Wir geben 8 aufs Wort - Banner
 
 

AKTUELLE LESERSTIMMEN

 
Sortiert nach: Autor Titel
2012 2013 (247 Kommentare)
Veronica Roth - Die Bestimmung

VERONICA ROTH

Die Bestimmung

 

5 Sterne  amazing

Von: Kieu Datum: 08. Mai 2013

 

Als ich das erste Buch gelesen habe, dachte ich mir, dass das ganz schön krass wird... Ich liebe dieses Buch es ist mitreißend und absolut packend. Ich habe alle beide Bände jeweils an einem Tag durchgelesen!!! Man kann, wenn man einmal angefangen hat, nicht mehr aufhören! Unglaublich toll geschrieben und eine tolle lovestory verpackt in Action und angsteinflößende Tatsachen, die auch bei uns wiederzufinden sind!!
Ich warte gespannt auf den dritten Band!

 
Fanny Schönau - Liebesglück und Beerenkipferl

FANNY SCHÖNAU

Liebesglück und Beerenkipferl

 

5 Sterne  Saukomisch

Von: Laura Hofer aus München Datum: 08. Mai 2013

 

Tränen gelacht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Super Lektüre!

 
Lynn Raven - Blutbraut

LYNN RAVEN

Blutbraut

 

5 Sterne  Absolutes Lieblingsbuch!

Von: Desirée Datum: 07. Mai 2013

 

Ich habe das Buch vor ein paar Monaten gelesen und es ist immernoch eins meiner Lieblingsbücher. Eine Fortsetzung wäre toll!

 
Christoph Kreitmeir - Glaube an die Kraft der Gedanken

CHRISTOPH KREITMEIR

Glaube an die Kraft der Gedanken

 

Von: R.M. Datum: 06. Mai 2013

 

Pater Christoph Kreitmeirs Buch „Glaube an die Kraft deiner Gedanken“ ist entgegen der Vielzahl vermeintlich psychologisch-religiöser Ratgeberliteratur für und entgegen den ge-genwärtigen Herausforderungen der vita activa tatsächliche Verwirklichung urchristlicher Lehre, basierend auf den Prinzipien jüdisch-christlicher Orthopraxie. So geht es dem Autor um die ganzheitliche Erfassung und Darstellung der Formen des Denkens als Ausdruck freier Selbstbestätigung bzw. autonomen Selbstverständnisses des Menschen, der sich nicht als Ob-jekt oder Opfer fremder Manipulation, sondern als eigenverantwortliches, demgemäß eman-zipiertes Subjekt begreift, (seine) Erlösung als ein göttlich-menschliches Geschehen, zu dem sein Schöpfer ihn brauchen will, versteht. Die Allgemeingültigkeit dieser biblischen Maxime zeigt sich in ihrer (zeitgeschichtlichen) Durchdringung der spirituellen Lebenswelt verschie-denster Konfessionen verwirklicht, sodass in einzelnen Kapiteln auch auf die bestehenden Parallelen zwischen der Denkart jüdisch-christlicher Glaubenstradition und anderer Theolo-gien verwiesen wird. Dabei gelingt es dem Franziskaner-Pater, den durch und in seinem Den-ken über sich selbst und seine materiellen Möglichkeiten hinauswachsenden Menschen als Topos und Beweis seines überirdischen, im christlichen Sinne göttlichen Ursprungs zu be-gründen, das Denken als grundlegende Substanz der Wahrheit für eine wahrhaftige Schau der Wirklichkeit und den damit einhergehenden existenziellen Krisen menschlichen Lebens fruchtbar zu machen. Zudem profiliert sich in den inhaltlich aufgezeigten Grenzen und Kate-gorien des (positiven) Denkens die psychotherapeutischen Erfahrungen des Verfassers, wodurch die einzelnen Aussagen sowie empfohlenen Leitlinien bzw. praktischen Anleitungen zur Realisierung freiheitlich bewusster Lebenstätigkeit eine religiös als auch psychotherapeu-tisch authentische Fundierung erhalten. Letztlich ist Christoph Kreitmeirs Werk vom Glauben und Vertauen an die revitalisierende Kraft der menschlichen Gedanken nicht nur eine, das psychophilosophische, religiöse Wissen der Gegenwart zusammenfassende Gesellschaftsdi-agnostik, sondern vor allem positive Kritik des Bestehenden, visionäre Ermutigung und um-fassende Unterstützung zum Wagnis menschlicher Existenz.

 
Horst W. Opaschowski - Deutschland 2030

HORST W. OPASCHOWSKI

Deutschland 2030

 

5 Sterne  Ein Muss für alle die die Gesellschaft mitgestalten

Von: Jürgen Schulz aus Paderborn Datum: 06. Mai 2013

 

Mit seinem umfangreichen Werk „Deutschland 2030“ liefert der international anerkannte Zukunftsforscher Horst Opaschowski einen lesenswerten und wegweisenden Beitrag für alle, die verantwortungsvolle Entscheidungen für die Gestaltung der Zukunft treffen wollen. Die einzelnen Kapitel bilden ein robustes Gerüst um die gesellschaftlichen Entwicklungen als Ganzes abzudecken. Mit einem Blick in die Gegenwart, der „Zeitenwende“ unserer Krisenjahre, über befürchtete und reale „Risikoszenarien“, hervorgerufen durch gesellschaftliche Veränderungen, ja der Auseinandersetzung mit dem „Sozialen Wandel“, und den damit verbundenen Chancen und Problemen, widmet sich Opaschowski den Themen die uns alle bewegen.

