| 2012 | 2013 (244 Kommentare) |
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GEORG SCHWIKARTAbgekanzelt
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GEORG SCHWIKARTAbgekanzelt
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EBBA HAGENBERG-MILIUAllein ist auch genugVielen Dank für Ihr Leseexemplar "Allein ist auch genug" von Frau Dr. Hagenberg-Miliu, das mir sehr gut gefallen hat:Von: Beatrix Buttler Datum: 02. Mai 2013 In einer Zeit und Umgebung, die nicht nur von Terminen, Telefon und Fernsehen bestimmt und geprägt ist, sondern auch von Handy, E-Mail, Facebook und Twitter, also von sekündlich lauernden Botschaften, von Zerstreuung jeglicher Art, erscheinen Eremiten eher wie museale Fossilien als lebendige Zeiterscheinungen. Im Buch von Frau Dr. Hagenberg-Miliu werden solche Persönlichkeiten erstmals in ihrer Vielfalt gemeinsam ans Licht geholt. Es gibt sie diese Menschen, die diesem Alltag und dem Aktionismus entsagt haben, die im Bauwagen, im Wald, auf der Wiese, in einer Stube leben und die innere Einkehr und Kontemplation aus unterschiedlichsten Gründen ganz bewusst für sich gewählt haben, nicht nur nach Lebenskrisen. Solch ein radikaler Lebenswandel überrascht und wird mit besonderem Gespür auch im Hinblick auf die damit einhergehenden Entsagungen und Schwierigkeiten beleuchtet. Gemeinsam ist diesen Menschen der Dialog mit Gott, selbst bei denen, die mit Religion zuvor nichts am Hut hatten. Man lernt diese Persönlichkeiten geradezu persönlich kennen, welche die Autorin uns so seelenvoll tief nahe bringt. Auch der Fototeil über die Porträtierten darf zur Abrundung nicht fehlen. Das Buch tut der eigenen Seelenbefindlichkeit geradezu gut, zeichnet Vorbilder, zeigt Grenzen auf, gibt aber auch wertvolle Tipps für ein eremitisches Leben auf Probe. Warum diese Menschen zu modernen Eremiten geworden sind, wird im Buch "Allein ist auch genug" authentisch nah verraten. Die Autorin resümiert auch, dass sie "auf Messers Schneide leben". Dennoch: Es genügen Aussagen der Befragten wie "Der eigenen Bestimmung folgen", "Sinn des Lebens geschenkt", "Erhellung der Seele", "tiefe und bedingungslose Verbeugung vor dem Schöpfer, vor Gott", "Spiritualität gegen Schnaps", "eine nicht endende Konfrontation mit sich selbst", "Glückseligkeit" oder "Die Einsamkeit ist ein Event", die ein Leben als Eremit - selbst für Skeptiker - reizvoll machen und dieses Buch zu einem unbedingten "Muss" werden lassen! |
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EBBA HAGENBERG-MILIUAllein ist auch genug
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CHRISTOPHER COAKEAn einem Tag im Januar
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PETER DABROCKBefähigungsgerechtigkeit
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WOMERSLEY CHRISBeraubt
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SABINE THIESLERBernie allein unterwegs - Geheimnis im Moor
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Dr. Georg Schwikart hat auf insgesamt 191 Seiten eine Verteidigungs-, aber auch zugleich eine Streitschrift verfasst. In einer sehr ausführlichen und emotionellen Weise legt er die Gründe für seine Zweifel an der Kirche (nicht an Gott) offen. Sehr gut finde ich die Darstellung wie "Mitbrüder" mit seinen ernsten Äußerungen umgehen. Auch in der Kirche gibt es Pragmatismus. Dr. Schweikart muß mit seinen einzelkämpferischen Aktionen scheitern, die katholische Kirche ist noch nicht so weit. Er beißt auf Granit. Vielleicht war das ja auch gewollt. Aber das Buch ist auch eine Streitschrift. Eine sehr gut vorgetragene Bitte an den Leser sich mit seiner Religion zu befassen. Zweifel und Verständnisprobleme, aber ebenso mögliche Lösungsansätze werden angesprochen. Insoweit besteht noch Hoffnung auf unser Seelenheil.