über die Menschen lustig macht. Er erzählt mit einer für unsereinen manchmal naiv anmutenden Verwunderung, die aber den Reiz des unverstellten Blicks mit sich bringt. So lachen wir manchmal ganz bewusst über uns selbst. Das vermag nur Poesie."
Augsburger Allgemeine
"Es gibt drei Arten, die Welt zu sehen: die optimistische, die pessimistische und die von Wladimir Kaminer."
Frankfurter Rundschau
"Inzwischen braucht sich zumindest seine Mama um ihn aber keine Sorgen mehr zu machen, weil Kaminer längst einer der erfolgreichsten deutschen Satire-Autoren ist (...) Dass er jedenfalls mehr ist als ein Kishon für die jüngere Generation, beweist Kaminer auch diesmal. Denn hinter den harmlosen und höchst unterhaltsamen Absurditäten des Alltags, die er schnurrig beschreibt, lauern gelegentlich tückische Abgründe."
tz
"Starke Nerven sollte auf jeden Fall haben, wer Kaminer in der U-Bahn oder im Café liest, weil sich die Leute dauernd nach dem hysterischen Gekicher umdrehen werden."
Brigitte
"Bei diesem Bestsellerautor steigert sich der Alltag stets zum Erlebnis der absurd-komischen Art."
Berner Zeitung
"Falls es noch eines Beweises bedarf, dass wahres Leben besser unterhält als alle Fantasie, Wladimir Kaminer ist sein jüngster Erbringer."
Die Welt
"Kaminers Blick (...) erlaubt einen ganz anderen Zugang zum scheinbar allzu Selbstverständlichen. Das ist ein Verdienst des Schriftstellers: In seinen Geschichten können wir vom Alltag Gebeutelte uns alle wiederfinden. Nur könnten die meisten ihre Beobachtungen nicht in so pointierte, witzige und liebevolle Worte kleiden. Bedenkt man dazu, dass Kaminer erst seit 1990 Gelegenheit hat, die deutsche Sprache zu lernen, dann staunt man über die Virtuosität, mit der er sie beherrscht."
Neue Westfälische
"Liest er um zu schreiben, oder schreibt er, um zu lesen? Bei Wladimir Kaminer, dem russischen Einwanderer mit der scharfen Beobachtungsgabe und der so geschliffenen lakonischen deutschen Zunge, weiß man das nie so genau. Er beobachtet und schreibt. Witzige Alltagsbegebenheiten, die wir alle kennen, die aber erst durch Kaminers trocken-knappen Sprachstil und seinen unverstellten 'Aussenblick' des heimisch gewordenen Fremden zu den kleinen unerhörten Begebenheiten werden."
Südkurier
"Kaminer versteht es glänzend, die Komik alltäglicher Situationen aufzuspüren. Die Geschichtchen sind sehr schwungvoll geschrieben. Allgegenwärtig ist der ironische bis satirische Unterton."
Blick
"Er zeigt ein sehr unverkrampftes Verhältnis zu seiner Literatur und will einfach Geschichten erzählen. Durch seinen Blick von außen erkennt er die Komik alltäglicher Szenen in seiner neuen Heimat Berlin."
Buchkultur Autor des Jahres 2004
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