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2012 2013 (247 Kommentare)
Wendy Wunder - Flamingos im Schnee

WENDY WUNDER

Flamingos im Schnee

 

5 Sterne  Ein skurilschönes Buch

Von: Janie aus Köln/Bonn Datum: 22. Februar 2013

 

Ich habe mich unheimlich auf das Buch gefreut, weil ich das Cover so schön fand und mich der Titel total angesprochen hat. Meine Freude wechselte dann auf Seite 15 und 14 kurz in total Ernüchterung, weil es einfach nicht Burts Bienenwachslipgloss heißt, sondern Burts Bees Lipgloss, ich hoffe, daß dieser Fehler, der sogar zwei Mal vor kommt noch entfernt wird. Ein Übersetzungsfehler, kein dramatischer, aber einer der mich total genervt hat. Im weiteren Verlauf halten diese Übersetzungsfehler sich dann allerdings zum Glück in Grenzen, wie üblich machen auch hier häufig Dinge Sinn, anstatt ihn zu ergeben, aber an diese Unart muß ich mich wohl einfach gewöhnen. Weg von der Übersetzung, hin zum Text, der ist nämlich, nachdem mein Ärger über die Burts Bienen verflogen war, ein ganz wundervoller, etwas skurril, etwas verrückt, ein wenig liebenswert, ein wenig spannend, etwas lustig, aber von allem nie zu viel. Mich hat das Buch zum Lachen und Weinen gebracht, ich konnte Cams Wut und Hilflosigkeit häufig so gut verstehen. Die Autorin wählt genau die richtigen Worte, läßt ihre Figuren die richtigen Dinge tun und sie dadurch herrlich normal erscheinen. Gut, der Esel als Einhorn war vielleicht ein bißchen viel und die Delfine auch ein bißchen kitschig, aber mir hat es ausnehmend gut gefallen.
Selbst das Ende, daß weniger kitschig und klebrig süß ausfiel, als ich es erwartete, konnte mich hier bezaubern.
Ein ganz tolles Jugendbuch, das sehr deutlich macht, worauf es ankommt im Leben...

 
Wendy Wunder - Flamingos im Schnee

WENDY WUNDER

Flamingos im Schnee

 

5 Sterne  Ein Wunder namens Promise

Von: Monika Schulte aus Hagen Datum: 24. Februar 2013

 

Wendy Wunder
Flamingos im Schnee

Ein Wunder namens Promise

Campbell Cooper ist jung, doch sie weiß, dass sie keine Zukunft hat. Cam ist krank. Cam hat Krebs. Unheilbaren Krebs. Ihre Mutter Alicia will jedoch nicht aufgeben. Sie versucht alles, damit ihre Tochter geheilt wird und so packt sie eines Tages alle Sachen ins Auto und in einen Anhänger und fährt mit Cam und deren Halbschwester Perry quer durchs Land nach Maine, nach Promise. Ein kleiner Ort, der Wunder verspricht, doch Cam glaubt längst nicht mehr an Wunder. Alicia und Perry spüren sofort den Zauber dieser eigenartigen Stadt. Da sind die Flamingos, die hinter der Schule landen, obwohl es in diesem Landstrich klimabedingt eigentlich keine Flamingos geben kann oder der Regenbogen ohne Regen. Der Sonnenuntergang, der jeden Abend Stunden dauert oder die Orca-Wale in der Bucht. Cam hat für alles eine Erklärung. Verzaubert ist sie erst, als sie sich in Asher verliebt, denn daran hat sie nicht mehr geglaubt. Sie, Cam, die den Tod vor Augen hat, erfährt die große Liebe. Ganz langsam fängt auch Cam an, an Wunder zu glauben. Mit Asher erlebt sie eine wunderbare Zeit. Sie kann Asher überreden, mit ihr nach Disney zu fahren. Asher, der Promise nie verlassen wollte, weil er fest daran glaubt, dass sonst ein Unglück passiert. Gemeinsam mit einigen Freunden und ihrer Schwester Perry fahren sie schließlich nach Disney. Disney, der Ort, wo Cam her kommt, wo sie lebt. Dies alles kann sie endlich Asher zeigen. Und sie ist nicht mehr allein. Cam, die sich wegen ihrer Krankheit zurückgezogen hat, ist plötzlich inmitten von Menschen, mit denen sie Spaß hat. Und mit der Fahrt nach Disney kann sie ihrer besten Freundin Lily einen Wunsch erfüllen. Lily, die auch an Krebs erkrankte. Lily, die es nicht geschafft hat. Mit Lily zusammen hat sie eine Liste geschrieben. Eine Liste, auf der all die Dinge stehen, die die Mädchen noch vor ihrem Tod erledigen wollen. Lily hat ihre Liste nicht mehr abarbeiten können und bittet Cam in einem Brief, dies für sie zu erledigen.

