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Der Duft von Tee Roman

Kundenrezensionen (4)

€ 8,99 [D]
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35737-2

Erschienen: 10.05.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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„Es war Zeit für mich, ein eigenes Leben zu finden. Es war das Ende der Hoffnung und auch ihr Anfang.“

Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern …

„Ein exotischer Schauplatz, köstliche Macarons und viel Gefühl – unbedingt lesen!“ Booklist

„Ein Mutmachbuch, so zart und entzückend wie das hübsche Cover. (...) Ein köstliches Vergnügen.“

PETRA (10.06.2013)

Hannah Tunnicliffe (Autorin)

Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete zunächst in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien.

„Ein Mutmachbuch, so zart und entzückend wie das hübsche Cover. (...) Ein köstliches Vergnügen.“

PETRA (10.06.2013)

„Gefühlvoll. (…) Anrührendes Debüt.“

Frauenmagazin JOY

„Die schönsten Sommerschmöker (...): Hannah Tunnicliffe hat jedes Kapitel ihres liebenswerten Romans (…) mit dem Namen eines Desserts überschrieben. Kulinarisch wertvoll!“

Freundin DONNA

„Eine gefühlvolle Geschichte über Genuss, wahre Freundschaften und die eigene Bestimmung.“

Frauenzeitschrift "für mich" (01.07.2013)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Hanne Hammer
Originaltitel: The Color of Tea
Originalverlag: Scribner

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35737-2

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 10.05.2013

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Appetitanregend

Von: Katharina P. Datum: 31.08.2015

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Cover


Das Bild wirkt warm und einladend, denn es macht sofort Lust auf ein Kaffeekränzchen mit seinen besten Freunden und Freundinnen. Mir gefallen sowohl die alten Porzellantassen (sehr britisch), als auch die bunten Macarons und der Kirschblütenzweig - nicht nur, weil sie gut miteinander harmonieren, sondern weil sie für mich symbolisch für die einzelnen Nationen stehen, die im Roman aufeinander treffen.

Meine Meinung


Mein wichtigster Tipp vor dem Lesen: entweder sollte man vorher ausreichend gegessen haben oder sich mit genügend Essen ausstaffieren, um zu verhindern, dass der Magen beim Lesen zu knurren beginnt. Die Beschreibungen von Speisen (besonders von Macarons) machen nämlich einen Großteil des Romans aus und klingen so fantasievoll und schmackhaft, dass man sofort Appetit bzw, den Wunsch, selbst zu backen, bekommt. Für mich war das sehr aufschlussreich und inspirierend. Gleichzeitig muss ich da auch meine Kritik ansetzen: ich hatte oftmals das Gefühl, dass der Roman nur dazu dient, über Essen zu reden bzw. davon zu schreiben, denn die eigentliche Handlung gerät dadurch hin und wieder aus dem Fokus.
Das zentrale Problem ist, dass Grace keine Kinder bekommen kann. Dementsprechend nimmt dieses Thema einen Großteil ihrer Gedanken ein, was (auch wenn das böse klingt) an manchen Punkten etwas anstrengend war, da Grace oftmals recht leidend dargestellt wird. Erst durch ihre Beschäftigung im "Lillian's", ihrem Café, bekommt sie etwas Ablenkung und wird unternehmungsfreudiger, wenngleich das Thema damit nicht vom Tisch ist, da es immer wieder hochkocht. Ebenso ist auch Grace's Mutter eine ständige Konstante im Handlungsverlauf. Auch wenn sie tot ist, schreibt Grace ihr immer wieder Briefe, die sie allerdings für sich behält. Durch diese bekommt man ein ziemlich klares Bild von ihrer Person und dem Verhältnis der beiden, das sehr innig war. Die beiden waren mehr wie beste Freundinnen als wie Mutter und Tochter, haben viel miteinander unternommen und jede Menge Spaß gehabt. Allerdings sind die Erinnerungen an ihre Mutter nicht nur positiv. Wenn sie anfangs fürsorglich, willensstark, lebenslustig und durchsetzungsfähig erschien, so wandelt sich dieses Bild im Laufe der Geschichte. Oftmals schwankt ihr Gemütszustand, sodass sie emotional sehr bedürftig ist und versucht, Grace mit allen Mitteln an sich zu binden. Dieses Verhalten war für mich die ganze Zeit sehr rätselhaft, allerdings klärt sich später auf, was die Ursache dafür ist. Letztlich dienen die Briefe Grace dazu, all diese Erinnerungen zu verarbeiten und ihre Trauer zu bewältigen.
Durch das Café lernt Grace immer mehr neue Leute kennen, die die Geschichte bereichern und beleben. Was mir besonders an ihnen gefallen hat, war, dass sie überall herzukommen schienen. Die Gruppenzusammensetzung ist ziemlich multi-kulti, da Britinnen, Australier, Kantonesen und Franzosen aufeinander treffen. Vor allem Léon wird eine wichtige Bezugsperson für Grace. Mit ihm versteht sie sich auf Anhieb und er unterstützt ihr Geschäft durch seine ständigen Besuche, seine Vorschläge und seine Hilfe bei der Suche einer Aushilfskraft. Er ist also ziemlich toll, sodass ich gut nachvollziehen konnte, dass Grace eine Schwärmerei für ihn entwickelt (auch wenn er Franzose ist). Er ist ihr gegenüber wirklich aufmerksam, fürsorglich und charmant. In ihm hat sie einen Gleichgesinnten gefunden, was die Vorliebe für kulinarische Genüsse betrifft. Er ist ein Feinschmecker, offen für Neues und kreativ in der Zusammenstellung von Lebensmitteln. Genau das ist Pete nicht, weshalb Grace verstärkt das Gefühl hat, sie würden nicht auf einer Wellenlänge sein. Klar ist es schwierig, wenn nicht gar oberflächlich, diese Einschätzung nur an der Leidenschaft fürs Kochen und Backen festzumachen, aber im Wesentlichen steht seine mangelnde Begeisterung für Grace dafür, dass Pete kein Interesse für ihre Vorlieben zeigt. Das heißt aber nicht, dass Pete ein schlechter Ehemann oder "der Böse" in der Geschichte ist. Er hat auch seine süßen Momente und dass er Grace aufrichtig liebt, steht außer Frage. Durch die kleine Rückblende, wie sich die beiden kennen gelernt haben, schließt man ihn ebenso ins Herz wie Léon, auch wenn er vom Charakter her ganz anders ist. Von daher hab ich keine Abneigung gegen ihn entwickeln können. Im Gegenteil hab ich die ganze Zeit gehofft, dass Grace nichts mit Léon anfängt und bei ihrem Mann bleibt. In welche Richtung sich dieses Gefühlschaos entwickelt, verrate ich an dieser Stelle nicht, um nicht zu spoilern. Würde man jedoch ein Liniendiagramm des Spannungsverlaufs zeichnen, wäre es wohl eine fast durchgehende Horizontale mit zwei oder drei kleinen Ausschlägen nach oben. Soll heißen: die Handlung ist nicht sonderlich aufregend. Es gibt nur wenige Konfliktsituationen, die meist auch nur angeschnitten werden. Ebenso schnell, wie sie aufkommen, verblassen sie auch wieder. Daher haben sie bei mir keinen längerfristig bleibenden Eindruck hinterlassen. Für den Moment haben sie etwas Spannung erzeugt, waren aber nicht ausführlich genug, um mich emotional merklich zu berühren. Das ist besonders im Hinblick auf die Schicksale von Gigi und Rilla, Grace's Angestellte, schade, die ausreichend Stoff bereitgehalten hätten, um der Story einen neuen, interessanteren Anstrich zu verpassen. Mit Rilla hatte ich am Ende richtig Mitleid, da sie, wie man erfährt, mit einigen heftigen Rückschlägen zu kämpfen hatte. Im Endeffekt hatten diese Offenbarungen aber nicht viel mit der Story zu tun.

