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AKTUELLE LESERSTIMMEN

 
Sortiert nach: Autor Titel
2012 2013 (241 Kommentare)
Christoph Kreitmeir - Glaube an die Kraft der Gedanken

CHRISTOPH KREITMEIR

Glaube an die Kraft der Gedanken

 

4 Sterne  Viele Impulse und toller Überblick

Von: Birte Sennfelder Datum: 30. April 2013

 

Pater Christoph Kreitmeirs Buch „Glaube an die Kraft der Gedanken. Franziskanische Impulse zu einem neuen Lebensstil“ ist ein grundlegendes Buch zwischen Lebenshilfe und Spiritualität. Es gibt einen guten Überblick über den „Markt der Möglichkeiten“ und benennt vor allem wissenschaftlich und christlich fundierte Wege. Damit verbindet der Autor ein Thema der Lebenshilfe mit christlichem Gedankengut. Verständlich, gut strukturiert und spannend.
Kreitmeir stellt viele Möglichkeiten und Wege gegenüber , was man tun kann, wenn kreisende Gedanken den Weg ins Leben blockieren. Im Vordergrund stehen dabei vor allem viele weiterführende Impulse, weniger Anleitungen selbst. Es geht nicht darum, zu sagen, was man zu tun oder zu lassen hat, was richtig oder falsch ist. So kann der Leser seinen eigenen Weg finden – und weitergehen. Pater Kreitmeir erweist sich dabei als kompetenter Kenner der „Psychoszene“ und bringt als Experte auch Beispiele seiner eigenen Praxis als psycho-spiritueller Berater.
Die Quelle des Glücks sieht der Ordensmann in seinen Gedanken. „Aber dazu brauche ich Orientierung und die sind für mich Gott sei Dank die Quellen des christlichen Glaubens“, wie er sagt.
So regt der Autor zu mehr christlicher Spiritualität an, danach, nach dem Inneren zu suchen. Hilfreiche Strategien, auf die Pater Kreitmeir verweist, sind zum Beispiel die Entschleunigung, bewusste Auszeiten, aber auch die körperliche Bewegung oder das Mono-Tasking und „die Suche – und das Finden der inneren und äußeren Mitte, dem Bezug zu Gott.
Als Quelle der Spiritualität nennt Pater Kreitmeir zum Beispiel der Benediktinerpater Anselm Grün, die Wüstenväter oder Peter Dykhoff.
In den 13 Kapiteln seines Buches geht Pater Kreitmeir zum Beispiel ein auf „die Kunst des ‘Einredens’“, auf „zerstörerische und lebensfördernde Gedanken“, auf „Denkblockaden und der positive Umgang mit ihnen“, auf „Denkgewohnheiten“, auf „die Kraft der Intuition“, auf die „Distanzierung von belastenden Gedanken“ oder auf die Achtsamkeit.
Klar wird aber auch: es gibt keine einfachen Lösungen, keine Patentrezepte, wie sie oft in (sogenannten) Lebenshilfe-Ratgebern oder Esoterikbüchern zu finden sind.
Auf jeden Fall also lesenswert. Sowohl für neu Suchende, als auch für Menschen, die sich bereits mit dem Thema beschäftigen, für Laien und für Menschen in sozial - therapeutischen Berufen, die einen Überblick suchen.

 
Matthias Morgenroth - Jörg Zink. Eine Biographie

MATTHIAS MORGENROTH

Jörg Zink. Eine Biographie

 

4 Sterne 

Von: Heidi Nipp aus Mauren LI Datum: 30. April 2013

 

Die Biographie von Jörg Zink ist sehr spannend zu lesen. Man staunt über sein reichhaltiges Leben und die Kraft, die er immer wieder bekam, sei es aus der Natur oder dem Glauben.
Seine Kindheit war schon ausserordentlich. Er wurde früh Waise. Das hat ihn schon stark geprägt. Seine ersten mystischen Erfahrungen machte er als Kind im Wald , wo er sich oft alleine aufhielt.

