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Bekenntnisse eines Economic Hit Man Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia

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€ 9,95 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15424-1

Erschienen: 12.03.2007
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Insider-Bericht über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der Dritten Welt.

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftskiller. Seine Aufgabe: Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft … bis er ausstieg und den Mut hatte, den Skandal aufzudecken.

"Mit Krediten Länder zu ruinieren war meine Aufgabe."

John Perkins

John Perkins (Autor)

John Perkins, Jahrgang 1945, wurde vom NSA und der internationalen Beratungsfirma MAIN als idealer Economic Hit Man entdeckt und dafür undercover ausgebildet. Von 1970 bis 1982 beriet er im Auftrag von MAIN zahlreiche Entwicklungsländer und veranlasste sie durch übertrieben optimistische Prognosen zu überdimensionierten Technikprojekten. Er verließ MAIN aufgrund von Gewissenskonflikten und gründete die Firma IPS (Independent Power Systems), die sich auf die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme spezialisierte. 1992 verkaufte er IPS. Heute leitet John Perkins die Organisation „Dream Change Coalition“, die zusammen mit den indigenen Völkern Südamerikas deren Umwelt und Kulturen schützt.

"Mit Krediten Länder zu ruinieren war meine Aufgabe."

John Perkins

"Ein Thriller, bei dessen Lektüre man sich wünscht, alles wäre nur Fiktion."

Greenpeace Magazin

"Perkins liefert - im wahrsten Sinne - unglaublich spannende Einblicke in das Netz der modernen Wirtschaftsmafia. Er erklärt Zusammenhänge, die oft als Verschwörungstheorien abgetan werden."

Bücher

"Eine Bombe. Einer der seltenen Fälle, in denen jemand, der tief in unsere imperialistische Regierungs- und Konzernstruktur verquickt war, den Mut gefunden hat, unmissverständlich deren Funktionsweise aufzudecken."

John E. Mack, Harvard-Professor, Gewinner des Pulitzer Preises

Aus dem Amerikanischen von Hans Freundl, Heike Schlatterer
Originaltitel: Confessions of an Economic Hit Man
Originalverlag: Berrett-Koehler, San Francisco

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-15424-1

€ 9,95 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 12.03.2007

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und es gibt noch mehr als das !

Von: Erich Kaufmann aus Berlin Datum: 26.02.2014

Durch meine berufliche Erfahrung ist das was er schreibt "nur" das, was die Konzern/Kapitalgruppen, die *seine* Auftraggeber waren. "Nur" ist insofern nicht angemessen, als was er macht wirklich das Big business auf internationaler Ebene ist.

Das schlägt sich aber auch in Deutschland nieder, wo ebenfalls die Unternehmensberatungen eine Schlüsselrolle einnehmen und Entscheidungsträger in den Kommunen belagern und professionell und unauffällig, aber durchaus offen/öffentlich (die Prinzipien der "Die offenen Gesellschaft ... " werden geschickt angewandt), um das was man tut legal erscheinen zu lassen und kommunizierbar zu halten und für Nichteingeweihte als etwas Normales erscheinen zu lassen.
Das Kapital hat sich die Power der Marxschen Dialektik zu eigen gemacht und spielt perfekt damit. Mit Push & Pull Marketingstrategien sorgt man dafür, dass Kommunen in Richtung Pleite gehen, um die "vorteilhaften Privatisierungen zu akzeptieren", die angeblich sowieso alles besser machen. Und da gibt es riesige deutschlandweite Konferenzen z.B. zur Wasserprivatisierung, wo alle deutschen einschlägigen TOP-Leute aus den Kommunen eingeladen werden und jeder einzelne seinen eigenen "Unternehmensberater" bekommt, der ihn abcheckt und bearbeitet. Sicher werden Persönlichkeitsprofile erstellt, wo festgehalten wird wie er ggf. zu knacken ist, was die Widerstandsmomente sind und wie diese zu knacken sind etc. etc. - professionelle Herangehensweise eben.

Wie Dinge voranzutreiben sind und was zu tun ist um - im Prinzip - jedes wirklich wichtige Problem zu lösen, darin hat man ja langjährige Erfahrung und tut das auch international koordiniert - wie z.B. in der Pharmaindustrie den internationalen Aufbau der medizinischen "Päpste" für die jeweilige Medikamentenklasse, was man über bereits bestehende Netzwerke managed bis hin zur Nachwuchsplanung bzw. regionalen Länderabdeckung.

Das Kapitalinteresse ist so, arbeitet so und kann auch gar nicht anders arbeiten - sicher ist das Gesellschaftsschädlich, aber in den wenigsten Fällen ist das auch eindeutig kriminell gemäß unseres Rechtssystems - zumindest gerade so an der Grenze und es schafft Wege zum definitorischen Ausbüchsen.

Idealtypisch ist diese Kriminalität "ganz normal" und legal. Die ermordeten Präsidenten bei John Perkins sind ja nur im Flugzeugabsturtz ums Leben gekommen und die Kriege waren so begründet und nötig wie sie es eben immer sind - man hat ja auch die Regierungen hinter sich - naja .... eher vor sich.

Man muß eben das alles dialektisch sehen und genauso optimiert vorgehen.

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