Immer dieses Aufräumen
Lassen wir das Aufräumen nicht täglich zu einem
Drama werden. Ohne unsere Hilfe räumen Kinder
ungern auf. Erwachsene prägen durch ihre eigene
Stimmung das Aufräumklima! Zeitdruck und Gereiztheit
übertragen sich belastend auf die Kinder. Nehmen
wir das Aufräumen täglich als gute Übung für
einen gesunden Ordnungssinn und als Gemeinschaftserlebnis!
Hier ein paar bewährte Motivationsanregungen:
→ Die Spielsachen unserer Kinder haben alle ihren
bestimmten Platz: Die Puppen schlafen im Puppenwagen
und ihre Kleider liegen in der Truhe. Die Bauklötze und die Eisenbahn sind in Aufbewahrungs-Boxen. Die Autos stehen auf dem Bücherregal usw.
→ Wir singen beim Aufräumen, dann geht's leichter,oder wir spielen »fleißige Ameisen«. Manche Kinder
mögen »Einsammler« sein und legen alles, was auf dem Boden liegt, in eine Schachtel. Gemeinsam sortieren wir die Dinge in der Schachtel an den richtigen Ort.
→ Die Motivation zum Aufräumen vergrößert sich,
wenn die Kinder wissen, was sie anschließend erwartet:
ein Spaziergang, Sirup, eine Geschichte, Betrachten eines Bilderbuches.
→ In einer Kommode haben wir eventuell eine »Gerümpel-Schublade«, da kommen alle Kleinigkeiten hinein.
→ ?Die kleinen Kostbarkeiten kann man auch in einem »Schatzkästchen« aufbewahren.
→ Gesellschaftsspiele und Bilderbücher
werden in einem separaten Schrank oder Regal aufbewahrt.
→ Von der Baustelle räumen die Kinder alles mit dem Lastauto weg.
→ Konstruktionen wie Höhlen, Türme, Eisenbahnanlage sollten Kinder mehrere Tage stehen lassen
dürfen. Es genügt, wenn wir einmal in der Woche das Kinderzimmer gemeinsam gründlich aufräumen.
Wasser-Spielimpulse
Wir sollten uns die Zeit nehmen und den Kindern bei verschiedenen Gelegenheiten, immer wenn es gerade passt,
den »Lebensraum Wasser« nahezubringen! Sie darauf hinweisen, dass alle Lebewesen Wasser brauchen, die Menschen, die Tiere und die Pfl anzen. Wie bemerkt man, dass
ein Mensch, ein Tier oder eine Pfl anze Durst hat?
Gemeinsam erleben, woher das Wasser kommt: Sauberes
Wasser aus dem Wasserhahn – beim Spazieren die Quelle eines Baches aufsuchen – den Zusammenhang von Wasserkreislauf und Wetter erforschen – den Wasserkreislauf
bildnerisch darstellen usw.
Wasser-Spielimpulse
→ Wer lebt im Wasser? Wir wollen mit diesem kleinen Sprachspiel herausfinden, welche Vorstellungen die
Kinder mit dem Anblick von Wasser verbinden. Am ehesten kommen Antworten wie: »Fisch«, »Frosch«, »Nilpferd«, »Delfin«, Walfisch«, »Krokodil«, »Motorboot«. Die Kinder ahmen die »Wasserbewohner« pantomimisch nach.
→ Sprachratespiel: Wo gibt es Wasser im Freien? Im See, im Fluss, im Brunnen, im Gartenteich, im Wasserfall, im Meer, im Schwimmbad, in der Pfütze, in den Regentropfen, in der Träne, im Gletscher, in der Regenwolke, im Schnee ...
→ Sprachratespiel: Wo gibt es Wasser im Haus? In der Badewanne, im Klo, in der Pfanne, in der Waschmaschine,
im Wasserhahn, im Wasserglas oder in der Teetasse, in der Bettflasche, die sagt: »Heiße Grüße für die Füße!«
→ Wie blubbert das Wasser, wenn wir mit einem
Strohhalm hineinblasen?
→ Mit leeren Büchsen oder Joghurtbechern kann man Luft unter die Wasseroberfl äche drücken und wieder nach oben entweichen lassen. Wer versucht es?
→ Wir drehen den Gartenschlauch nur wenig auf
und gießen Blumen damit. Wenn wir den Schlauch mit dem Finger zuhalten, können wir uns gegenseitig wonniglich anspritzen.
→ Wer kann seinen Pingpong-Ball im Schwimmbecken
über das Wasser blasen?