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Aschenputtel Thriller

Kundenrezensionen (38)

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-37580-6

Erschienen: 17.09.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das Grauen beginnt, als eine Fahrt zu Ende geht …

Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …

Übersicht zu Kristina Ohlssons Romanen mit Interview der Autorin Zum Special

»In Schweden ist Ohlsson bereits ein Krimi-Star, bei uns wird sie es bald sein.«

Hörzu

DIE BÜCHER DER AUTORIN

Die Thriller-Reihe

Fredrika Bergmann

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Kristina Ohlsson (Autorin)

Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht, Tausendschön, Sterntaler und Himmelschlüssel.

»In Schweden ist Ohlsson bereits ein Krimi-Star, bei uns wird sie es bald sein.«

Hörzu

„Ein packendes Krimi-Debüt, das an den Nerven zerrt.“

TV für mich (11.10.2012)

»Die Neuentdeckung des Jahres für Freunde des Schweden-Krimis.«

FOCUS online

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann
Originaltitel: Askungar (01 Fredrika Bergman)
Originalverlag: Piratförlaget, Stockholm 2009

Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-37580-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.09.2012

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Aschenputtel (Kristina Ohlsson)

Von: Poldi Datum: 01.11.2015

www.poldis-hoerspielseite.de

Sarah, eine junge Mutter, nutzt einen unplanmäßigen Zwischenstopp des voll besetzten Schnellzugs nach Stockholm, um kurz auf dem Bahnsteig zu telefonieren. Doch der Zug fährt ohne Vorwarnung wieder ab – mit der kleinen Lilian an Bord. Doch der Schaffner kann das Mädchen nicht mehr finden, mutmaßliche Zeugen können nichts aussagen. Alex Recht und seine neue Kollegin Fredrika Bergmann werden auf den Fall angesetzt, müssen aber zuerst persönliche Differenzen klären...

„Schwedenkrimi“ ist ja mittlerweile schon zu einem eigenen Genre geworden, auch Kristina Ohlsson hat einen düsteren und psyhologisch angehauchten Thriller als ihren Debutroman verfasst, der die melancholische Stimmung des nördlichen Landes gekonnt aufgreift. Doch es ist nicht nur diese spezielle Schwermut, die „Aschenputtel“ so lesenwert macht, sondern auch das eindringliche Thema und die spannende Erzählweise. Behandelt wird Gewalt gegen Kinder, sei es nun körperlicher, psychischer oder sexueller Natur, was einen sehr beklemmenden Eindruck hinterlässt. Die Autorin wählt hier einen sehr geschickten Stil, schildert deutlich, ohne allzu explizit zu werden und lässt ihre Geschichte so recht heftig auf den Leser wirken. Besonders die Szenen, in denen aus der Sicht des unbekannten Täters erzählt wird, sind besonders tiefgreifend und nachdrücklich in ihrer Wirkung. Hauptfigur ist Fredrika, mit der ich anfangs nicht so recht warm geworden bin, sie erschien erst etwas zu schablonenhaft, konnte aber schnell mehr Tiefe gewinnen. Auch die beiden Kollegen ihres Ermittlerteams erfahren im Laufe der Zeit eine Weiterentwicklung, sie wurden gekonnt ins rechte Licht gerückt und mit Fehlern, Macken, aber auch starken Seiten und Emotionalität realistisch beschrieben. Dabei spielt auch das Privatleben des Teams eine Rolle, was sanft in die Handlung eingebettet wird und einen stärkeren Bezug zum Leser schafft – auch die Bindung an den Fall wird dabei gekonnt ausgebaut.

Die Handlung lässt sich anfangs etwas Zeit, um in Gang zu kommen. Obwohl hier wenig Tempo vorherrscht, ist alles atmosphärisch dicht und eingängig geschrieben, später wird dann deutlich mehr Druck gemacht und eine sehr stimmige und schnelle Handlung präsentiert. Überraschende Wendungen prägen dabei den Stil, sodass eine abwechslungsreiche und lebendige Ermittlung gezeigt wird, die mich völlig in ihren Bann ziehen kann. Durch verschiedene potenzielle Täter bleibt auch immer viel Unsicherheit beim Leser, auch wenn der Täter noch kurz vor dem Ende zumindest erahnt werden kann. Mir gefällt auch der prägnante und zielstrebige Schreibstil der Autorin, die recht schnörkellos wirkt und damit das rationale Vorgehen der Ermittler stilisiert.

