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Nova & Quinton. True Love Nova & Quinton 1
Roman

Kundenrezensionen (57)

€ 8,99 [D]
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41801-1

Erschienen: 13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Aufwühlend, sexy, romantisch – die neue Serie von Bestsellerautorin Jessica Sorensen

Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ...

Jessica Sorensen (Autorin)

Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie.

www.jessicasorensensblog.blogspot.de

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Sabine Schilasky
Originaltitel: Breaking Nova 1
Originalverlag: Borrowed Hearts Publishing

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41801-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.10.2014

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[Rezension] Nova & Quinton, True Love - Jessica Sorensen

Von: Zeilensehnsucht Datum: 14.05.2016

zeilensehnsucht.blogspot.de/

Titel: Nova & Quinton, True Love
Originaltitel: Breaking Nova 1
Reihe: Nova & Quinton #1
Autor: Jessica Sorensen
Verlag: Heyne
Genre: Gegenwartsliteratur, Young Adult, Liebe
Seitenanzahl: 400
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
Preis: 8,99€ [Broschiert]

Meine Erwartungen:
Da ich bisher noch keine Bücher der Autorin Jessica Sorensen gelesen habe, bisher aber durchaus viel Gutes über Sie gehört habe, war ich sehr gespannt auf den ersten Roman den ich von ihr lesen durfte. Ich wusste nicht so recht was mich erwartet, da der Klappentext etwas Düsteres prophezeit und deswegen habe ich mich letztlich ein wenig davor gedrückt mit dem Lesen zu beginnen.

Das Cover:
Die beiden Personen auf dem Cover sollen die Hauptprotagonisten Nova und Quinton darstellen. Farblich sind beide aufeinander abgestimmt und es ist wieder Genre-Typisch. Das keine Gesichter zu sehen sind finde ich sehr gut, da der Leser dadurch nicht weiter beeinflusst wird.

Die Charaktere:
Nova ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hat harte Schicksalsschläge hinter sich. Zum einen ist ihr Vater unerwarteter Weise an einem Herzfehler gestorben und auch ihr fester Freund, Landon ist gestorben – und das scheinbar freiwillig.

Wie soll ein junges Mädchen damit umgehen? Mit der Frage beschäftigt sie sich Tag für Tag. Sie ist erschüttert und traurig, selbst nach einem Jahr. Die Liebe ihres Lebens, so glaubt sie, ist freiwillig von ihr gegangen. Sie muss sich damit auseinandersetzen, schafft es aber nicht, zumindest nicht alleine. Sie hat viele Eigenschaften die verwunderlich scheinen und sie steht meistens neben sich.

Sie ist verwirrt, von ihren eigenen Gedanken und den Geschehnissen und Personen ihrer Umwelt. Sie scheint immer tiefer zu sinken und lässt den Leser an allem Teilhaben.

Sie ist mir durchaus sympathisch und was ich am wichtigsten finde: Sie wirkt echt! Durch viele kleine Macken und ihre Gedankengänge hat sie wenig mit einer der „perfekten Persönlichkeiten“ in anderen Büchern zu tun und das hat mir besonders an ihr gefallen.

Quinton ist ein toller und doch abgewrackter Charakter. So war er einst, vor dem Unfall, jemand den die Schwiegermutter gerne bei der eigenen Tochter gesehen hat. Er war ein Musterschüler und ein grandioser Künstler. Heute sieht man nur noch wenig von dem alten Quinton. Er ist ein Junkie. Arbeitslos. Tieftraurig und ihn plagen unglaubliche Schuldgefühle. Doch hat er wirklich Schuld an dem was geschehen ist? Er selbst und seine Umgebung geben ihm diese Schuld. Kein Wunder also, dass er abgesackt ist.

Und doch empfindet er noch immer vieles. Auch wenn die meisten seiner Gedanken niederschmetternd sind, spürt man immer wieder wie der „alte Qutinon“ durchkommt und der Leser wünscht sich nichts mehr, als dass er wieder zu sich selbst zurück findet. Ich habe seine Sicht auf die Dinge sehr gemocht und empfinde auch ihn als einen tollen, jedoch von Schuldgefühlen zerfressenen, jungen Mann, der eine Last bürgt, die er nicht tragen sollte. Die niemand tragen sollte.

Zitate:
„Seit jener Nacht hatte ich solche Angst, die Kontrolle zu verlieren, dass ich mein ganzes Leben darauf ausgerichtet habe, Dinge zu kontrollieren und zu zählen. Trotzdem hatte ich nie die Kontrolle, bestenfalls eine Illusion von ihr.“ (S. 364 / Nova)

„Ich lerne, dass es okay ist. Es ist okay zu leiden. Es ist okay zu trauern. Es ist okay, zuzugeben, wenn wir Hilfe brauchen. Und es ist okay, loszulassen.“ (S. 378 / Nova)

Meine Meinung:
Die Grundstimmung ist niederschmetternd. Es ist einfach erdrückend.

Das Buch wird zum einen aus Novas Sicht und zum anderen aus Quintons Sicht beschrieben. Mir hat die von Quinton beinahe etwas besser gefallen.
Die Gedankengänge beider Personen sind durchtränkt mit Trauer und Verlust.

Sie beide haben mich wirklich berührt. Es ist schrecklich was beiden widerfahren ist, und der Leser kann das Tief in dem sie stecken bestens nachvollziehen. Auch, wie sie versuchen damit klar zu kommen. Weshalb sie zu Drogen greifen und zu weiteren Exzessen. Es scheint als könnten sie beide keine klaren Gedanken mehr fassen, oder zumindest keine objektiven.

