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Dann bin ich eben weg Geschichte einer Magersucht

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (1)

€ 6,95 [D]
€ 7,20 [A] | CHF 9,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30170-8

Erschienen: 05.10.2005
Dieser Titel ist lieferbar.

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Authentische Geschichte, die Mut macht, dem Schlankheitswahn zu trotzen

Obwohl Sina nicht dick ist, passt sie in die geile Jeans von Melli nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervor quellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie nicht werden! Sina beginnt eine Diät. Bald passt sie in die Jeans – und endlich beachtet sie auch ihr heimlicher Schwarm Fabio. Doch irgendwann kann Sina nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn…

Buchbesprechung auf www.jugendbuch-couch.de Zur Rezension

Christine Fehér (Autorin)

Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr Jugendbuch "Dann mach ich eben Schluss" wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

www.christinefeher.de

07.10.2016 | 09:30 Uhr | Obertshausen

Zwei Lesungen im Rahmen von "Leseland Hessen"

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Mehr Infos

Hermann-Hesse-Schule
Im Hasenwinkel 6
63179 Obertshausen

Weitere Informationen:
Stadbücherei Obertshausen

Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-30170-8

€ 6,95 [D] | € 7,20 [A] | CHF 9,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 05.10.2005

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Zu harmlos für dieses Thema

Von: Dunkelbunt Datum: 31.01.2016

www.dunkelbunt-blog.de

Sina hat eigentlich eine normale Figur, findet sich aber selbst zu dick weil sie in ihre Lieblingsjeans nicht mehr reinpasst, ihr Schwarm Fabio sie nicht so sehr beachtet wie sie sich das wünscht und weil auf einem Familientreffen die Tanten tuscheln, Sina sei stemmig geworden.

Kurzentschlossen beginnt Sina eine Diät und fängt ebenfalls mit dem Schwimmen an. Ziemlich bald merkt sie, dass sie auf die fettigen Gerichte ihrer Mutter gut verzichten kann und dass sie es mit viel Selbstdisziplin jeden Tag ins Schwimmbad schafft.

Sina nimmt schnell ab, doch bis ihr Umfeld bemerkt wie tief Sina schon in der Magersucht steckt, ist es schon zu spät und sie hat sich von 68 Kilo auf knappe 40 Kilo runtergehungert. Eine selbstzerstörerische Spirale, aus der Sina ohne Hilfe nicht mehr hinausfinden kann, beginnt.

Das Thema Magersucht finde ich sehr erschreckend aber auch sehr interessant und ich habe schon mehrere Romane gelesen, die diese Krankheit eindrucksvoll beschrieben haben.
"Dann bin ich eben weg" von Christine Fehér ist das erste Jugendbuch ab 12 Jahren, das ich zu diesem Thema lese und das musste ich mir während des lesens auch öfter vor Augen halten.

Die Sprache ist passend für 12 Jährige sehr einfach gehalten, es gibt klare kurze Sätze. Die Spannung bleibt mehr oder weniger aus denn es passiert nichts was ich nicht vorhergesehen hätte, das Schema nach dem die Ereignisse sich aufbauen ist von Anfang an klar. Zudem ist die Erzählweise auch in Sinas schlimmsten Tiefpunkten keineswegs schockierend oder extrem.

Wenn ich mir vorstelle, dass junge Mädchen dieses Buch lesen und vielleicht auch vorher noch kein Hintergrundwissen über die Krankheit Magersucht haben, dann kann ich mir schon denken, dass "Dann bin ich eben weg" ein solches Mädchen schockiert und vielleicht auch den ein oder anderen zu einem Umdenken veranlassen kann.
Um diese Wirkung aber auch noch bei einem vielleicht 16-jährigen Mädchen zu erzielen, verharmlost dieses Buch aber einfach zu sehr.

Christine Fehér zeigt hier ein Bild auf von einem Mädchen, das durch eine normale harmlose Diät in die Zwänge der Magersucht rutscht. Aber Sina kommt viel zu einfach und viel zu schnell wieder aus der Magersucht hinaus, sie erlebt kaum Rückfälle und es geht ihr im Gesamten mit ihrem fast tödlichen Gewichtsverlust einfach viel zu gut. Meiner Meinung nach entsteht hier zu sehr der Eindruck, es wäre nicht allzu schwieirg aus der Magersucht wieder herauszufinden.

Auch die Eltern haben in dem Roman eine viel zu passive Rolle, wobei man bei der Mutter schon eine kleine Entwicklung feststellen kann.

Sinas Motive für das Abrutschen in die Magersucht erscheinen mir viel zu oberflächlich und unbedeutend, um wirklich der Realität zu entsprechen. Ich mag mich da täuschen weil ich nicht betroffen bin aber mich beschlich beim lesen der Gedanke dass ein junges Mädchen hier nicht die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit nachvollziehen kann.

Das Buch war mir leider einfach zu oberflächlich und zu harmlos um eine aufrüttelnde Wirkung zu erzielen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es in der Schule zum Einstieg in das Thema gut geeignet wäre und vergebe deswegen noch 3 von 5 Sternen.

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