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Opferzeit Thriller

Kundenrezensionen (1)

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43749-4

Erschienen: 14.10.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Einer der perfidesten Serienkiller aller Zeiten kehrt zurück: Joe is back!

Die Einwohner der Neuseelandmetropole Christchurch sind aufgebracht. Ein Jahr nach der brutalen Mordserie, die ihre Stadt erschütterte, beginnt der Prozess um den berüchtigten Schlächter von Christchurch. Doch Joe, der scheinbar grenzenlos naive Serienmörder, beteuert nach wie vor seine Unschuld. Unterdessen zieht sich die psychopathische Melissa X einen neuen Killer heran, um Joe, mit dem sie einst eine unheilige Liaison einging, zu töten. Christchurch droht eine Apokalypse des Todes ...

Weitere Infos zu Paul Cleave und seinen Thrillern

ALLE THRILLER VON PAUL CLEAVE IM ÜBERBLICK

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Paul Cleave (Autor)

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

www.paulcleave.co.nz/de

23.10.2016 | Unna

Lesung mit Paul Cleave

Im Rahmen von CRIME EXPRESS

Mord am Hellweg

Moderation: Wulf Dorn

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Mehr Infos

Westfälisches Literaturbüro e.V.
Nicolaistraße 3
59423 Unna

Tel. 02303/963850

24.10.2016 | Braunschweig

Lesung mit Paul Cleave

Im Rahmen des Braunschweiger Krimifestivals

Moderation: Wulf Dorn

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Mehr Infos

Buchhandlung Graff
Sack 15
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Frank Dabrock, Alexander Wagner
Originaltitel: Joe Victim
Originalverlag: Atria Books

Taschenbuch, Broschur, 672 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43749-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.10.2013

Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:

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Joe is back

Von: Sabine Kettschau aus Duisburg Datum: 08.06.2014

niliversum.wordpress.com/

Inhalt:

Joe, der debil erscheinende Serienkiller aus „Der siebte Tod“ ist wieder zurück!
Paul Cleave greift die Geschichte auf, ein Jahr nach der Verhaftung von Joe und erzählt alles rund um den Prozess, auf den ganz Neuseeland wartet, die Zeit davor und das was dann kommt, aus den Blinkwinkeln von Joe selbst, Melissa und Schroder. Doch ob es tatsächlich zu dem von allen erhofften Urteil –Todesstrafe für Joe- kommen wird, das ist noch lange nicht sicher. Es gibt einige Kräfte, die da anscheinend etwas gegen haben. Und als Joe auf dem Weg zum Gericht entkommen kann, ist der Teufel los! Auf einmal sieht sich Christchurch, sehen sich die Menschen mit gleich zwei Serienmördern konfrontiert. Denn Joes große Liebe, Melissa X, verfolgt ihre ganz eigenen Pläne und dabei geht sie buchstäblich über Leichen.

Ob Schroder und seine Mannen das Morden aufhalten können muss sich zeigen. Und auch, ob der Gerechtigkeit genüge getan wird…

Meine Meinung:

Joe is back

Wieder mal ein Buch, auf das wir Fans lange warten mussten. Sehr lange. Es ist fast schon nicht mehr wahr, so lange ist es her, dass ich „Der siebte Tod“ gelesen habe. Und „damals“ war es so, dass ich relativ allein auf weiter Flur mit meiner Begeisterung war. Ich fand die Story toll, die Figur des Joe unheimlich komplex und fesselnd, andere fandens eher langweilig, nichtssagend… Nun gut, jetzt gab es die heiß ersehnte Fortsetzung und was soll ich sagen? Es hat mich wieder gepackt. Bei einigen Flashbacks, die der Autor eingebaut hat, um einige Punkte der vorangegangenen Ereignisse wieder in den Focus zu lenken, war alles sofort wieder da. Damit hatte ich nun so nicht gerechnet, aber umso besser!

Joes Erzählungen, das Aufarbeiten seiner eigenen, durch schweren Missbrauch gezeichneten Jugend, ganz mit seinen Worten, war erschütternd, erklärt so einiges, aber entschuldigt nichts. Aber man wundert sich über gewisse Verhaltensweisen eben umso weniger, wenn man weiß, was ihm widerfahren ist. Genau, wie bei Melissa X, die auch nicht immer nur auf Rosen gebettet war.

Das ist das fiese an solchen Büchern, streckenweise wird man da eingelullt, mit brutalsten Szenen aus dem Leben der Figuren konfrontiert, wo man Mitleid bekommt, und dann, dann wird gleich hinterher geschildert, wie diese bemitleidenswerte Person jemand anderen kaltblütig umbringt, weil er zu nichts mehr nutze ist einfach, er hat das erledigt, was man wollte und tschüß! Das ist die Kunst, um einen umzuhauen, was dem Autor auch hier wieder perfekt gelungen ist, meiner Meinung nach.

Auch hier gibt es wieder so einiges, was für zartbesaitete Leser nicht geeignet ist, von daher würde ich es mir wirklich gut überlegen, ob ich das Buch lese, falls jetzt jemand sich angesprochen fühlt… Man muss schon wirklich brutalst geschildertes ertragen können, was einem auch schon mal den Magen zusammenzieht, ansonsten würde ich mich einem anderen Stoff zuwenden!

Dito würde ich sagen, man muss „Der siebte Tod“ gelesen haben, um überhaupt zu wissen, mit welchen Figuren man es hier zu tun hat, wer hier welche Rollen besetzt, wen man zu fürchten hat, wem man gedanklich Unterstützung bieten sollte und eben, welche Geschichte, ja, auch welcher Humor sich teilweise hier offenbaren könnte. Dann hat man eine Menge Lesespaß!

Einen Kritikpunkt habe ich aber. Es hätte für mich ausgereicht, wenn das Buch 100 Seiten weniger gehabt hätte, bzw. dem Buch hätte es gut getan, wenn einige Längen nicht eingebaut gewesen wären. Ja, ich liebe wirklich dicke Wälzer, aber nur dann, wenn auf den fast 700 Seiten auch durchgehend oder sagen wir mal zu 98 % was geboten wird und nicht Seiten mit heißer Luft, mit für die Geschichte nicht wirkliche relevanten Dingen vollgepfropft sind. Deswegen gibt’s auch ein Nilpferd Abzug.

Fazit:

Ein typischer Cleave-Thriller, der die Geschichte von Joe fortführt, eher etwas für Fans des Stils, mit Sinn für Humor an unmöglichen Stellen und vor allem für Leser, die „Der siebte Tod“ schon kennen. Ich bin überzeugt, bis auf die unnötige Länge, deswegen gibt es von mir 4 von 5 Nilpferden!

Danke an Heyne für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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