Für mich als Gemeindereferent einer Kirchengemeinde stellt dieses Buch geradezu eine Fundgrube da. Die Veränderungen in der Arbeitswelt wird sich auch in der Kirchengemeinde widerspiegeln. Ebenso beeinflusst das Konsumverhalten das Gemeindeleben. Seine Einschätzungen und Prognosen, sei es zum Klimawandel, zur Medienwelt, oder Sport, zur Erlebnisorientierung, oder der Urlaubs-, Wohn-, Kultur-, Bildungs-, Generationen-, Sozial-, oder Wertewelt darf niemand, der mit den Menschen und der Gesellschaft arbeitet, ja sie mitgestalten möchten, ignorieren. Opaschoswkis Einschätzung bereitet mir einen Zugang zu den Themen, die uns als Kirchengemeinde in den nächsten Jahren herausfordern werden, ja denen wir uns angesichts unserer Verantwortung für die Gesellschaft und gemäß unseres Auftrags auch stellen müssen. Sein Blick in die Zukunft, wie Deutschland sich bis 2030 entwickeln wird, gibt mir für unseren Aufgabe einen klareren Blick. Deutschland 2030 ist ein lesenswertes, bereicherndes, aufrüttelndes ja manchmal auch schockierendes Buch. Mit den 800 Seiten werden vor allem LeserInnen Freude haben, die nicht nur einen Einblick in die Zukunft gewinnen wollen, sondern diese ebenso mitgestalten möchten. Wie auch immer dies aussehen mag.

 
John Stephens - Emerald

JOHN STEPHENS

Emerald

 

5 Sterne  klasse buch

Von: Jesse Datum: 06. Mai 2013

 

ich liebe dieses buch konnte nicht mehr aufhören zu lesen freue mich schon auf den nästen band ich hoffe er ist bald da :)

 
Aileen P. Roberts - Der Feenturm

AILEEN P. ROBERTS

Der Feenturm

 

5 Sterne  Wenn Träume Wirklichkeit werden...

Von: Sabine Kettschau aus Duisburg Datum: 05. Mai 2013

 

Inhalt:
Dana macht mit ihrer Freundin Marita –zwei total gegensätzliche junge Frauen- Urlaub in Schottland. Einfach mal raus, jenseits der üblichen Pfade. Doch was zunächst so harmlos beginnt, führt Dana in eine Welt, wie sie sich nicht erwartet hätte. In den grünen Hügeln Schottlands, in den Ruinen eines Brochs (Turms) hat sie eine Begegnung mit der Vergangenheit. Und auch wenn sie zunächst daran glaubt, sehr lebhaft zu träumen, erkennt sie alsbald, dass sowohl der kauzige Schotte Scott mit seinem angsteinflößenden Hund, als auch die ihr erscheinende Piktenkriegerin Rionach nicht ihrer Fantasie entspringen, sondern sehr wohl real sind. So real, dass Dana in die Geschichte, die dieses Land einst formte, eintaucht und diese lebt, bis hin zu der Erkenntnis, das Gefühle sehr wohl alle Zeiten überdauern können…

Meine Meinung:

Wenn Träume Wirklichkeit werden…

Ich gestehe, ich habe extrem lange gebraucht, mir eine Überschrift zu überlegen, es gab zig „Arbeitstitel“, aber irgendwie wird keiner dieser unglaublich tollen Geschichte gerecht! Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Rezension könnte selbst ein kleiner Roman werden und ich hoffe, ich habe hinterher nicht zu viel Spoiler-Momente drin. Falls doch, schimpft bitte mit mir! Aber ich bitte auch ein wenig um Nachsicht, selten lass ich mich so in eine Geschichte fallen, die ansonsten so gar nicht mein Gebiet ist. Aber hier war für mich schon nach der Kurzbeschreibung klar, das muss und will ich lesen, egal wann, egal wie. Und ich habe mich nicht getäuscht! Danke an Lovelybooks wieder einmal, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!!!

Der Reiz an dem Buch begann eigentlich schon mit dem Cover. Ich persönlich empfinde es als ein Tor in diese traumhafte Geschichte. Glaubt mir, zwischendurch möchte man die Augen schließen und sich genau wie die junge Frau hinsetzen, den Mond verträumt ansehen und sich wegträumen…. Von daher finde ich schon einmal, dass das Cover hier sehr gut gewählt wurde.

