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Die Reinheit des Todes Roman

Kundenrezensionen (5)

€ 8,95 [D]
€ 9,20 [A] | CHF 11,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-37492-2

Erschienen: 10.05.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …

Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

»Die Reinheit des Todes ist ein fulminantes Thriller-Debüt, das wegen seiner glaubwürdigen Protagonisten überzeugt.«

dapd (05.08.2010)

Vincent Kliesch (Autor)

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller »Die Reinheit des Todes«. Es folgten zwei weitere Bände, die die Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit »Bis in den Tod hinein« stellte Kliesch seinen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend düsteren Mordserie zu tun bekommt. »Im Augenblick des Todes« ist der zweite Fall für den eigenwilligen Berliner Kommissar.

Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet er sich am liebsten seiner Leidenschaft für gutes Essen und Wein.

»Die Reinheit des Todes ist ein fulminantes Thriller-Debüt, das wegen seiner glaubwürdigen Protagonisten überzeugt.«

dapd (05.08.2010)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-37492-2

€ 8,95 [D] | € 9,20 [A] | CHF 11,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 10.05.2010

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trotz kleinerer, nicht ins Gewicht fallender Mängel ein überzeugendes Debüt

Von: Schattenkämpferin Datum: 08.09.2015

www.schattenwege.net

Ein völlig steriler Leichenfundort stellt das Berliner LKA vor ein alptraumhaftes Rätsel – nicht die geringste Spur und damit nicht den Hauch einer Chance hat der Täter hinterlassen und macht es dem ermittelnden Team schwer. In seiner Not wendet es sich an Julius Kern, der nicht nur mit eigenen Zweifeln, sondern auch denen anderer zu kämpfen hat. Denn die letzte Mordermittlung kostete Kern fast alles: Familie, Job, Verstand. Doch der „Putzteufel“ reizt ihn und so sagt er seine Mitarbeit zu, trotz aller Vorbehalte der höheren Stellen. Doch damit wird nicht nur Kern zurück auf den Plan gerufen, sondern auch sein schlimmster Feind – nämlich genau der Mann, der vor einigen Jahren von Julius gefasst wurde und anschließend einen Freispruch vor Gericht erwirkt hatte. So wird Kern doppelt herausgefordert, denn er muss sich nicht nur mit der aktuellen Ermittlung auseinander setzen, sondern auch mit seiner Vergangenheit, die so stark mit Tassilo zusammenhängt. Was ebendieser ihn nie vergessen lässt und den ohnehin schon alptraumgeplagten Kommisar immer und immer wieder daran erinnert. Für Kern ist es eine Gratwanderung, denn Tassilo bietet seine Hilfe an – doch kann Kern dem Mann, der seine Ehe auf dem Gewissen hat, trauen?

Drei Erzählstränge und ein von Anfang an klarer Täter – klingt erstmal sehr wirr und nicht besonders überzeugend. Und tatsächlich hat der Leser es durch drei unterschiedliche Perspektiven zu Beginn des Buches recht schwer, sich einzufinden und sich vollends in die Geschichte fallen zu lassen. Was "Die Reinheit des Todes" jedoch ausmacht, ist nicht die Suche (des Lesers) nach dem Täter an sich, sondern das langsam aufzudeckende Rätsel um die Hinter- und Beweggründe. Spannend dabei sind die eingeflochtenen Rückblenden zum alten Tassilo-Fall, der in seiner Komplexität eine eigene Ausarbeitung wert gewesen wäre – leider ein Punkt, der beim Leser etwas sauer aufstößt, denn so verlieren sowohl die alte als auch die neue Ermittlung ein ganzes Stück an Glanz und Spannung. Jede der beiden hätte von mehr „Aufmerksamkeit“ profitieren und den Leser noch ein bisschen besser unterhalten können. Schade, dass der Autor diese Möglichkeit sich und seinen angehenden Fans genommen hat, denn dieser Fall hat seinen ganz eigenen Reiz – selbst in der abgeschwächten und zusammengedrückten Form, die er im vorliegenden Roman bekommen hat.

Eine große Stärke beweist Vincent Kliesch bei der Erschaffung seiner Charaktere. Mit Ecken und Kanten und gerade dadurch unheimlich sympathisch überzeugen sowohl Kommisar Kern als auch Gegenspieler Tassilo – selten hat man einen Massenmörder, auf dessen erneutes Auftreten man sich schon im Voraus freuen kann. Erstaunliche Wesenszüge sind auch bei den anderen Mitwirkenden zu erkennen, Vincent Kliesch kratzt hier nur ein wenig an der Oberfläche der menschlichen Fassade und öffnet damit trotzdem unglaubliche Abgründe. Dabei kommt kein Bereich zu kurz, denn gerade Kerns Privatleben wird durch Noch-Frau und halbwüchsiger Tochter zu einem interessanten Nebenstrang, der nicht unwichtig für das Zusammenspiel mit Tassilo ist. Doch auch der für dieses Buch wichtige „Putzteufel“ weiß auf seine ganz eigene Art zu überzeugen – mit Detailliebe widmet sich der Autor hier der Vergangenheit und den Schlüsselerlebnissen, die nach Aufklärung vieles in einem anderen Licht stehen lassen. Was hierbei sehr positiv auffällt, ist die Gleichwertigkeit aller drei Protagonisten, denn zu keiner Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass jemand bevorzugt oder benachteiligt wird.

