Helena Marten: Für Johanna liegt die Qualität in den Bohnen selbst. Nur die besten Bohnen kommen ihr ins Haus, vorzugsweise solche aus dem äthiopischen Hochland. Und auch beim Rösten legt sie Wert darauf, dass nichts anbrennt. Johanna lernt in Konstantinopel, wie man durch mehrmaliges Aufkochen dafür sorgt, dass weniger Satz in der Tasse landet, denn im 18. Jahrhundert gar es noch keine Filter. Bei der Kaffeemeisterin des Sultans erfährt sie außerdem, welche Möglichkeiten es gibt, den Kaffee zu würzen. Und schließlich sagt ihr die alte Aglaia: „Du musst lieben, Yuhanissa … Nur wer wahrhaft liebt, hat das richtige Gespür für die kleine schwarze Bohne.“
Helena Marten: Natürlich in ihrem eigenen Kaffeehaus, der Coffeemühle am Alten Markt in Frankfurt. Dann in Venedig im Caffè Florian unter den Arkaden des Markusplatzes. Des weiteren am Hofe des Sultans in Konstantinopel.
Helena Marten: Die eine Helena Marten ist da ganz orientalisch und trinkt am liebsten einen Mokka mit viel Kardamon. Gerne auch auf die türkische Art ohne Kardamon oder auf äthiopische Art mit Ingwer. Die andere Helena Marten hat es eher mit Italien und schwört auf ihren Capuccino oder Latte Macchiato.![]()
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