Und dann beginnt die Geschichte, recht harmlos, streckenweise sogar richtig witzig, Situationskomik vom Feinsten. Die beiden Mädels, Dana und Marita, sind so dermaßen unterschiedlich, dass man sich fragt, wie können die zwei bloß auf die Idee kommen, gemeinsam Urlaub machen zu wollen! Und dann auch noch in Schottland, wo ja doch sehr viel urtümliches den Weg kreuzt, man sich das ja auch eigentlich wünscht. Naja, mir ginge es so! Ich würde auch lieber das raue Land, das ursprüngliche kennenlernen wollen, als nur auf Touripfaden zu lustwandeln…

Von daher habe ich mich mit Dana sehr schnell angefreundet. Mit ihrer Art, ihrem Wesen. Erst recht, als die Geschichte ziemlich an Fahrt aufnahm, so viele Eindrücke, nicht immer leicht zu verdauen für Dana, die fantastischen Elemente sie mitrissen, auch hier gern mal eine gewisse Komik an den Tag legten, auch auf mich als Leserin einprasselten. Aber das macht dieses Buch aus. Die fantastischen Elemente, die Reise in der Zeit, das Erleben, das Echte der damaligen Umstände, mit denen die Menschen zurechtkommen mussten, mit Schicksalsschlägen.

Und der Aberglaube. Dieser begegnet Dana ja nun auch sehr stark, da sie als „weise Frau“ in der Vergangenheit ihren Platz in der Gemeinschaft, die in und um diesen Turm herum lebt, finden muss und sehr viel improvisiert, was wiederum nicht mit komischen Momenten geizt.

Und da wären dann aber auch Gefühle, die einem das Herz anrühren. Sei es, wenn es um Mael, die Tochter der Kriegerin Rionach geht, die ja auch der Grund für Danas Reise in die Vergangenheit ist. Oder wenn es darum geht, Ardan in das Leben MIT seiner Tochter zurückzuholen und dann zu spüren, wie sehr dieser Mann leidet, was wiederum zu etwas führt, was Dana sich nie zu träumen gewagt hätte.

Es gibt so viel, was diese Geschichte reich macht, einen streckenweise doch sehr atemlos werden lässt, was man aber in so ein paar Zeilen gar nicht alles erwähnen, andeuten kann. Mir bleibt wirklich nur der eindringliche Rat, lest das Buch selber! Lasst Euch ein auf einen fantastischen, unsagbar spannenden, anrührenden, lustigen, zu Herzen gehenden Trip in die Vergangenheit Schottlands vor 2000 Jahren und genießt es!

Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ich ansonsten überhaupt kein Fan von historischen Büchern bin, aber hier wird durch das fantastische Element alles so wunderbar verknüpft, dass man sich dem nicht entziehen kann und das historische bildet eigentlich nur einen gewissen Rahmen, an einem Ort, der durch Sagen und Legenden sowieso eher als mythisch, denn historisch zu betrachten ist.

Fazit:
Wie schon gesagt und immer wieder betont, ein Fantasyroman, der Träume Wirklichkeit werden lässt, das Hier und Jetzt mit der Geschichte eines Ortes verknüpft auf so wundersame, fantastische Art, dass man das Buch gar nicht weglegen mag und sich gern so in den Turm setzen möchte, wie auf dem Cover schon verheißen. Ein echtes Highlight der Fantasy-Welt!

 
Georg Frhr. von Gayl - Die geheimen Gärten von Wien

GEORG FRHR. VON GAYL

Die geheimen Gärten von Wien

 

5 Sterne  Die geheimen Gärten von Wien

Von: B. Engelhorn Datum: 05. Mai 2013

 

Von der Ostsee nach Wien, so schreibt der Autor Georg Freiherr von Gayl, kam er schon als Junge jeden Sommer und man kann seine Liebe zu der österreichischen Hauptstadt durch seine wunderbare, persönliche Auswahl der Gärten und deren so liebevolle Beschreibung nachvollziehen. Er führt uns sowohl in den grünen Ring um Wien als auch in die Innenstadt! Und es macht Spaß, sich von ihm führen zu lassen! Er zeigt uns 'wandernde' Eibenkugeln, Lebensbaumhecken, Blaue Winde..... sehr schön dazu die Fotografien von Ferdinand Graf von Luckner!
Hier sind meine Favoriten:
Mein Lieblingsgarten: der alte Familiengarten in Döbling- wahrlich ein besonderer Ort der Gartenkunst
Meine Lieblingsbäume: die Pfeifenwinde mit den herzförmigen Blättern in Mauer und die sehr alte Rosskastanie im Garten im Geiste von Maria Theresia
Meine Lieblingspflanzen: die zweifarbige, ungefüllte Pfingstrose in Unter Sankt Veil und das rote Teppichseifenkraut im Gemeinschaftsgarten in Penzing
Mein allerliebstes Gartenbuch: s. Titel

 
Roger Hobbs - Ghostman

ROGER HOBBS

Ghostman

 

5 Sterne  Spannungsroman aus einem Guß

Von: Martin Müller aus Wuppertal Datum: 05. Mai 2013

 

Spannendder Action-Thriller, der den Vergleich mit Lee
Child nicht zu scheuen braucht. Empfehlenswert für alle,
die harte Action ohne große Gefühle suchen.