Sehr intensiv waren die Erlebnisse und Begegnungen während des zweiten Weltkrieges als Funker und Pilot, wo er täglich mit dem Tod konfrontiert wurde. In dieser Zeit lernte er Goethes Faust und den ganzen Hyperion Hölderlins und zahllose Gedichte auswendig um sich abzulenken und Überlebenskraft zu schöpfen. Aus diesen Erfahrungen kommt auch sein Einsatz als Politiker im späteren Leben. Jörg Zink engagiert sich öffentlich in der Friedensbewegung und er ist Gründungsmitglied der Grünen Partei.

Sein grösstes Arbeitsfeld war seine Tätigkeit als reformierter Pfarrer. Grosse Bekanntschaft erlangte er durch seine Auftritte im Fernsehen, das „Wort zum Sonntag“, die Filmdokumentationen für die er oft in den nahen Osten reiste und die Kirchtage. Nicht zu unterschätzen sind seine zahlreichen Bücher in denen er uns den Weg zu einer glaubwürdigen Theologie zeigt und uns die Mystik näher bringt.
In dieser Biographie sind sehr viele Zitate aus seinen Büchern und Vorträgen sowie zahlreiche Fotos aus seiner privaten Sammlung eingeflochten.
Nebst seiner anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit war Jörg Zink Ehemann und Vater von vier Kindern.

Dieses Buch kann ich allen wärmstens empfehlen. Man lernt einen ausserordentlichen intelligenten Mann und eine starke Persönlichkeit mit vielen Talenten und Interessen kennen. Das Buch gibt Kraft und Vertrauen in das Leben und an Gott.

 
Michael Hübner - Todesdrang

MICHAEL HÜBNER

Todesdrang

 

5 Sterne  Gehobene Klasse!

Von: Rennie aus Ingolstadt Datum: 29. April 2013

 

Autor: Hübner, Michael
Titel: Todesdrang
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: April 2013
ISBN-10: 3442479037
ISBN-13: 978-3442479030


Inhaltsbeschreibung:
Dirks Leben scheint perfekt. Er arbeitet erfolgreich in einer Koblenzer Bank, ist glücklich verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. Doch dann verändert eine seltsame Nachricht in einem sozialen Netzwerk alles. Sie lockt Dirk in die Falle eines grausamen Psychopathen, der nicht nur im Netz ein perfides Spiel mit ihm treibt. Bald weiß Dirk nicht mehr, wem er noch trauen kann, denn sein Verfolger geht über Leichen und kennt nur ein Ziel – sein Leben zu zerstören.
(Klappentext des Romans)

Meine Meinung:
Stellt Euch vor, Ihr scrollt mal wieder gedankenverloren auf Facebook, WKW, stayfriends oder lokalisten.de die neuesten Nachrichten durch und plötzlich öffnet sich ein Nachrichtenfenster. Noch klingt es nicht ungewöhnlich. Stellt Euch weiterhin vor, dieses Fenster beinhaltet folgende Frage: „Was wünscht Dur Dir?“. Wie viele von uns würden diese Aufforderung nicht einfach wegklicken, sondern irgendeine „Weisheit“ hinterlassen, wie z.B. „viel Geld“ oder „im Lotto gewinnen“ oder ähnlichem. Schließlich ist man doch dafür auf solch einer Plattform unterwegs, oder? Um auch mal witzige oder sarkastische Kommentare zu hinterlassen. Oder?

Dirk Bukowski, erfolgreicher Banker und glücklich verheirateter Vater, macht genau das, was wahrscheinlich die meisten von uns an seiner Stelle getan hätten. Gerade gut drauf und ohne jegliche Hintergedanken tippt er darauf los: „Ich habe bereits alles!“. Dirk klickt das Fenster weg und schmunzelt vor sich hin. Was manchen Usern nicht alles einfällt. Wer weiß, wem da wieder mal langweilig war und wer gerade nichts Besseres zu tun hatte, als die anderen nach ihren Wünschen zu fragen. Doch Dirk weiß nicht, mit wem er sich gerade unterhalten hat und wie wütend er mit seiner Antwort den Fragesteller gemacht hat. Wie überheblich und arrogant die Antwort für den Unbekannten doch klingt, der auf der Suche nach einem neuen Opfer ist. In Dirk scheint er es gefunden zu haben. Für den Unbekannten zählt nur noch ein Gedanke. Er will diesem überheblichen Banker alles, wirklich alles nehmen, was ihn zu dieser großspurigen Antwort veranlasst hat. Ein neues Spiel beginnt und Dirk soll dieses Mal die Hauptfigur darin sein.

