Hugo Cabret ist Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren. Vor allem aber ist er eines: unsichtbar. Hugo lebt versteckt zwischen den Mauern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von seinem Versteck, von dem aus er alles beobachten kann, ohne selbst gesehen zu werden. Bis eines Tages ein neugieriges Mädchen und ihr schrulliger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo bisher so sorgsam verborgen hat: Die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem faszinierenden Geheimnis weisen …![]()
Großes Kino zwischen zwei Buchdeckel
„Wie ordnet man ein Buch ein, in dem weder der Text noch die Bilder allein die Geschichte erzählen können?“, fragte die amerikanische Presse, als das Buch sofort nach seinem Erscheinen für Begeisterung sorgte. Denn der gefeierte Illustrator Brian Selznick erzählt von den Abenteuern des Waisenjungen Hugo auf seine ganz eigene Art: Vor allem in wunderbar eindrucksvollen Schwarzweißzeichnungen, die einem den Eindruck vermitteln, als säße man im Kino und verfolge mit angehaltenem Atem einen mitreißenden Film: Das Mondlicht fällt auf eine Szene in Paris, dann führt die „Kamera“ bei Tagesanbruch in einen Bahnhof, in dem ein Junge durch geheime Gänge schleicht, bis zu einem Guckloch, durch das er einen alten Mann in einem Spielzeugstand beobachtet. Dann erst beginnt der Text. ![]()
Atemberaubend spannend
Die Geschichte die nun folgt, reißt den Leser mit. Man nimmt beinahe hautnah an den Ereignissen teil, bewundert den Mut Hugos und seiner Freundin Isabelle, macht Bekanntschaft mit einem automatischen Mann, der Bilder malen kann, und dem Zauberkünstler und Filmemacher George Méliès. Es gibt eine Fülle an Geheimnissen und Verwicklungen, zahlreiche turbulente Verfolgungsszenen, die in den atmosphärischen, dramatischen schwarzweißen Bleistiftzeichnungen eingefangen sind, die gut ein Drittel des Buches ausmachen. ![]()
Nominiert für den Max-und-Moritz-Preis 2008
Der Preis ist eine Auszeichnung, die Maßstäbe im Bereich der Comic-Kunst gesetzt hat und seit über 20 Jahren wesentlich zur Anerkennung der grafischen Literatur im deutschsprachigen Raum beiträgt. Mit »Die Erfindung des Hugo Cabret« ist ein Buch in die engere Auswahl gekommen, das im strengen Sinne gar kein Comic ist, sondern eine ganz neue und originelle Form der Zusammenstellung von Bild und Text darstellt. Brian Selznick erzählt seine Geschichte über den Filmpionier Georges Méliès mit den Mitteln des Stummfilms - in Textpassagen und erzählenden Bildpassagen. »Die Erfindung des Hugo Cabret« stand 2009 außerdem auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendliteraturpreis!![]()
Ab 2. Februar 2012 in den deutschen Kinos!
Das Buch zum Film ist im Januar 2012 erschienen und enthält umfassendes Zusatzmaterial!
» Mehr dazu![]()
Info-Tipp für Eltern
Mehr Informationen sowie einen Link zur spanischen Ausgabe des Buches, für die es auf der Website des Verlages auch Videoclips gibt, finden Sie auf der Seite www.theinventionofhugocabret.com
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