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Taxi Roman

Kundenrezensionen (1)

€ 8,99 [D]
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48350-1

Erschienen: 20.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine ziellose Jugend, eine spießige Familie, eine frustrierende Ausbildung – die Hamburgerin Alex hat null Plan, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Da kommt die Annonce „ Taxifahrerin gesucht“ wie die Rettung schlechthin daher. Bald sitzt Alex – Blut und Wasser schwitzend, weil ohne jede Ortskenntnis – neben ihrem ersten Fahrgast. Und wird damit automatisch zum Mitglied einer ganz speziellen Kollegen-Clique aus gescheiterten Künstlern, Uni-Abbrechern und frauenfeindlichen Verklemmten. Beginn eines komischen, ungewöhnlichen und brillant erzählten Großstadtabenteuers. Mit Liebesgeschichte. Sozusagen.

»Ein Buch, das eigentlich jeder lesen sollte, der schon mal in einem Taxi gesessen hat. Egal auf welchem Platz.«

Brigitte

Karen Duve (Autorin)

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Bereits ihr Debüt »Regenroman« war ein sensationeller Erfolg. Auch ihre folgenden Romane »Dies ist kein Liebeslied«, »Die entführte Prinzessin« und »Taxi« waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. Zudem veröffentlichte sie zwei erfolgreiche Sachbücher zu aktuellen Themen. Für ihre Arbeit ist Karen Duve bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Nun hat es ihr Roman »Taxi« auch auf die große Leinwand geschafft. In der Verfilmung, für die Karen Duve das Drehbuch geschrieben hat, ist neben Peter Dinklage, Robert Stadlober und Armin Rohde Nachwuchsstar Rosalie Thomass in der Rolle der Alex zu sehen.

»Ein Buch, das eigentlich jeder lesen sollte, der schon mal in einem Taxi gesessen hat. Egal auf welchem Platz.«

Brigitte

»Taxi ist eine kleine literarische Vergnügungsfahrt.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Karen Duve ist mit Taxi ein hinreißendes Buch gelungen. Lakonisch, komisch, tiefsinnig und einfach lebendig.«

Rheinische Post

»Typisch Karen Duve — eigenwillig, böse, grundehrlich, schwarzhumorig.«

Glamour

»Was für ein Buch! Rasant, böse, witzig geschrieben — mit einer Lakonie, die ihresgleichen sucht.«

NDR Kultur

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Originaltitel: Taxi
Originalverlag: Eichborn, Frankfurt am Main 2008

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48350-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.07.2015

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“Taxi” ist ein Buch, das man lesen oder lassen kann.

Von: Bücherphilosophin Datum: 02.08.2015

buecherphilosophin.com/

“Taxi” ist nach “Die entführte Prinzessin” der zweite Roman von Karen Duve den ich bisher gelesen habe. Bis auf weiteres wird er allerdings wohl der letzte bleiben. Mein Urteil hört sich zugegebenermaßen vernichtender an, als es ist und so schlecht war “Taxi” gar nicht. Ich fühlte mich durchaus gut unterhalten, hatte aber irgendwie das Gefühl, dass man die Geschichte der Taxi-fahrenden Alex im Grunde lesen oder lassen kann und bei dem Überangebot an Neuerscheinungen reicht es mir persönlich nicht aus nur kurzweilig unterhalten zu werden. Wer allerdings genau darauf aus ist, also ein paar freie Stunden hat, die gefüllt werden müssen, der dürfte sich zwischen den Seiten von “Taxi” bestens aufgehoben fühlen.

Die Figuren, die diesen Roman bevölkern, allen voran Erzählerin Alex, sind allesamt auf der skurrilen Seite des Normalbereichs angesiedelt. Eine bunt zusammen gewürfelte Mischung gescheiterter Existenzen, von denen sich besonders die männlichen Kollegen von Alex trotzdem noch kräftig selbst überhöhen, was oft auf Kosten ihres jeweiligen Frauenbildes zu gehen scheint. Im folgenden kommen ab und zu Tiraden zustande, besonders aus dem Mund des besten Freundes von Alex’ Zufallsbeziehung Dittrich, die mir die Galle in den Rachen treiben. In solchen Momenten, bzw. Abschnitten, musste ich mich nahezu am Buch festklammern, um es nicht mit einem lauten Kampfschrei in die nächste Ecke zu pfeffern – Alex allerdings nimmt den Chauvinismus ihrer Kollegen scheinbar mit Humor.

“Taxi” besteht neben der ungewöhnlichen Stammbesetzung auch noch aus einer Fülle von Gastauftritten, welche je nach Verlauf lustig bis tragisch sein können. Hamburg ist ein Schauplatz mit Bandbreite, von alten Damen im Nerz, über Springer-Verlags-Mitarbeiter bis zu Zuhältern mit Löwenmähne steigen sie alle irgendwann mal in Alex Taxi ein. Und diese versucht anschließend verzweifelt den Weg zur genannten Adresse zu finden, die auch schon mal mitten im Wald oder an der Auffahrt zu einem Feld sein kann. Diese Begegnungen der etwas anderen Art machen den Roman zu dem, was er ist – vielleicht sogar ein bisschen autobiografisch – alles weitere findet scheinbar nur am Rand statt. Das ist es auch, was die Geschichte in meinen Augen so kurzweilig macht, denn die wilden Geschichten einer Taxifahrerin können zwar ganz interessant sein, gehören letztlich aber nicht zu den großen Themen des Lebens.

Schlussendlich kann ich nur meinen ersten Eindruck wiederholen – “Taxi” ist ein Buch, das man lesen oder eben liegen lassen kann. Mit seinen kurzen Kapiteln und darin erzählten oft nur locker zusammenhängenden Episoden und Begegnungen scheint es mir die ideale Lektüre für die etwas unaufmerksameren Momente im Leben – wenn man als Leserin etwas Beschäftigung braucht, sich aber aus verschiedenen Gründen nicht in einen substantielleren Roman vertiefen kann. Alex Geschichte suppt schon kurz nach der Lektüre allmählich wieder aus meinem Gedächtnis heraus und ich lasse es an dieser Stelle einfach mal geschehen, denn eine andere Geschichte wird sicher bald ihren Platz einnehmen und mich über diesen Verlust hinweg trösten.

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