Michael Hübner hat es mit seinem packenden Thriller geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und mitzureißen. Beim Lesen bin ich schier in die Rolle seines Protagonisten Dirk hineingeschlüpft und habe mit ihm gelitten und gekämpft. Nicht nur dass seine Hauptfigur einer grausamen Intrige nach der anderen ausgeliefert ist und dadurch selbst zum Hauptverdächtigen für die Polizei wird. Viel schlimmer ist, dass Dirk in sich selbst bald eine bisher ungeahnte und ziemlich schwarze Seite entdeckt. Je mehr der unbekannte Psychopath Dirk mit seinen abscheulichen Taten quält, umso mehr muss Dirk versuchen, nicht selbst zum Untier zu werden.

Buchseite für Buchseite hat mich diese absolut spannende Handlung und gleichzeitig auch Verwandlung eines gutsituierten Bürgers unserer Gesellschaft gepackt. Sogar zum Ende hin schaffte es Herr Hübner noch, mit absolut unerwarteten Geschehnissen aufzuwarten und mich auch dann noch mit Verblüffung zurück zu lassen, nachdem ich den Buchdeckel bereits längst geschlossen hatte.

Für mich war dies der erste Thriller aus der Feder Michael Hübners, aber mit Sicherheit nicht der letzte. Volle Punktzahl von mir für einen faszinierenden und spannenden Thriller der gehobenen Klasse!

 
Jan Faber - Kalte Macht

JAN FABER

Kalte Macht

 

4 Sterne  Gruseliger als jeder Horrorthriller

Von: Stephanie Löschner aus Übach-Palenberg Datum: 29. April 2013

 

Politiker die ihre Ideale längst über Bord geworfen haben (so sie je welche hatten) und nur noch dank Alkohol und Tablettenkonsum funktionieren.
Die Politik als bloßes Mittel zum Zweck und der ist das eigene (politische) Überleben zu sichern.

 
Matthias Morgenroth - Jörg Zink. Eine Biographie

MATTHIAS MORGENROTH

Jörg Zink. Eine Biographie

 

Die Biografie über Jörg Zink ist lesenswert.

Von: Erika Schellander Datum: 29. April 2013

 

Tiefer Glaube, außergewöhnliche Talente, Sozialengagement, Ideen und Forscherdrang bestimmen sein Leben. Mit Konsequenz und Geschick überwindet er viele Hürden. Tritt erfolgreich für Reformen, Frieden und Umweltschutz ein.
Der Autor Matthias Morgenroth hat gut recherchiert, verständlich geschrieben und mit eingefügten Texten aus Jörg Zinks vielen Publikationen, belegt. Die eingefügten Bilder begleiten den Leser über die Jahrzehnte des beispielhaften Werden und Schaffens von Jörg Zink und seiner Familie.

Erika Schellander

 
Tahereh H. Mafi - Ich fürchte mich nicht

TAHEREH H. MAFI

Ich fürchte mich nicht

 

4 Sterne  Wenn eine Berührung tödlich ist!

Von: Nicola Gille aus Peine Datum: 29. April 2013

 

Gerade beendet habe ich das Buch ” Ich fürchte mich nicht” von Tahereh Mafi. Das Buch ist erschienen beim Goldmann Verlag und ist mit 317 Seiten ein eher dünnes Exemplar.

Der Aufdruck auf dem Umschlag: Sinnlich wie “Biss zum Morgengrauen” und mitreißend wie “die Tribute von Panem”, ließen erahnen welche Thematik das Buch wohl haben würde.

