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PRESSE Pressemitteilung

 

Alexander Granach

Da geht ein Mensch

Autobiographischer Roman

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73603-4
9,99 | 10,30 | 14,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: btb

Erscheinungstermin: 2. Januar 2007
Dieser Titel ist lieferbar.

 
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Alexander Granach "Da geht ein Mensch"

Dokumentarfilm von Angelika Wittlich

„Die Welt und die Sprache von Alexander Granach machen süchtig. Ein Zauber geht von ihm aus, dem ich immer wieder mit allen Sinnen verfalle.“
Iris Berben


Thomas Mann, Bert Brecht, Theodor W. Adorno, Alfred Döblin und Elisabeth Bergner gehörten zu den Zuhörern in Lion Feuchtwangers „Villa Aurora“, als Alexander Granach Anfang der vierziger Jahre im kalifornischen Exil begann, die ersten Kapitel seiner Autobiografie „Da geht ein Mensch“ vorzulesen. Sie ermutigten ihn. „ Schreiben Sie, Granach, schreiben Sie“ sagte Brecht „ das ist großartig“. Und noch heute gehört „ Da geht ein Mensch“ zu den Lieblingsbüchern von Iris Berben , Mario Adorf und Nikolaus Bachler, Elke Heidenreich und Peter Härtling: die Lebensgeschichte des Alexander Granach, 1890 chancenlos als neuntes von dreizehn Kindern armer Dorfjuden in Ostgalizien, der heutigen Ukraine, geboren, der als 14jähriger in Lembergs jiddischem Gimpeltheater vom Theatervirus gepackt wurde und als Bäckergeselle mit gestohlenem Geld sechzehnjährig nach Berlin durchbrannte , um Schauspieler zu werden. Jiddisch war seine Muttersprache, doch er lernte Bühnendeutsch, wurde der expressionistische Star der Berliner Theater, dann Protagonist im politischen Theater Brechts und Piscators. Im Scheunenviertel nannte man ihn den „König der Ostjuden“, auch die Taxifahrer liebten ihn, vor allem aber die Frauen.
Vor den Nationalsozialisten rettete er sich zunächst ins polnische, dann ins sowjetische Exil, wo er von Stalins Säuberern ins Gefängnis geworfen, dann von Feuchtwanger gerettet wurde. Er floh ins amerikanische Exil und spielte dort, seines Akzents wegen, vor allem Nazis.
In einigen Filmklassikern wurde er unsterblich: Neben Greta Garbo in Lubitschs "Ninotschka“ und in Fritz Langs "Auch Henker sterben“.

Angelika Wittlich ist auf Spurensuche dieses wilden Lebens gegangen, das 1945 in New York jäh endete, und entführt in ihrem anrührenden Film in die untergegangene Welt des galizische Schtetls, ins Berlin der falschgoldenen 20er Jahre, ins Russland Stalins und ins Hollywood während der Zeit des zweiten Weltkrieges. Eine Zeitreise, wie sie abenteuerlicher, tragischer und komischer nicht sein könnte. Und das Dokument, was ein Mensch aus reiner Lebensfreude schaffen und erschaffen kann.

Die Uraufführung findet im Rahmen des Filmfest München am 4. Juli um 17 Uhr und am 6.Juli um 20.00 Uhr im Carl-Orff-Saal des Münchner Gasteigs statt. Im Herbst kommt der Film dann in die deutschen Kinos!

ALEXANDER GRANACH/DA GEHT EIN MENSCH
Dokumentarfilm, 105 Minuten, Farbe und s/w
Mit Juliane Köhler, Samuel Finzi und Gad Granach, Thomas Langhoff, Halyna Petrosanyak, Jurko Prochasko, Reinhard Müller, Jurij Shapoval, u.v.a.

 
 

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Alexander Granach - Da geht ein Mensch
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Alexander Granach

Da geht ein Mensch

Autobiographischer Roman

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73603-4
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90* (empf. VK-Preis)empfohlener Verkaufspreis

Erscheinungstermin:
Januar 2007

 

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