Ich denke, dass dieses Buch nicht für eine jüngere Leserschaft geeignet ist. Es gab zu viel Trauer und zu viel Trostlosigkeit.

Nova ist auf der Suche nach einem Sinn. Einem Sinn hinter dem Tod, hinter sich selbst und sowohl hinter dem eigenen Leben, als auch dem Leben geliebter Menschen.
Quinton hingegen ist auf der Suche nach eigenen Schuldzuweisungen. Er sucht nicht nach dem Sinn hinter dem Geschehenen. Nein, er sucht nach Gründen nicht weiter am Leben zu bleiben. Nach Gründen, weswegen er es nicht wert ist zu leben und gar zu lieben! Nach Gründen, weswegen er ein schlechter Mensch ist, der kein Glück verdient.

Ich hätte am liebsten die ganze Zeit, gemeinsam mit den beiden, geweint. Selbst in den seltenen Momenten, in denen es Anflüge von Glück für beide gab, konnte man sich nicht richtig freuen, denn auch diese wurden dauerhaft überschattet von Trauer.

Es gab im Prinzip keinen Humor in dieser Geschichte und das richtet schon so einiges mit dem Leser an. Man selbst fühlt sich beinahe Schuldig.
Wenn ihr auf der Suche nach leichter Kost seid, solltet ihr nicht zu diesem Buch greifen, denn es wird euch schwer im Magen liegen bleiben!

Das Ende stellt einen Hoffnungsschimmer dar, auch wenn dieser sehr klein ist. Er hat mir, zumindest ansatzweise, ein Lächeln auf die Lippen gelegt. Auch wenn sich zu diesem Lächeln sehr schnell erneut ein schockierter Anblick gesellt hat.

Ich bin wirklich sehr gespannt wie es mit den beiden weitergeht und vergebe an dieser Stelle 4,5 von 5 Sternen.

Hat mich leider nicht überzeugt

Von: Valarauco Datum: 19.04.2016

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover
Jaja, diese Cover immer. Hier kann ich wirklich nur sagen, ich habe es mir nicht gekauft, weil ich das Cover so toll fand. Es mag interessant sein, aber schön finde ich es nicht. Der einzige große Vorteil ist, es sind keine Gesichter darauf abgebildet! Das kann ich nämlich absolut nicht mehr sehen.

Meine Meinung
Was ich zu diesem Buch schreiben soll, weis ich ehrlich gesagt an diesem Punkt der Rezension überhaupt nicht. Es war ein Rezensionsexemplar, welches ich unbedingt haben wollte und es ist auch nicht das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Kurz, nachdem ich das Buch endlich hatte, habe ich sofort damit angefangen und es war furchtbar. Der Einstieg ist mir so unglaublich schwergefallen. In letzter Zeit, auch schon darüber hinaus, stelle ich fest, dass ich oft nicht verstehen kann, wie andere Menschen trauern und oft erscheint es mir völlig überflüssig und übertrieben. So ging es mir auch mit diesem Buch, bereits vor einem Jahr. Ich habe dann relativ schnell, ich glaube nach circa 30 oder 40 Seiten aufgehört und es weggelegt. Jetzt konnte ich mich erneut dazu aufraffen und es war wieder nicht so toll. Der Anfang ist mir unglaublich schwer gefallen, weil mir weder Nova noch Quinton sympathisch waren. Die beiden sind depressiv und das zu Recht. Sie haben bereits sehr viel erlebt und viel verloren. Trotzdem konnte ich überhaupt keine Verbindung zu ihnen aufbauen.
Während Nova ihren Freund durch Selbstmord verloren hat, war Quinton der einzige Überlebende bei einem schweren Unfall, bei dem seine Freundin und die Freundin seines Cousins gestorben sind. Ich will überhaupt nicht abstreiten, das Schicksal der beide wäre furchtbar, aber kann ich als Autorin das nicht etwas besser rüberbringen?

Die beiden treffen schließlich aufeinander und es gibt da gewissen Spannungen, aber er zieht nicht, weil er glaubt, niemanden mehr zu verdienen und sie tut nichts, weil er ihrem toten Freund so ähnlich sieht. Nova und Quinten stagnieren, es passiert absolut nichts. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, als wären wir überhaupt keinen Schritt vorwärtsgekommen, aber das stimmt überhaupt nicht. Nova entwickelt sich tatsächlich, nur Quinton bleibt so, wie er ist. Einerseits verdeutlicht es, wie viel Nova geschafft hat, aber andererseits zeiht es das Buch so sehr runter, dass ich überhaupt keine Lust habe, den zweiten Teil zu lesen, um mehr über ihn zu erfahren, denn es interessiert mich schlicht und ergreifend einfach nicht.

Ich fand es sehr schade, dass mir dieses Buch so überhaupt nicht zugesagt hat. Während mir die anderen Bücher der Autorin, die ich bereits kenne, besser gefallen haben und mich auch mehr gefesselt haben, war bei diesem sehr schnell klar, dass es überhaupt nicht meines ist. Obwohl Jessica Sorensen immer sehr viel Leid in ihren Geschichten hat und es immer dramatisch bis zum “geht nicht mehr” ist, war es mir hier einfach zu viel und es hat für mich alles überhaupt nicht gepasst.
Da mir aber die Entwicklung von Nova doch ganz gut gefallen hat, vergebe ich zwei von fünf Monstern.

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