Fazit: das Buch war nicht schlecht, stach für mich, von der Story her , aus der Masse der Dystopien nicht sonderlich heraus. Der Sprach-/ Schreibstil allerdings ist gänzlich anders und das macht das Buch schon wieder interessant. Es ist das Debüt der Autorin und der Auftakt der Geschichte um Juliette und Omega Point.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Juliette ist ein Monster, sie kann mit einer Berührung Menschen töten, daher ist sie weggeschlossen und seit mehr als einem Jahr in Einzelhaft. Sie soll von der Regierung als Waffe eingesetzt werden und wird gezwungen Dinge zu tun die sie entsetzen und verzeifeln lassen, trotzdem kämpft sie gegen die Personen allen voran dessen Anführer. Ein alter Schulkamerad, ihre heimliche große Liebe, hat sich bei den Soldaten eingeschlichen um Sie zu retten und schließlich gelingt beiden auch die Flucht.

Zum Hintergrund: Die Welt ist durch Naturkatastrophen, Dürren und täglich wechselndem Klima kein lebenswerter Ort. Viele Menschen sind verhungert und durch die Verzweifelung konnte einer Regierung an die Macht kommen, welche nur noch nach absoluter Macht strebt, der Mensch ist nichts wert und kann jederzeit ersetzt werden, viele werden aus Grund von Unruhen ermordet, mehr als verhungert sind. Die Regierung will einen einheitlichen Mensch mit gleicher Sprache, gleichem denken und absolutem Gehorsam.

Zum Schreibstil: Die Autorin hat hier einmal etwas besonderes geschaffen, Juliette schreibt das Buch wie ein Tagebuch in dem immer wieder ganze Textpassagen gestrichen und neu geschrieben sind, so erfährt der Leser zum einen was Juliette den Leser lesen lassen will und was sie wirklich denkt.

Die Protagonistin ist stark und verzweifelt selbst in den grausamsten Szenen nicht, sie wird von ihrer Umwelt verachtet und gehasst und nur ist ihr größter Halt. Sie bleibt sich selbst treu und egal was ihr auch erfährt sie steht zu sich selbst und ihrer eigenen Einstellung.

 
Aileen P. Roberts - Das Land jenseits der Zeit

AILEEN P. ROBERTS

Das Land jenseits der Zeit

 

3 Sterne  Habe mehr von Elvancor erwartet

Von: Nicole Datum: 29. April 2013

 

Glaubst Du noch an all die alten, magischen Geschichten, die man Dir früher erzählt hat? Vielleicht ist da ja etwas Wahres dran? - Die 18 jährige Lena muss, wegen eines Unfalls, Sozialstunden in einem Altersheim leisten, wobei sie sich den Sommer nach ihrem Abitur ganz anders vorgestellt hat. Klar, dass ihr die Arbeit in dem Altersheim auf die Nerven geht und sie am liebsten alles hinschmeißen würde, aber erstens geht das nicht und zweitens könnte sie dann Frau Winters Geschichten nicht mehr zuhören. Die alte Dame aus dem Altersheim hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht Lena so viel wie möglich von dem geheimen Land Elvancor und seinem Schatz zu erzählen und beharrt dabei darauf, dass alles der Wahrheit entspricht. Doch Lena glaubt ihr kein Wort, bis die alte Dame stirbt und sie Lena in ihrem letzten Brief bittet zusammen mit Frau Winters Enkel Ragnar, einem sehr komischen Typen, auf Schatzsuche zu gehen. Da Lenas Sommer sowieso nicht langweiliger werden kann beschließt sie sich auf das Abenteuer mit Ragnar einzulassen und findet dabei mehr, als sie am Anfang dachte...