 
Veronica Roth - Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

VERONICA ROTH

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

 

Das ist soo Spannend

Von: Lena Datum: 05. Mai 2013

 

hallo, ich finde beide bücher unglaublich spannend aber den zweiten teil einbischen besser als den ersten.
Warum? -Ich finde es spannend mit den streiterein die Tris und "Four" (Tobias) haben und wie sich Tris gegen Tobias stellt ist einfach grandios...
leider hab ich den 2 teil noch nicht fertig gelesen aber ich finde beide teile unglaublich spannend und es ist nichts daran auszusetzen

 
Christopher  Coake - An einem Tag im Januar

CHRISTOPHER COAKE

An einem Tag im Januar

 

5 Sterne  Sehr berührend

Von: Monika Schulte aus Hagen Datum: 04. Mai 2013

 

Mark Fife verlor vor sieben Jahren auf tragische Weise seinen kleinen Sohn. Brendan sollte sein Zimmer aufräumen, weigerte sich jedoch und sollte sein Zimmer nicht eher verlassen dürfen, bis er seine Aufgabe erledigt hatte. Brendan packte seinen Rucksack und wollte sich davonschleichen. Er stolperte, fiel die Treppe hinunter und starb. Mark und seine Frau Chloe haben sich nie von dieser Tragödie erholt. Ihre Ehe zerbrach. Das Haus wurde verkauft. Inzwischen hat sich Mark ein neues Leben aufgebaut, ein Leben mit Allison. Allison, mit der er sich verlobt hat und die er bald heiraten möchte.
Dann steht plötzlich eine fremde Frau vor Mark und behauptet mit ihrem Sohn in Marks früherem Haus zu wohnen. In dem Haus würden seltsame Dinge geschehen. Ein Geist würde umhergehen, den ihr Sohn sogar gesehen hat. Ob es Brendans Geist sei?
Als Chloe von der Geschichte erfährt, fährt sie sofort zum Haus. Später erzählt sie Mark ihre Erlebnisse. Auch sie will Brendan gespürt haben. Mark, der eigentlich nicht an Geister glaubt, gerät ins Wanken. Sollte es doch wahr sein? Können er und Chloe tatsächlich Kontakt zu ihrem Sohn aufnehmen? Und was bedeutet das für die Zukunft?
Mark steigert sich so in diese Hoffnung hinein, dass er seine Beziehung zu Allison gefährdet. Er fängt wieder an zu trinken, obwohl er dem Alkohol vor Jahren abgeschworen hatte. Und er entdeckt, dass er noch immer Gefühle für Chloe empfindet, doch was ist mit Allison?

Ein wunderschöner Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat. Ein Roman über Zweifel und Verzweiflung, über Hoffnung und Liebe über den Tod hinaus. Christopher Coake versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man spürt beim Lesen, wie verzweifelt Mark Fife ist. Mark Fife, der eigentlich nicht an Geister glaubt und doch nach diesem letzten Strohhalm greift, um noch einmal ein "Lebenszeichen" seines Sohnes zu erhalten. Marks schlechtes Gewissen, wieso er nicht öfter nach seinem Sohn geguckt hat, anstatt sich ein Spiel im Fernsehen anzusehen. Das schlechte Gewissen, die Trauer und schließlich die Hoffnung. Christopher Coake ist es gelungen, einen Roman zu schreiben, der traurig ist, der schön ist, der einen sich fragen lässt, ob man nicht auch bereit wäre, plötzlich an die Existenz von Geistern zu glauben, wenn man in so eine Situation geraten würde.

 
Fanny Schönau - Liebesglück und Beerenkipferl

FANNY SCHÖNAU

Liebesglück und Beerenkipferl

 

4 Sterne  Nett und lustig

Von: Annette Rockenstein aus 98553 Schleusingen Datum: 03. Mai 2013

 

Ein witziges, leichtes Buch, sicher gut verkäuflich!
Gute Urlaubslektüre für die Berge.

 
Ebba Hagenberg-Miliu - Allein ist auch genug

EBBA HAGENBERG-MILIU

Allein ist auch genug

 

Vielen Dank für Ihr Leseexemplar "Allein ist auch genug" von Frau Dr. Hagenberg-Miliu, das mir sehr gut gefallen hat:

Von: Beatrix Buttler Datum: 02. Mai 2013

 

