Worte der Weisheit
Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist noch nicht hier.
Leben steht uns nur im gegenwärtigen Moment zur Verfügung.
Wir lassen unser Bedauern über das Gestern hinter uns,
wir lassen unsere Sorgen über das Morgen los und kommen zu uns selbst zurück, um den gegenwärtigen Moment zu berühren.
Jeder Atemzug,
jeder Schritt,
jedes Lächeln
kann uns helfen,
das Leben in
seiner Tiefe
zu erfahren.

Sorge dich nicht
Anstatt dich zu sorgen,
lächle dir zu,
lächle dem Leben zu.
Wenn du in deinem Bett liegst und nicht schlafen kannst, bleib einfach liegen, genieße das Einatmen und das Ausatmen.
Lächle dir zu, lächle dem Leben zu, lächle dem gegenwärtigen Moment zu. Es ist ein wunderbarer Moment.
Sorge dich nicht, selbst wenn du nicht genug Schlaf für den nächsten Tag findest. Die Tatsache, dass du einfach daliegst und den gegenwärtigen Moment genießt und dich an deinem Ein- und Ausatmen in einem warmen Bett erfreust, das ist schon eine ganze Menge. Wenn Körper und Geist in einem solchen Zustand sind, wirst du auf ganz natürliche Weise
einschlafen – viel leichter, als wenn du dich herumwälzt, nachdenkst und dir Sorgen machst.

Glück
Kein Weg führt zum Glück.
Glück ist der Weg.
Glück bedeutet für mich die Fähigkeit, glücklich zu sein.
Achtsamkeit ist das Bewusstsein dafür, dass Glück gegenwärtig ist. Glück sollte zum Objekt unseres Gewahrseins werden, damit es wirklich real werden kann. Wenn wir jung sind, können wir schnell rennen, hoch springen, wir sind zu vielem fähig. Doch weil wir jung sind, ist uns unsere Jugend nicht bewusst, erst wenn wir älter werden, beginnen wir zu bedauern, dass wir unsere Jugend nicht besser genutzt haben.
Viele von uns haben unzählige Voraussetzungen, um jetzt glücklich zu sein, doch wir sind nicht glücklich, weil wir nicht fähig sind, diese Bedingungen für unser Glück zu erkennen. Was uns hilft, sie in unserem Leben zu entdecken, ist unsere Bewusstheit, unsere Achtsamkeit. Achtsamkeit zu kultivieren bedeutet, Glück zu kultivieren.

Hindernisse
Es gibt zwei Arten von Knoten, von Hindernissen in uns.
Die erste sind unsere Emotionen, die uns in Bedrängnis bringen: Angst, Ärger, Verzweiflung, Abwertung und so fort.
Das zweite Hindernis sind unsere Konzepte, unsere Vorstellungen. Unser Wissen und unsere Idee von der Wahrheit hindern uns daran, frei zu sein und die Wahrheit zu erkennen. Diese zwei Knoten gilt es zu lösen.
Wenn wir spirituellen Lehren zuhören, geht es nicht darum, immer mehr Konzepte und Wissen anzuhäufen. Solches Gepäck ist eine Bürde, von der wir uns freimachen sollten.
Weisheit und Einsicht entstehen nicht aus Wissen.
Entscheidend ist es zu praktizieren: zu atmen, zu gehen, zu sitzen, zu lächeln.
Es geht nicht darum,
über unser Wissen zu sprechen,
sondern darum,
unsere Einsicht zu leben.