"Flamingos im Schnee" ist ein Roman, der mich zutiefst berührt hat. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe gehofft. Ein Roman um eine furchtbare Krankheit und doch so federleicht geschrieben. Ein Roman mit sehr viel Lebensgefühl und zugleich eine zarte Liebesgeschichte. Schön, lustig und auch unendlich traurig. Ein wunderschöner Roman um Liebe, um Hoffnung und dem Glauben an Wunder.

 
Wendy Wunder - Flamingos im Schnee

WENDY WUNDER

Flamingos im Schnee

 

5 Sterne  • Lachen-Weinen-Staunen-Hoffen •

Von: Michaela Küchler aus Hannover Datum: 07. April 2013

 



Flamingos im Schnee/ Wendy Wunder
Erschienen 2013, 352 Seiten, gebundene Ausgabe
17,99/ Goldmann Verlag
ISBN-13: 9783442313235

Vor einiger Zeit suchte ein Verlag Probeleser für einen neuen Roman.
Da ich gerne, viel und schnell lese, zusätzlich ein Blog betreibe, kam ich in den Genuss eines dieser Probeexemplare:
„Flamingos im Schnee“, Debütroman von Wendy Wunder, einer US amerikanischen Yogalehrerin.

===Story:===
Campbell Cooper, 17jährige Schülerin, lebt seit Jahren mit der Diagnose Krebs.
Als austherapiert geltend kann sich ihre Mutter nicht damit abfinden und ist auf der Suche nach anderen Wegen.
So erfahren Campbell, ihre kleine Schwester und die Mutter schließlich von dem kleinen Küstenort „Promise“ im Bundesstaat Main:
Dieser Ort soll wahre Wunder wirken:
Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos, die ganz vergnügt im Schnee stehen.
Schnell ist der Entschluss gefasst, die Sommermonate in Promise zu verbringen- denn immer noch besser auf ein Wunder zu hoffen, als gar nichts zu unternehmen!

===Darum geht es:===
Allein die Reise nach Promise gestaltet sich zunehmend abenteuerlicher:
Ob ein Besuch bei der Großmutter, der mit nächtlichen Einbrüchen in Kirchengärten einhergeht, entflogene und wiederkehrende Haustiere oder ein Besuch bei der besten Freundin, der gänzlich anders verläuft als erwartet:
Die drei Cooper Frauen sorgen für Trubel, Spannung und extreme Unterhaltung!
Bis Campbells beste Freundin Lilly, ebenfalls Krebspatientin, die glorreiche Idee hat, eine einst im Krankenhaus gemeinsam erarbeitete „To-Do-Liste“ endlich in Angriff zu nehmen:

===Meine Eindrücke:===
Die Idee, Romane mit „To-Do-Listen“ zu unterlegen ist weder neu, noch einfallsreich- wenn es nicht, wie bei „Flamingos im Schnee“ weniger um das Abarbeiten bestimmter Punkte geht, sonder vielmehr um den Weg dorthin:
Grenzen überschreiten, die eigene Furcht besiegen und vielleicht tatsächlich auch Liebe finden?
Campbell klammert sich Anfangs sklavisch an diese Liste und versucht, diese so authentisch wie möglich abzuarbeiten, bis ihr der sympathische Typ vom Hummerimbiss, Asher, doch irgendwie nicht mehr aus dem Kopf geht.
Campbell lässt los- und lässt von nun an auch Wunder geschehen!

===Fazit:===
Es ist nicht leicht, diesem Buch in einer Rezension gerecht zu werden, ohne Zuviel vorweg zunehmen!
Da es sich lohnt, dieses Buch zu lesen, halte ich mich daher auch nicht weiter am Inhalt auf.
„Flamingos im Schnee“ ist eines dieser Bücher, die man erst aus der Hand legt, wenn man es Zu ende gelesen hat und hinterlässt dann das traurige, leere Gefühl sich nun von einem Freund verabschiedet zu haben!
Ein Buch, das Weinen und Lachen, Trauer und Freude immer unmittelbar in friedlicher Ko-Existenz präsentiert:
Das die Dualität des Lebens widerspiegelt, den Sinn für Magie und Kindlichkeit wachhält, lehrt, dass tatsächlich oft bereits der Weg das Ziel ist:
Campbell geht bereits in ihrer Kindheit und Jugend durch unzählige Höllen und zeigt, dass es auch in dieser Situation lebenswerte Dinge gibt, die die Verzweiflung ein wenig mildern!
Ein Buch, das Mut macht, Krisen zu bewältigen und dabei in der derzeit „hippen“ Popliteratur sicherlich einen festen Platz erobern kann:
Da dieses Buch auf jeglichen Schwulst, Kitsch und Bombast verzichtet und ganz alleine durch die starken weiblichen Protagonistinnen wirkt, kann es umso eindringlicher und berührender seine kleine, leise Botschaft vermitteln:
LEBE!