In einer Zeit und Umgebung, die nicht nur von Terminen, Telefon und Fernsehen bestimmt und geprägt ist, sondern auch von Handy, E-Mail, Facebook und Twitter, also von sekündlich lauernden Botschaften, von Zerstreuung jeglicher Art, erscheinen Eremiten eher wie museale Fossilien als lebendige Zeiterscheinungen. Im Buch von Frau Dr. Hagenberg-Miliu werden solche Persönlichkeiten erstmals in ihrer Vielfalt gemeinsam ans Licht geholt. Es gibt sie diese Menschen, die diesem Alltag und dem Aktionismus entsagt haben, die im Bauwagen, im Wald, auf der Wiese, in einer Stube leben und die innere Einkehr und Kontemplation aus unterschiedlichsten Gründen ganz bewusst für sich gewählt haben, nicht nur nach Lebenskrisen. Solch ein radikaler Lebenswandel überrascht und wird mit besonderem Gespür auch im Hinblick auf die damit einhergehenden Entsagungen und Schwierigkeiten beleuchtet. Gemeinsam ist diesen Menschen der Dialog mit Gott, selbst bei denen, die mit Religion zuvor nichts am Hut hatten. Man lernt diese Persönlichkeiten geradezu persönlich kennen, welche die Autorin uns so seelenvoll tief nahe bringt. Auch der Fototeil über die Porträtierten darf zur Abrundung nicht fehlen. Das Buch tut der eigenen Seelenbefindlichkeit geradezu gut, zeichnet Vorbilder, zeigt Grenzen auf, gibt aber auch wertvolle Tipps für ein eremitisches Leben auf Probe. Warum diese Menschen zu modernen Eremiten geworden sind, wird im Buch "Allein ist auch genug" authentisch nah verraten. Die Autorin resümiert auch, dass sie "auf Messers Schneide leben". Dennoch: Es genügen Aussagen der Befragten wie "Der eigenen Bestimmung folgen", "Sinn des Lebens geschenkt", "Erhellung der Seele", "tiefe und bedingungslose Verbeugung vor dem Schöpfer, vor Gott", "Spiritualität gegen Schnaps", "eine nicht endende Konfrontation mit sich selbst", "Glückseligkeit" oder "Die Einsamkeit ist ein Event", die ein Leben als Eremit - selbst für Skeptiker - reizvoll machen und dieses Buch zu einem unbedingten "Muss" werden lassen!

Mit freundlichem Gruß
Beatrix Buttler

 
Christian  Schuldt - Romantik 2.0

CHRISTIAN SCHULDT

Romantik 2.0

 

Von: Jürgen Schmidbauer Datum: 02. Mai 2013

 

Gegenüber dem Autor habe ich einen zeitlichen Vorsprung, ich bin 72, kenne also aus eigenem Erleben, wie man früher sich Partner suchte.
Es war ein Krimi ohnegleichen, weil man Konventionsgerüste hatte, wie:

Sechstes Gebot: schwere Sünde, Himmel unsicher.

Keiner sprach über Liebe.

Ausländer oder gar "Neger" wären eine Katastrophe für die Familie gewesen.


Da unsere Gesellschaft inzwischen fast alle Konventionen aufgegeben hat und das Internet durch die Welt rauscht, sind heute ganz andere Verhältnisse.

Gleich vorweg:

Erst in ferner Zukunft wird man sagen können, ob die Partnerwahl der Gegenwart gut war, weniger gut oder gar schlecht.

Sieht man diese aus dem Blickwinkel der Gegenwart, ist sie zwangsläufig logisch, wie im Buch beschrieben, man kann bei der Auswahl systematisch vorgehen, aus einem größeren Fundus schöpfen.

In früheren Jahrhunderten war es ja noch enger, zumindest für einfache Leute, und unteres Bürgertum. Da erfolgten Partnerzusammenführungen über zweckmäßige Überlegungen, oft bestimmten auch Eltern.

Ich male mir auch oft aus, wie sieht die Vision in 50, 100, 200 Jahren aus, da würde der Zufalls-Kennenlernfaktor vermutlich Null sein
Wie unromantisch.

Nun bin ich bei diesem Ausdruck gelandet, der sich durch das ganze Buch zieht. Ich habe Probleme, da Romantik mir vorzustellen, wo jeder weiss, dass nach dem Prinzip Übereinstimmung die Vorauswahl passiert

Für mich wäre das im Buch beschriebene Vorgehen dann erfolgreich, wenn sich Bestand einstellt, das kann man aber nicht in Jahren messen, sondern in Jahrzehnten.
Der Verfasser hat eine Unmenge einschlägige Literatur, die offensichtlich oft im Widerspruch zu seinen Erfahnrungen oder Thesen steht, ausgewertet. Gut so, das ehrt ihn, denn er hat sich sehr viel Mühe gemacht.

Mit Ratgeber-Büchern, die es auch in meiner Jugend gab, habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, weil ich versuchte, danach vorzugehen.
Beispiel: "Beliebt sein, keine Kunst".
Was für ein Unterfangen, so etwas zu beschreiben, sowas muß sich einstellen, Naturelle müssen ihren freien Lauf haben.

Ich möchte nun zum Schluss kommen, damit, auch wenn ich nur Gedankenfetzten untereinander geschrieben habe, ein Fazit, ein kleines, formuliert wird:

Das Buch bemüht sich ehrlich, ich wünsche dem Autor, dass er das Richtige getroffen hat, was heute benötigt wird.

Servus aus München
Jürgen Schmidbauer

 
Reinhard Mohr - Bin ich jetzt reaktionär?

REINHARD MOHR

Bin ich jetzt reaktionär?