Sowohl der interessante Klappentext, als auch das geheimnisvolle Cover machten mich auf dieses Buch aufmerksam und ich hatte mich dann auch wirklich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen, doch der Anfang war niederschmetternd.
Die Geschichte tröpfelte nur so vor sich hin, es gab keinerlei Spannung und Lenas Tätigkeiten im Altersheim wurden bis ins kleinste Detail wiedergegeben, was die ganze Sache noch unerträglicher machte. Zudem kam ein Schreibstil hinzu der viel zu aufgesetzt klang, so nach dem Motto ich will als Autorin cool sein, ich versuche mich mal an der Jugendsprache. Das dabei dann so Sätze wie

>>"Jetzt wird's echt knapp. Die olle Käppler killt mich!"<< (S.161)

bei rumkamen ließ die Geschichte leider etwas lächerlich erscheinen. Ich wollte als Leserin eigentlich nur noch weinen so unangenehm war der Schreibstil für mich. Auch Lena machte am Anfang keinen guten Eindruck auf mich. Sie wirkte sehr oberflächlich und arrogant, versucht zum Beispiel anderen jungen Frauen den Schwarm "wegzunehmen" und ist sich für alles zu schade. Doch dann gab es auch Momente, in denen sie auftaute, sei es wenn sie mit ihrer Großmutter zusammen war oder sie sich mit Frau Winter unterhielt. Auch Ragnars Charakter enttäuschte mich, denn er war genau so wie Lena, arrogant, sehr temperamentvoll und unausstehlich. In diesem Punkt musste ich Lena recht geben:

>>...denn auch in den folgenden Tagen sorgte er für Wirbel, fiel durch sein unbeherrschtes Verhalten auf und hatte an allem etwas auszusetzen. Andererseits bemerkte Lena eigenartige Verhaltensweisen an ihm, die sie verwirrten.<< (S.28)

Einzig und alleine das Interesse an Elvancor führte dazu, dass ich nicht aufgab und ich wurde belohnt, zwar nicht mit dem was ich wollte aber gut, man kann anscheinend von der Autorin eben nicht alles haben.
Denn eigentlich wird "das Land jenseits der Zeit" nur angekratzt. Lena und Ragnar sind die ganze Zeit dabei den Schlüssel nach Elvancor zu suchen und, tja die Geschichte zieht sich etwas. Trotzdem war ich jedes mal, wenn Frau Winter von Elvancor erzählte,gefesselt und klebte an dem Buch. Ihre Erzählungen hörten sich so schön an, was mein Herz höher schlagen ließ und meine Neugierde wurde dadurch weiter angestachelt.

>>"Nein, nein, Elvancor befindet sich auf keinem uns bekanntem Kontinent." Verschwörerisch beugte sie sich zu Lena vor. "Es ist ein Land, das außerhalb von allem liegt, was wir uns vorstellen können. Es liegt sogar jenseits der Zeit.<< (S.35)

Doch sobald sich Lena und Ragnar auf die Suche nach Elvancor machen werden sowohl die Story, als auch der Schreibstil und die Charaktere um einiges besser. Denn jetzt öffnen sich die beiden und man erkennt, das ihr ganzes Getue und Gehabe eigentlich nur eine Art Fassade war, die sie jetzt langsam, Stück für Stück ablegen und sich dabei näher kommen. Dabei kommt auch hin und wieder ein guter Humor ans Tageslicht, der sich meistens in die Dialoge zwischen Ragnar und Lena einschleicht. Die beiden sind von ihrer Art zu Leben sehr unterschiedlich, sodass Spannungen zwischen den beiden vorprogrammiert sind.
Der Schreibstil ist nach den ersten 100 Seiten zwar nicht perfekt, lässt sich aber doch einigermaßen gut aushalten und verleiht somit neue Leselust, die durch eine aufkommende Spannung gefördert wird.
Leider erfährt man als Leser außer den Erzählungen nicht von Elvancor, weshalb mich der Titel dieses Buches ein bisschen verwirrt. Erst die letzten 30 Seiten lassen erahnen, was Elvancor eigentlich ist. Zudem aber drängen sie den Leser quasi dazu auch den zweiten Teil zu lesen, denn obwohl ich von dem Anfang mehr als nur enttäuscht war musste ich am Ende doch überrascht feststellen, wie sehr ich gerne wissen möchte, wie es mit Lena und Ragnar weiter geht.