Ein perfektes Geschenkbuch für die allerbeste Freundin, Schwester, Mutter- oder ganz einfach behalten!
Selten hat mich ein Buch so nachhaltig berührt und fasziniert:
Von fünf Sternen verleihe ich sechs )

 
Wendy Wunder - Flamingos im Schnee

WENDY WUNDER

Flamingos im Schnee

 

4 Sterne  Eine wundersame und schöne, gleichzeitig aber auch merkwürdige Geschichte

Von: Nicole W. aus Brakel Datum: 18. April 2013

 

Die junge Campbell Cooper ist unheilbar an Krebs erkrankt. Als nach sieben Jahren Therapie selbst die Ärzte nicht mehr weiter wissen, fahren ihre Mutter und ihre jüngere Schwester mit Cam nach Maine in die wundersame Stadt Promise, die für ihre Wunder bei wenigen Eingeweihten bekannt sein soll. Sie erhoffen sich dort das Wunder der Heilung für ihre Tochter und Schwester. Tatsächlich trifft Cam auf einige verwunderliche Dinge in Promise, zum Beispiel die Ankunft der Flamingos, die in Maine so ganz fehl am Platz sind und zunächst sieht auch alles ganz gut aus und Campbell scheint es besser zu gehen…

“Flamingos im Schnee” ist eine wundersame und schöne, gleichzeitig aber auch eine sehr merkwürdige Geschichte und der erste Roman der Autorin mit dem thematisch passenden Namen Wendy Wunder.
Auf knapp 350 Seiten, beschreibt die Autorin in knapp 37 Kapiteln die Geschichte der jugendlichen Hauptfigur Cam. Cam ist ein recht pessimistischer und nicht unbedingt sympathischer Typ. Sie verliert sich häufig in Sarkasmus, aus dem immer mal wieder ihre eigentliche Verzweiflung hervor blitzt. Wunder beschreibt Cams Geschichte und Leidensweg recht einfühlsam, vor allem aber erschien mir die Wende in Cams Leben, die sie zu einem positiveren Menschen werden lässt, gut nachvollziehbar. Trotzdem bleiben einem alle Figuren die ganze Geschichte eher fern und unnahbar. Ich konnte mich während des gesamten Lesens nicht wirklich mit einer der Figuren anfreunden oder auch nur wirklich mitfühlen, ich konnte einfach insgesamt keine wirkliche Beziehung zu diesem Buch aufbauen.

Die Handlung an sich ist ein wenig konfus und verrückt. Ich weiß ehrlich nicht, wie man auf solche komischen Handlungen kommen kann, aber so war es mal etwas anderes als immer die gleichen ‘normalen’ Umstände.
Die Quintessenz dieses Buches ist wohl die Aussage, dass ein Leben lebenswert ist, solange man kann. So findet selbst Cam in ihrer ausweglosen Situation ja doch noch Dinge, für die es sich zu leben lohnt und die ihr wichtig werden und Spaß machen. Meiner Meinung nach reicht dies allein allerdings nicht, um hieraus ein wirklich überragendes Buch zu machen. Gerade nach “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” von John Green, welches ja eine sehr ähnliche Thematik behandelt, liegen hier die Erwartungen sehr hoch und lassen sich leider nicht ganz “Flamingos im Schnee” erfüllen. Trotzdem ist dies hier ein toller und lesenswerter Roman, der insgesamt gesehen viel Spaß gemacht hat. Ich vergebe hier noch 3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.

 
Daniel Wolf - Das Salz der Erde

DANIEL WOLF

Das Salz der Erde

 

5 Sterne  CHAPEAU !!

Von: Gerd Hornberger aus 67227 Frankenthal/Pfalz Datum: 30. Januar 2013

 

Ich habe schon mehrere historische Romane gelesen;

"Salz der Erde" ist m.E. einer der Besten !

Daniel Wolf kann sich mit Werken von K. Follet, N. Gordon, B. Cornwell etc. durchaus messen lassen !

Historische Recherche, Rechtschreibung und Grammatik, einwandfrei !