 

3 Sterne  Nichts Neues

Von: Wolfgang Oppermann aus Wolfenbüttel Datum: 01. Mai 2013

 

R.M.hätte besser mit dem 2. Kapittel angefangen,
danach hat man ein besseres Bild vom Autor. Einmal
ist er ein 68.,dann zweifelt er den Sinn dieser Gruppe an. Der Vater ist Auslöser?? Kann man das
verallgemeinern?
Auch im erstenTeil eigentlich nichts Umwerfendes.
Ich ertappe mich selber mit Kritik ,im Stillen,an der vorhergehenden bzw.der älteren Generation. Wie ich damit umgehe..na das wird bei jedem untersch=
iedlich sein.
Habe das Buch erst zur Hälfte gelesen,war ganz
lustig und voller Selbsterkentnisse.
Fortsetzung folgt. Wolfgang Oppermann

 
Matthias Morgenroth - Jörg Zink. Eine Biographie

MATTHIAS MORGENROTH

Jörg Zink. Eine Biographie

 

4 Sterne 

Von: Heidi Nipp aus Mauren LI Datum: 30. April 2013

 

Die Biographie von Jörg Zink ist sehr spannend zu lesen. Man staunt über sein reichhaltiges Leben und die Kraft, die er immer wieder bekam, sei es aus der Natur oder dem Glauben.
Seine Kindheit war schon ausserordentlich. Er wurde früh Waise. Das hat ihn schon stark geprägt. Seine ersten mystischen Erfahrungen machte er als Kind im Wald , wo er sich oft alleine aufhielt.

Sehr intensiv waren die Erlebnisse und Begegnungen während des zweiten Weltkrieges als Funker und Pilot, wo er täglich mit dem Tod konfrontiert wurde. In dieser Zeit lernte er Goethes Faust und den ganzen Hyperion Hölderlins und zahllose Gedichte auswendig um sich abzulenken und Überlebenskraft zu schöpfen. Aus diesen Erfahrungen kommt auch sein Einsatz als Politiker im späteren Leben. Jörg Zink engagiert sich öffentlich in der Friedensbewegung und er ist Gründungsmitglied der Grünen Partei.

Sein grösstes Arbeitsfeld war seine Tätigkeit als reformierter Pfarrer. Grosse Bekanntschaft erlangte er durch seine Auftritte im Fernsehen, das „Wort zum Sonntag“, die Filmdokumentationen für die er oft in den nahen Osten reiste und die Kirchtage. Nicht zu unterschätzen sind seine zahlreichen Bücher in denen er uns den Weg zu einer glaubwürdigen Theologie zeigt und uns die Mystik näher bringt.
In dieser Biographie sind sehr viele Zitate aus seinen Büchern und Vorträgen sowie zahlreiche Fotos aus seiner privaten Sammlung eingeflochten.
Nebst seiner anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit war Jörg Zink Ehemann und Vater von vier Kindern.

Dieses Buch kann ich allen wärmstens empfehlen. Man lernt einen ausserordentlichen intelligenten Mann und eine starke Persönlichkeit mit vielen Talenten und Interessen kennen. Das Buch gibt Kraft und Vertrauen in das Leben und an Gott.

 
Christoph Kreitmeir - Glaube an die Kraft der Gedanken

CHRISTOPH KREITMEIR

Glaube an die Kraft der Gedanken

 

4 Sterne  Viele Impulse und toller Überblick

Von: Birte Sennfelder Datum: 30. April 2013

 

Pater Christoph Kreitmeirs Buch „Glaube an die Kraft der Gedanken. Franziskanische Impulse zu einem neuen Lebensstil“ ist ein grundlegendes Buch zwischen Lebenshilfe und Spiritualität. Es gibt einen guten Überblick über den „Markt der Möglichkeiten“ und benennt vor allem wissenschaftlich und christlich fundierte Wege. Damit verbindet der Autor ein Thema der Lebenshilfe mit christlichem Gedankengut. Verständlich, gut strukturiert und spannend.
Kreitmeir stellt viele Möglichkeiten und Wege gegenüber , was man tun kann, wenn kreisende Gedanken den Weg ins Leben blockieren. Im Vordergrund stehen dabei vor allem viele weiterführende Impulse, weniger Anleitungen selbst. Es geht nicht darum, zu sagen, was man zu tun oder zu lassen hat, was richtig oder falsch ist. So kann der Leser seinen eigenen Weg finden – und weitergehen. Pater Kreitmeir erweist sich dabei als kompetenter Kenner der „Psychoszene“ und bringt als Experte auch Beispiele seiner eigenen Praxis als psycho-spiritueller Berater.
Die Quelle des Glücks sieht der Ordensmann in seinen Gedanken. „Aber dazu brauche ich Orientierung und die sind für mich Gott sei Dank die Quellen des christlichen Glaubens“, wie er sagt.
So regt der Autor zu mehr christlicher Spiritualität an, danach, nach dem Inneren zu suchen. Hilfreiche Strategien, auf die Pater Kreitmeir verweist, sind zum Beispiel die Entschleunigung, bewusste Auszeiten, aber auch die körperliche Bewegung oder das Mono-Tasking und „die Suche – und das Finden der inneren und äußeren Mitte, dem Bezug zu Gott.
Als Quelle der Spiritualität nennt Pater Kreitmeir zum Beispiel der Benediktinerpater Anselm Grün, die Wüstenväter oder Peter Dykhoff.
In den 13 Kapiteln seines Buches geht Pater Kreitmeir zum Beispiel ein auf „die Kunst des ‘Einredens’“, auf „zerstörerische und lebensfördernde Gedanken“, auf „Denkblockaden und der positive Umgang mit ihnen“, auf „Denkgewohnheiten“, auf „die Kraft der Intuition“, auf die „Distanzierung von belastenden Gedanken“ oder auf die Achtsamkeit.
Klar wird aber auch: es gibt keine einfachen Lösungen, keine Patentrezepte, wie sie oft in (sogenannten) Lebenshilfe-Ratgebern oder Esoterikbüchern zu finden sind.
Auf jeden Fall also lesenswert. Sowohl für neu Suchende, als auch für Menschen, die sich bereits mit dem Thema beschäftigen, für Laien und für Menschen in sozial - therapeutischen Berufen, die einen Überblick suchen.

