
Das Gütersloher Verlagshaus als engagierter, offener, kritischer, liberaler Buchverlag steht mit seinem religiös-theologischen Programm — als Keimzelle des Hauses Bertelsmann — in einer Traditionslinie, die bis in das Jahr 1835 zurückreicht. Auch wenn wir heute längst nicht mehr der fromme Missionsschriftenverlag von damals sind: Auf diese Traditionslinie sind wir stolz und wollen sie weiterführen, auch wenn sich die verlegerische Grundausrichtung vor allem nach der Integration in die Verlagsgruppe Random House stark geändert hat.
Ein erstes Ziel des Gütersloher Verlagshauses ist es, eine langjährige Tradition weiterzuführen: als Fachverlag im Bereich der Gemeindeliteratur, als Verlag für wissenschaftliche Theologie und für Medien der Glaubensvermittlung — als freier und unabhängiger Partner der Kirchen.![]()
Dazu kommt angesichts der gesellschaftlichen Säkularisierung die Aufgabe, einer neuen subjektiven »Entschiedenheit« in religiösen und weltlichen Fragen ein verlegerisches Profil zu geben. Es geht darum, die »Popularisierung« der Werte, für die das Ethos der christlichen Religion steht, zu begleiten und zu gestalten: Respekt, Liebe, Achtung vor dem anderen, Achtsamkeit, Gleichberechtigung, Freiheit und Menschenwürde. Offen für aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Fragestellungen, engagieren wir uns mit unseren Büchern deshalb auch stark im Bereich Gesellschaft, als verlegerische Plattform für engagierte Analysen, provozierende Thesen, Debattenbücher und vieles mehr.
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