„Aschenputtel“ ist ein hervorragender Debutroman, der mit engagiertem Thema und flüssiger, im Laufe der Zeit immer spannenderer Atmosphäre überzeugen kann. Viele Wendungen und verschiedene Verdächtige sorgen für einige dramatische Momente. Und auch die Charaktere sind sehr gelungen beschrieben, offenbaren immer mehr von sich selbst und sind dem Leser bald sehr nah. Man benötigt schon starke Nerven, um die heftigen Schilderungen ertragen zu können, aber genau das steigert den Reiz der Handlung.

Spannung bis zur letzten Seite

Von: Sunny Datum: 22.02.2014

"Aschenputtel" ist ein Debüt der schwedischen Autorin Kristina Ohlsson. Es ist der Auftakt einer Reihe um das Ermittlerteam Alexander Recht, Fredrika Bergmann und Peder Rydh.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die roten Schuhe mit den Blutflecken vermitteln eine düstere Atmosphäre und haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt sehr gut zu den Ereignissen die im Buch passieren.
Die Geschichte spielt in Stockholm. Als eines Tages ein sechs Jahre altes Mädchen aus einem Zug entführt wird, beginnt für das Ermittlerteam eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd. Wer steckt hinter den schrecklichen Taten und was will er damit bezwecken? Kennen Täter und Mutter des Kindes sich? Und was verbindet sie? Oder sucht er seine Opfer wahllos aus? Steckt der Vater hinter der Entführung der kleinen Lilian? Für die Ermittler beginnen Tage voller Verzweiflung, Unverständnis und Ratlosigkeit. Werden sie den Täter rechtzeitig finden können?
Die Fahndungsspezialistin Fredrika Bergmann hatte nie den Wunsch bei der Polizei zu arbeiten. Viel lieber wollte sie in der Musikbranche Fuß fassen, doch aufgrund vergangener Ereignisse war dies nicht möglich. Es fällt ihr schwer Gefühle zu zeigen, was sie sehr distanziert erscheinen lässt. Ihre Kollegen halten sie für unfähig und trauen ihr nichts zu, was nicht dazu beiträgt, dass sie sich öffnen kann. Im laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch und überrascht das Team immer wieder mit neuen Erkenntnissen. Für mich ist sie ein sehr sympathischer Charakter und ich mochte sie von Beginn an. Sie ist die treibende Kraft in den Ermittlungen.
Alexander Recht hat einen sehr guten Ruf als Polizist. Viele wollen mit ihm zusammen arbeiten. Er ist sehr sachlich und konzentriert sich auf die Fakten. Doch er lässt auch Gefühle zu und der Fall geht ihm sehr nah, da er selbst zwei Kinder hat. Dies macht ihn für mich sehr sympathisch. Er ist engagiert und tut alles um den Fall zu lösen.
Peder Rydh hingegen ist mir sehr unsympathisch. Er ist arrogant, rechthaberisch und betrügt seine Ehefrau. Er macht seine Arbeit gut und ist sehr ehrgeizig, doch menschlich gesehen konnte er mich nicht auf seine Seite ziehen.
Im Buch bekommt man immer wieder Einblicke über die persönlichen Hintergründe eines jeden Einzelnen, was ich sehr interessant finde. So konnte ich mir ein besseres Bild machen und manche Handlungen besser nachvollziehen.
Durch den rasanten Einstieg in das Buch war ich von Anfang an total gefesselt und mitten im Geschehen. Ich habe mir Gedanken gemacht, wer der Täter sein könnte, habe es aber bis zum Schluss nicht herausfinden können. Ich hatte zwar einige Vermutungen aber diese wurden immer wieder verworfen. Mir hat das sehr gut gefallen, denn wenn ich gleich zu Beginn gewusst hätte wer der Täter ist, kann es schnell langweilig werden.
Während des Lesens überkamen mich verschiedene Gefühle. Ich war schockiert und entsetzt, habe mit den Charakteren gelitten. Aber ich musste auch ab und an schmunzeln.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten und man kommt schnell voran. Mir wurde auf keiner Seite langweilig, da immer wieder etwas neues passierte.
Am Anfang war ich mit nicht sicher ob das Genre Thriller wirklich zu diesem Buch passt, doch je mehr ich las umso mehr passte es.
Leider war mir das Ende zu aprubt. Es war viel zu schnell vorbei und ich hätte mir gewünscht, dass es ausführlicher ausgearbeitet wäre. Schließlich habe ich die ganze Zeit mitgefiebert und wollte wissen wer hinter dem ganzen steckt.

Fazit:

Für mich war dieser Thriller voller Spannung und ich bin froh die Autorin für mich entdeckt zu haben. Es wird nicht das letzte Buch sein, dass ich von ihr lese. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne spannungsgeladene Bücher liest und keine Scheu vor einem guten Thriller hat. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch von Kristina Ohlsson.

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