 
Ebba Hagenberg-Miliu - Allein ist auch genug

EBBA HAGENBERG-MILIU

Allein ist auch genug

 

3 Sterne  Allein ist auch genug

Von: CBAttendorn aus Friedland Datum: 30. April 2013

 

Ebba Hagenberg-Miliu zeichnet das Leben vieler im deutschsprachigen Raum lebender Eremiten auf. Sie haben entweder Sinnwandlungen oder Schicksalskrisen durchlaufen und sind so zu dem endgültigen Entschluss des Lebens als Eremit gekommen. Teils religiös, teils nicht religiös leben und teilen sie ihren Tag entsprechend ein. Die Autoren beschreibt die Lebensgeschichten vieler Eremiten in unserer heutigen Zeit und zeigt so, dass auch heute noch Menschen die Stille suchen. In primitiven Verhältnissen leben sie, ohne Absicherung gegen Krankheit und Alter.

Ein Buch, das nachdenklich macht, was mich persönlich aber auch nicht zum besseren Verstehen für Eremiten gebracht hat. Durch die teilweise häufigen Wiederholungen der Lebensgeschichten liest sich das Buch zäh und ich war versucht, es mehrmals aus der Hand zulegen. Die abgebildeten Bilder der Eremiten lockern das Buch auf. Das Cover finde ich sehr gelungen.

 
Tahereh H. Mafi - Ich fürchte mich nicht

TAHEREH H. MAFI

Ich fürchte mich nicht

 

4 Sterne  Wenn eine Berührung tödlich ist!

Von: Nicola Gille aus Peine Datum: 29. April 2013

 

Gerade beendet habe ich das Buch ” Ich fürchte mich nicht” von Tahereh Mafi. Das Buch ist erschienen beim Goldmann Verlag und ist mit 317 Seiten ein eher dünnes Exemplar.

Der Aufdruck auf dem Umschlag: Sinnlich wie “Biss zum Morgengrauen” und mitreißend wie “die Tribute von Panem”, ließen erahnen welche Thematik das Buch wohl haben würde.

Fazit: das Buch war nicht schlecht, stach für mich, von der Story her , aus der Masse der Dystopien nicht sonderlich heraus. Der Sprach-/ Schreibstil allerdings ist gänzlich anders und das macht das Buch schon wieder interessant. Es ist das Debüt der Autorin und der Auftakt der Geschichte um Juliette und Omega Point.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Juliette ist ein Monster, sie kann mit einer Berührung Menschen töten, daher ist sie weggeschlossen und seit mehr als einem Jahr in Einzelhaft. Sie soll von der Regierung als Waffe eingesetzt werden und wird gezwungen Dinge zu tun die sie entsetzen und verzeifeln lassen, trotzdem kämpft sie gegen die Personen allen voran dessen Anführer. Ein alter Schulkamerad, ihre heimliche große Liebe, hat sich bei den Soldaten eingeschlichen um Sie zu retten und schließlich gelingt beiden auch die Flucht.

Zum Hintergrund: Die Welt ist durch Naturkatastrophen, Dürren und täglich wechselndem Klima kein lebenswerter Ort. Viele Menschen sind verhungert und durch die Verzweifelung konnte einer Regierung an die Macht kommen, welche nur noch nach absoluter Macht strebt, der Mensch ist nichts wert und kann jederzeit ersetzt werden, viele werden aus Grund von Unruhen ermordet, mehr als verhungert sind. Die Regierung will einen einheitlichen Mensch mit gleicher Sprache, gleichem denken und absolutem Gehorsam.

Zum Schreibstil: Die Autorin hat hier einmal etwas besonderes geschaffen, Juliette schreibt das Buch wie ein Tagebuch in dem immer wieder ganze Textpassagen gestrichen und neu geschrieben sind, so erfährt der Leser zum einen was Juliette den Leser lesen lassen will und was sie wirklich denkt.