Berlin-Fans kommen zudem durch umfangreiche, manchmal allerdings auch übertriebene Umgebungsbeschreibungen auf ihre Kosten. Hier hätte das Lektorat gerne das eine oder andere Mal den Rotstift zücken und Kleinigkeiten verändern können. Eine saubere Sprache lässt deutlich erkennen, dass Kliesch in seiner Arbeit als Moderator und Comedian den Umgang mit Worten gewöhnt und trotz dieser gerne als weniger ernste Arbeit verschrieene Tätigkeiten zu durchaus ernsthaften Gedankengängen fähig ist.
Bis zum Ende gut durchdacht und in jeder Hinsicht stimmig, mit faszinierenden und ebenbürtigen Gegenspielern sowie fesselnden Cliffhängern, aber leider viel zu wenigen Seiten und einem zweiten Haupthandlungsstrang, der gerne eine eigene Veröffentlichung hätte erhalten dürfen – "Die Reinheit des Todes" ist ein glanzvolles Debüt, von dessen Autor jederzeit wieder gelesen werden möchte.

Fazit:

Mit "Die Reinheit des Todes" liegt das trotz kleinerer, nicht ins Gewicht fallender Mängel überzeugende Debüt eines Allround-Talentes vor. Vincent Kliesch versteht es, den Leser trotz klarem Täter in eine spannende Ermittlung zu verwickeln. Obwohl die eingebundene Vorgeschichte durchaus ein eigenes Buch verdient hätte, kommt hier jeder Thriller-Leser voll auf seine Kosten.

Wertung: 4 von 5 Schwertpaaren

Handlung: 4/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4/5

Spannend und fesselnd

Von: buchwelten Datum: 18.05.2015

buchwelten.jimdo.com

Viel war ich sehr gespannt auf diesen Einstiegsband der vielgeobten Trilogie. Zwar konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen, dennoch aber wurde ich gut unterhalten und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.
Spannend und interessant ist das Buch von Anfang an: eine Leiche wird gefunden und das augenscheinlichste ist die klinisch rein geputzte Wohnung, in der die Tote gefunden wird. Doch es ist nicht der erste Fall dieser Art und das LKA kommt einfach nicht weiter. Daher wird Julius Kern, der erfahrener Ermittler, der jedoch an der Aufklärung seines letzten Falles fast zerbrochen ist, dazu gebeten – und er scheint bald den richtigen Riecher zu haben.
Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen – auch wenn dabei vielleicht das eine oder andere Klischee bedient wird, wie zum Beispiel ein Sohn reicher Eltern, der zum Serienmörder wird oder ein Ermittler, der nicht nur dem Alkohol verfallen ist, sondern dessen Ehe wegen seines Berufes gescheitert ist. Was ich anfangs verwirrend fand, ist die Verknüpfung zweier Kriminalfälle miteinander, denn der Fall eines Massenmörders, an dem Julius Kern drei Jahre zuvor fast zerbrochen ist, spielt auch in dem aktuellen Fall eine große Rolle. Das wird aber erst im Verlauf der Geschichte klar und zunächst fand ich daher die Rückblicke auf den „alten Fall“ eher verwirrend als hilfreich.
Als Leser erfährt man sehr früh, wer der Täter ist, und wer das nicht mag und lieber selber mitraten möchte, dem wird dieses Buch vielleicht nicht gefallen. Ich fand das aber nicht schlimm, denn es war trotzdem spannend und die Geschichte fesselnd. Denn während die Polizei mit der Auflösung des Falles einfach nicht weiterkommt, sucht der Serienmörder bereits sein nächstes Opfer.
Julius Kern ist mir zwar nicht sonderlich ans Herz gewachsen, dennoch aber habe ich mitgefiebert und die Ermittlungen neugierig verfolgt. Leider sind die Figuren alle etwas oberflächlich gestaltet und viele Klischees wurden eingebaut – das fängt bei Julius Kern an und hört bei den wirklich kranken Tätern auf. Denn gerade der Massenmörder der Vergangenheit ist mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich umgegangen und manche der Beschreibungen fand ich blutrünstig und eklig.
Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch aber gut unterhalten und sicherlich werde ich die Folgebände um Julius Kern bald lesen. Es war kein Buch, das mir lange in Erinnerung bleibt, aber für zwischendurch hat es mich fesseln können und mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt.

Mein Fazit
Spannend und fesselnd von Anfang an, hat mich dieser Thriller gut unterhalten. Zwar wird bei den Figuren auf das eine oder andere Klischee gegriffen, trotzdem ist die Idee des Thrillers gut und auch die Umsetzung gelungen. Als Leser kennt man den Täter sehr früh – wer das nicht mag und lieber selber mitraten möchte, der ist mit diesem Buch vielleicht nicht gut beraten. Mir aber hat das Buch unterhaltsame Lesestunden geschenkt – und für zwischendurch war es genau das Richtige. Ich gebe knappe 4/5 Sternen.

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