Fazit


"Der Duft von Tee" schneidet Themen wie Freundschaft und Familie, Abschiede und Neuanfänge und Risikobereitschaft und den Wunsch nach Sicherheit an und hat damit die richtigen Zutaten für einen gelungenen Roman. Allerdings ist die Handlung weit weniger spektakulär als sie hätte sein können. Das Buch lässt sich gut lesen, war aber auch nicht atemberaubend. Für Inspirationen zum Thema Kochen und Backen eignet es sich aber allemal.

Eine Geschichte über eine unzertrennliche Frauenfreundschaft

Von: KristinaRox Datum: 04.08.2015

https://www.youtube.com/channel/UCgFYoJIbJeWD0J4P1M8Cjhw

Zum Inhalt:
Grace und Pete sind gerade nach Macao gezogen, da Pete das Bauprojekt eines Casinos leitet. Eigentlich sind die beiden ein eingespieltes Team, doch durch die langen Arbeitszeiten von Pete fühlt sich Grace unterfordert und beschließt sich eine Aufgabe zu suchen. Ziemlich am Anfang erfahren wir auch, dass Grace keine Kinder bekommen kann, da sie sich mit Mitte dreißig schon in den verfrühten Wechseljahren befindet.

Es war schon immer der Wunsch von ihr und ihrer Mutter ein Café zu eröffnen. Nun möchte Sie diesen Traum in die Tat umsetzen und macht sich auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Schnell wird sie fündig und baut ihr Café aus. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten läuft das Café so gut, dass Grace Personal einstellen muss. Durch ihren Bekannten Leon kommt sie zu Rilla und die beiden Frauen ergänzen sich perfekt.

Das Café namens Lillian's hat zwei Stammgäste, die alte chinesische Dame Yok Lan und die Gattin eines Geschäftsmanns namens Marjoy. Bald stöß auch die schwangere Enkelin von Yok Lan Gigi dazu und die fünf Frauen entwickeln eine feste Frauenfreundschaft die alle Sorgen und Ängste miteinander teilt.

Nun spielt auch Leon eine große Rolle im Leben von Grace, den sie entwickelt von Tag zu Tag mehr Gefühle für ihn, was noch zu einem großen Problem führen wird. Auch Gigi steht vor der Herausforderung Alleinerziehende zu werden...

Meine Meinung:
Ich habe an diesem Buch absolut garnichts auszusetzen, ein sehr schöner Frauenroman mit Humor aber auch Ernst.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ich konnte das Buch flüßig durchlesen. Auch die Länge der einzelnen Kapitel ist angenehm. Die Geschichte hat sich zu keinem Zeitpunkt gezogen oder war langatmig.
Schön ist auch, dass auf die Kultur und Umgebung Macaos eingegangen wird.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es jedem weiterempfehlen.

Mein Fazit:
Ein absolut gelunger Roman über fünf Frauen die durch Zufall zueinander gefunden haben.

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