 
Sabine Klewe - Der Seele weißes Blut

SABINE KLEWE

Der Seele weißes Blut

 

3 Sterne  Der Seele weißes Blut

Von: Alexandra Middelveld Datum: 29. April 2013

 

In Düsseldorf wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden: Eine junge Frau wurde bis zum Hals in die Erde eingegraben und anschließend qualvoll zu Tode gesteinigt. Hauptkommissarin Lydia Louis muss zusammen mit ihrem neuen Kollegen den Täter finden, denn Eile ist geboten, da noch weitere Leichen auftauchen. Schnell ist von einem Serientäter die Rede und die “Moko Steine” steht vor einem Rätsel, da sie zunächst von einem einzelnen Ehrenmord ausging. Neben den Leichen werden zudem noch mysteriöse Zeichen gefunden, auf die sich die Kommissare zunächst keinen Reim machen können. Doch bald schon sind sie dem Täter auf der Spur und Lydia Louis muss am eigenen Leib erkennen, was es bedeutet, wenn man ins Visier des Täters gerät.

Die Handlung ist recht spannend und kurzweilig. Die Geschichte liest sich flüssig und es ist stets eine gewisse Grundspannung vorhanden. Dennoch fand ich sehr schade, dass die Kommissare mehr mit ihrem eigenen Leben und ihren Problemen beschäftigt waren, als sich um den Fall zu kümmern. Sowohl Lydia Louis als auch Chris Salomon kämpfen gegen ihre eigenen Dämonen, die ihnen es nicht ermöglichen ein normales Leben zu führen. Wie sie da überhaupt noch die Ermittlungen führen können, ist mit ein Rätsel. So stolpern sie mehr oder weniger im Fall immer weiter voran und erkennen die Lösung auf den Täter fast schon ein bißchen zu spät.

Mit Lydia Louis als rauhbeinige Hauptkommissarin bin ich bis zuletzt nicht grün geworden. Ihre Ansichten und Lebenseinstellungen konnte ich manchmal nicht nachvollziehen und nur mit dem Kopf schütteln. Chris Salomon war mir da schon ein wenig sympathischer, doch auch er wirkte ein wenig überzeichnet.

Von mir gibt es für den Auftakt der Reihe 3 von 5 Punkten.
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www.buchverrueck.de

 
Christoph Kreitmeir - Glaube an die Kraft der Gedanken

CHRISTOPH KREITMEIR

Glaube an die Kraft der Gedanken

 

5 Sterne  Alltagstauglich und praxisorientiert

Von: Br. Johannes - Jan Lich aus Dettingen / Erms Datum: 29. April 2013

 

Dieses Buch gibt einen hervorragenden Einblick in die Welt unserer inneren Gedanken und Stimmen, deren „Macht“ und Wichtigkeit wir oft unterschätzen. So lädt der Autor ein, sich diese genauer anzusehen und ein Bewußtsein dafür zu bekommen, was sie mit uns machen. Neben seinen Erfahrungen aus seiner eigenen Beratungspraxis greift P. Christoph Kreitmeir dabei auf einen riesigen Schatz von Schriften und Autoren zu diesem Themenbereich zurück, wobei er die christliche Perspektive nicht aus den Augen verliert.

Mit diesem Buch kommt endlich wieder ein spiritueller Ratgeber auf den Markt, der nicht allein DIE EINE Methode, DIE EINE Meditationsform oder DAS EINE Gebet in den Fokus stellt. Vielmehr überreicht der Autor hier einen ganzen Blumenstrauß an hilfreichen Impulsen.
Ein alltagstaugliches und praxisorientiertes Buch also.

Für mich persönlich hatte die Lektüre dieses Werkes überraschende Auswirkungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte: In Form von Problemlösungen, die mir ganz von alleine vor die Füße fielen… - ...indem ich einem „Blitzgedanken“ endlich einmal die ihm gebührende ernsthafte Aufmerksamkeit entgegenbrachte…

Sehr zu empfehlen!

 
Veronica Roth - Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

VERONICA ROTH

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

 

5 Sterne  SO COOL

Von: hanna Datum: 28. April 2013

 

Es ist so coool die Geschichte ist so mitnehmend und ich liebe die Bücher aber ich finde es doof weil der dritte band noch nict drausen ist

 
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2012  
 
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