 
Daniel Wolf - Das Salz der Erde

DANIEL WOLF

Das Salz der Erde

 

5 Sterne  Einfach genial

Von: Bürklin Christian  aus Basel Datum: 19. März 2013

 

wie Daniel Wolf die Geschichte und das Mittelalter, lebendig werden lässt , wahrlich nicht zu viel versprochen , wer Follet mag , wird auch dieses Buch mögen.

 
Daniel Wolf - Das Salz der Erde

DANIEL WOLF

Das Salz der Erde

 

5 Sterne  fesselnd

Von: Rolf Korell aus Idar-Oberstein Datum: 14. April 2013

 

ab Seite 100 will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Vergleichbar mit Autoren wie K. Follet und Noah Gordon.

 
Daniel Wolf - Das Salz der Erde

DANIEL WOLF

Das Salz der Erde

 

5 Sterne  Zum Festlesen

Von: Gabriele Steininger aus Dresden Datum: 18. Mai 2013

 

Schon der Umschlag dieses Taschenbuches ist ansprechend. Der geprägte Schriftzug erinnert an die reich verzierten Bücher des Mittelalters. Im S ist alles enthalten, was diese Geschichte ausmacht: ein Handelskahn, die kirchliche Obrigkeit, eine Ritterburg und der machtlose Bürger. Für mich war die Lektüre ein Genuss. Sie enthielt alles, was mein Leserherz begehrt: Informationen über die Zeit zwischen 1173 und 1206. Hier wurden unterschiedliche Lebensumstände beschrieben, die Angst vor der Kirche verbalisiert, das Aufbegehren gebildeterer Menschen dargestellt und auch die Liebe kam nicht zu kurz.

Wie im echten Leben gibt es in diesem Buch gute und schlechte Zeiten. Nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung, aber auch nicht jedes Unglück tritt ein. Abschiede gehören ebenso dazu wie Neuanfänge. In einer Zeit, als Kriege noch mit Steinschleudern und Kettenhemden geführt wurden, Machtbesessene sich an arglosen Bürgern bereicherten, waren Frauen, die ihre Meinung kundtaten etwas ebenso Besonderes wie Handwerker, die gegen die Obrigkeit aufbegehrten. Genau diese glaubwürdigen und faszinierenden Charaktere sind die Stärke dieses Buches und haben mich als Leserin festgehalten.

Für alle, die historische Romane lieben, eine unbedingte Leseempfehlung.

 
Holger Witzel - Gib Wessis eine Chance

HOLGER WITZEL

Gib Wessis eine Chance

 

4 Sterne  Grenzwertig

Von: Rolf T. aus Kassel Datum: 06. März 2013

 

Holger Witzel hat mit seinen Kolumnen schon viele verärgert. Ob zu Recht oder nicht ist sicher immer Ansichtssache. Schade ist, dass er immer so auf der West-Seite herumschlägt, es fehlt eine gewisse Ausgeglichenheit, denn Dumme, Raffgierige und Möchtegernmachos gibt es auf beiden Seiten. Nichts desto trotz sind die Geschichten einfach gut geschrieben. Das Lachen bleibt einem oft im Halse stecken, woran man erkennen mag, dass ich ein Wessi bin. Trotzdem: in den Grundgedanken hat er ja nicht unrecht ...

 
Holger Witzel - Gib Wessis eine Chance

HOLGER WITZEL

Gib Wessis eine Chance

 

4 Sterne  Meine Meinung...

Von: Ela Brüninghaus aus Bad Wildungen Datum: 08. März 2013

 

Holger Witzel: "Gib Wessis eine Chance". Neue Beiträge zur Völkerverständigung

Das Buch hat mich als "Wessie" neugierig gemacht. Wie könnte ich mit so einem Titel, umgehen: “Gib Wessis eine Chance", als "Wessi"?

Na so was, da ich bin ja auf ein innerdeutsches Hornissennest gestoßen. Wir sollten miteinander ins Gespräch kommen. Wundert mich doch. Tun wir es nicht? Ein bissig- galliges Dokument deutscher Zeitgeschichte. Ein Hoch auf eine realitätstreue Nachvollziehbarkeit , wenn es um unser beiderseitiges Zusammenwachsen geht. Holger Witzel spitzt die Feder und beschreibt den innerdeutschen Zustand des Landes und lässt keine Zweifel an dem Kern der Wahrheit. Dem Buch bin ich zunächst mit Skepsis begegnet. Ich bin aber begeistert über die Zusammenhänge, ein Buch, das wie eine Satire wirkt , aber inhaltsmäßig gleichzeitig wie eine Barriere für ein Zusammenwachsen wirkt. Trotz allem, es macht Spaß zu lesen.

 
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