VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Venushaar Roman

Kundenrezensionen (1)

€ 11,99 [D]
€ 12,40 [A] | CHF 16,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74505-0

Erschienen: 10.12.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Videos

  • Links

  • Service

  • Biblio

»Warum haben Sie Asyl beantragt?« Diese Frage muss er mehrfach täglich ins Russische übersetzen. Der namenlose Dolmetscher arbeitet für die Schweizer Einwanderungsbehörde und hört täglich zahllose Geschichten der Not, reale ebenso wie erfundene. Beim Übersetzen des fremden Leids legt sich seine eigene Lebensgeschichte wie eine zweite Schicht um die Worte, denn auch er ist ein Emigrant, der sich nach denen sehnt, die er nicht mehr um sich hat: nach seiner Frau und seinem Kind. Schischkin erzählt ein Jahrhundert russischer Geschichte und bettet das Leben des Dolmetschers in einen Kosmos der gesamten Weltkultur ein.

Michail Schischkin liest aus "Venushaar" und "Briefsteller" Zum Special mit Videos

Michael Schischkin und sein Übersetzer Andreas Tretner im Gespräch "Kopf gegen Hand" - freitag.de

Michail Schischkin über den Internationalen Kulturpreis "Was kann ein Literaturpreis bewirken?" - boersenblatt.net

"Tschetschenien, eine antike Tragödie" - zeit.de

Internationaler Literaturpreis - "Venushaar" auf der Shortlist Zur Website

"Der neue Tolstoi lebt in Zürich" - tagesanzeiger.ch

"russisches Jahrhundert" - titel-magazin.de

Michail Schischkin (Autor)

Michail Schischkin ist einer der meist gefeierten russischen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1961 in Moskau geboren, studierte Linguistik und unterrichtete Deutsch. Seit 1995 lebt er in der Schweiz, Moskau und Berlin. Seine Romane wurden national und international vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er als Einziger alle drei wichtigsten Literaturpreise Russlands. 2011 wurde ihm der Internationale Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt in Berlin verliehen. Für seinen neuesten Roman Briefsteller, der weltweit in über 20 Ländern erscheint, bekam er den hoch dotierten Bolshaja kniga ("Das große Buch") zum zweiten Mal.


Andreas Tretner (Übersetzer)

Andreas Tretner, geb. 1959 in Gera, Übersetzer u.a. von Boris Akunin und Vladimir Sorokin, ist schon längst die "deutsche Stimme" von Viktor Pelewin. Zu Pelewins letztem Buch schrieb Wladimir Kaminer: "Die deutsche Fassung ist noch besser als das Original - innovativ und durchgeknallt."

Aus dem Russischen von Andreas Tretner
Originaltitel: Venerin Volos
Originalverlag: Vagrius, Moskau

Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74505-0

€ 11,99 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.12.2012

Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Zum Wort "Dolmetsch"

Von: Katharina aus Tallinn Datum: 20.05.2013

Es ist u.A. die russische Form des Wortes "Dolmetscher", welches ursprünglich aus dem Türkischen stammt. Damit wird schon angedeutet (falls nicht überhaupt deutlich), dass das Erzähler-Ich etwas mit dem Autor gemein hat.
----------------------------------
„Stimmt, dieses Dolmetsch ist ein herrliches Wort, bei dem Sprachforscher mit der Lupe beobachten können, wie es aus Kleinasien - türk. dilmaç - über diverse slawische Räume und Kulturen, eben auch das Russische: tolmatsch!, zuletzt das Tschechische, Sorbische, Oberschlesische, aber womöglich gleichzeitig auch übers Ungarische - tolmács! - ins Deutsche herübergekrochen kam; wo man sich wiederum vorstellen kann, wie der Sachse als erster und erstes aus dem t wieder ein d machte ... und wo man auch bis ins 20. Jh. noch hie und da Dolmetsch anstatt Dolmetscher sagte und schrieb, der Urbayer Ludwig Ganghofer im "Lebenslauf eines Optimisten" tut es, und ebenso der Urhamburger Hermann Kant in der "Aula". Während manche Rezensenten es heute schon als eine Caprice des Übersetzers ansehen.“
Andreas Tretner, Übersetzer von Michail Schischkin

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors