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PRESSE Buchinfo

 

Hanns-Josef Ortheil

Die Moselreise

Taschenbuch, Broschur, ca. 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 11 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-74417-6
8,99 | 9,30 | 13,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: btb

Erscheinungstermin: 9. Mai 2012
Dieser Titel ist lieferbar.

 
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DIE MOSELREISE

 
 

Im Zentrum dieses ungewöhnlichen Buchs steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als Elfjähriger verfasst hat und das erkennen lässt, wie wichtig für den kleinen Jungen schon das Reisen, die Sprache und das Schreiben waren. Ergänzt wird dieses beeindruckende Dokument durch die Beschreibung derselben Reise, die der Autor Jahrzehnte später unternommen hat. Den Abschluss des Buchs macht eine Erzählung darüber, warum Ortheil in seinem Leben bestimmte Landschaften und Gegenden immer wieder aufsucht. So führt die Erzähltrias der »Moselreise« den grandiosen Künstlerroman »Die Erfindung des Lebens« fort und gibt faszinierende Einblicke in die Geheimnisse jener frühsten, familiären Bindungen, die einen Menschen lebenslang prägen.

 
 

Kurzvita

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© Lotta Ortheil

wurde 1951 in Köln geboren. Da seine Mutter aufgrund traumatischer Kriegsereignisse (seine vier älteren Brüder kamen ums Leben) an einer Sprachstörung litt, wuchs Ortheil in einer Art autistischer Sprachlosigkeit auf, die sich erst durch den frühen Schreibunterricht seines Vaters langsam behob. Schon im Alter von acht Jahren veröffentlichte Ortheil seine ersten Erzählungen in Tageszeitungen, das Schreiben wurde immer mehr zu einem existentiellen Medium des Überlebens. (Ausführlich hat er diese Jahre seiner frühen Kindheit in dem Buch Das Element des Elephanten. Wie mein Schreiben begann dargestellt.)



Neben der Literatur hatte die Musik für den anfangs Sprachlosen die größte Bedeutung. Er erhielt früh Klavierunterricht und setzt seine pianistische Ausbildung später als Schüler von Daniela Ballek und Claudia Arrau fort. In Wuppertal und im Westerwald aufgewachsen, machte er 1970 in Mainz Abitur und ging danach für längere Zeit nach Rom. Dort finanzierte er sein pianistisches Studium als Organist an einer deutschen Kirche; seit 1970 arbeitete er auch als Film- und Musikkritiker. Nach einem krankheitsbedingten Abbruch seiner pianistischen Laufbahn begann er ein Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Mainz, Rom, Göttingen und Paris, das er 1976 in Mainz mit der Promotion abschloß.



Von 1976 bis 1988 war er Assistent am Deutschen Institut der Universität Mainz, seit 1990 ist er Dozent für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. 1988 war er „Writer in residence“ an der Washington-University in St. Louis/Missouri. In den Jahren 1991 und 1993 verweilte er als Villa Massimo-Stipendiat in Rom. 1993/94 hielt er die Poetik-Vorlesung an der Universität Paderborn und 1994/95 an der Universität Bielefeld. Im Jahre 1998 übernahm er die Heidelberger Poetik-Dozentur. 2002 wurde er in Hildesheim zum Professor berufen. Hanns-Josef Ortheil lebt seit 1982 in Stuttgart.

 
 

Titelübersicht

» Abschied von den Kriegsteilnehmern
» Agenten
» Bilder.Geschichten
» Das Element des Elephanten
» Das Glück der Musik
» Das Kind, das nicht fragte
» Das Verlangen nach Liebe
» Die Erfindung des Lebens
» Die geheimen Stunden der Nacht
» Die große Liebe
» Die Moselreise
» Die Nacht des Don Juan
» Die weißen Inseln der Zeit
» Faustinas Küsse
» Fermer
» Hecke
» Im Licht der Lagune
» Im Licht der Lagune / Die Nacht des Don Juan
» Lesehunger. Ein Bücher-Menu in 12 Gängen
» Liebesnähe
» Lo und Lu
» Mozart im Innern seiner Sprachen
» Schwerenöter
» Wie Romane entstehen

 
 

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