Die Protagonistin ist stark und verzweifelt selbst in den grausamsten Szenen nicht, sie wird von ihrer Umwelt verachtet und gehasst und nur ist ihr größter Halt. Sie bleibt sich selbst treu und egal was ihr auch erfährt sie steht zu sich selbst und ihrer eigenen Einstellung.

 
Michael Hübner - Todesdrang

MICHAEL HÜBNER

Todesdrang

 

5 Sterne  Gehobene Klasse!

Von: Rennie aus Ingolstadt Datum: 29. April 2013

 

Autor: Hübner, Michael
Titel: Todesdrang
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: April 2013
ISBN-10: 3442479037
ISBN-13: 978-3442479030


Inhaltsbeschreibung:
Dirks Leben scheint perfekt. Er arbeitet erfolgreich in einer Koblenzer Bank, ist glücklich verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. Doch dann verändert eine seltsame Nachricht in einem sozialen Netzwerk alles. Sie lockt Dirk in die Falle eines grausamen Psychopathen, der nicht nur im Netz ein perfides Spiel mit ihm treibt. Bald weiß Dirk nicht mehr, wem er noch trauen kann, denn sein Verfolger geht über Leichen und kennt nur ein Ziel – sein Leben zu zerstören.
(Klappentext des Romans)

Meine Meinung:
Stellt Euch vor, Ihr scrollt mal wieder gedankenverloren auf Facebook, WKW, stayfriends oder lokalisten.de die neuesten Nachrichten durch und plötzlich öffnet sich ein Nachrichtenfenster. Noch klingt es nicht ungewöhnlich. Stellt Euch weiterhin vor, dieses Fenster beinhaltet folgende Frage: „Was wünscht Dur Dir?“. Wie viele von uns würden diese Aufforderung nicht einfach wegklicken, sondern irgendeine „Weisheit“ hinterlassen, wie z.B. „viel Geld“ oder „im Lotto gewinnen“ oder ähnlichem. Schließlich ist man doch dafür auf solch einer Plattform unterwegs, oder? Um auch mal witzige oder sarkastische Kommentare zu hinterlassen. Oder?

Dirk Bukowski, erfolgreicher Banker und glücklich verheirateter Vater, macht genau das, was wahrscheinlich die meisten von uns an seiner Stelle getan hätten. Gerade gut drauf und ohne jegliche Hintergedanken tippt er darauf los: „Ich habe bereits alles!“. Dirk klickt das Fenster weg und schmunzelt vor sich hin. Was manchen Usern nicht alles einfällt. Wer weiß, wem da wieder mal langweilig war und wer gerade nichts Besseres zu tun hatte, als die anderen nach ihren Wünschen zu fragen. Doch Dirk weiß nicht, mit wem er sich gerade unterhalten hat und wie wütend er mit seiner Antwort den Fragesteller gemacht hat. Wie überheblich und arrogant die Antwort für den Unbekannten doch klingt, der auf der Suche nach einem neuen Opfer ist. In Dirk scheint er es gefunden zu haben. Für den Unbekannten zählt nur noch ein Gedanke. Er will diesem überheblichen Banker alles, wirklich alles nehmen, was ihn zu dieser großspurigen Antwort veranlasst hat. Ein neues Spiel beginnt und Dirk soll dieses Mal die Hauptfigur darin sein.

Michael Hübner hat es mit seinem packenden Thriller geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und mitzureißen. Beim Lesen bin ich schier in die Rolle seines Protagonisten Dirk hineingeschlüpft und habe mit ihm gelitten und gekämpft. Nicht nur dass seine Hauptfigur einer grausamen Intrige nach der anderen ausgeliefert ist und dadurch selbst zum Hauptverdächtigen für die Polizei wird. Viel schlimmer ist, dass Dirk in sich selbst bald eine bisher ungeahnte und ziemlich schwarze Seite entdeckt. Je mehr der unbekannte Psychopath Dirk mit seinen abscheulichen Taten quält, umso mehr muss Dirk versuchen, nicht selbst zum Untier zu werden.

Buchseite für Buchseite hat mich diese absolut spannende Handlung und gleichzeitig auch Verwandlung eines gutsituierten Bürgers unserer Gesellschaft gepackt. Sogar zum Ende hin schaffte es Herr Hübner noch, mit absolut unerwarteten Geschehnissen aufzuwarten und mich auch dann noch mit Verblüffung zurück zu lassen, nachdem ich den Buchdeckel bereits längst geschlossen hatte.

Für mich war dies der erste Thriller aus der Feder Michael Hübners, aber mit Sicherheit nicht der letzte. Volle Punktzahl von mir für einen faszinierenden und spannenden Thriller der gehobenen Klasse!

 
21-40 von 247 Kommentaren 1 | 2 | 3 | 4 ... weiter zu Seite:
2012  
 
Kommentare pro Seite: 10 | 20 | 40 | 80
 

 

 
 

Kontakt Presse Buchhandel Download Literatur Blog Newsletter