DVA

ROLF BAUERDICK

Wie die Madonna auf den Mond kam

Roman

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-421-04446-4
€ 22,95 [D] | € 23,60 [A] | CHF 39,90 (UVP)Unverbindliche Preisempfehlung

Verlag: DVA Belletristik

Erscheinungstermin: 02. November 2009
Status: lieferbar Titel ist lieferbar

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Rolf Bauerdick - Wie die Madonna auf den Mond kam
 

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Ein Sputnik, eine Madonna, ein Mord

In den Karpaten dämmert das Bergdorf Baia Luna verschlafen vor sich hin. Bis zu jenem verhängnisvollen Morgen am 6. November 1957, als seine Lehrerin dem 15-jährigen Pavel Botev den verstörenden Auftrag zuflüstert, einen Menschen zu vernichten. Pavel steht vor der Mission seines Lebens. Sein Kampf gegen skrupellose Mächte wird zum Kampf um die eigene Freiheit. Leidenschaftlich und mit großer Sprachkraft ist Rolf Bauerdicks Debütroman erzählt, fesselnd und voll tiefgründigem Humor.

Seit dem 6. November 1957 steht die Welt plötzlich Kopf in den transmontanischen Karpaten: Während der Sputnik im All piept, erhält der 15-jährige Pavel Botev einen ungeheuerlichen Auftrag: "Schick ihn zur Hölle", flüstert ihm seine Lehrerin zu, als er das Foto des neuen Parteisekretärs im Klassenzimmer aufhängt. Des Nachts verschwindet die Lehrerin spurlos, dann findet man den greisen Dorfpfarrer mit durchgeschnittener Kehle, das Ewige Licht in der Kirche erlischt, und aus der Kapelle auf dem Mondberg wird die Madonna geraubt. Pavel versucht, einen sinnhaften Zusammenhang zwischen all diesen mysteriösen Geschehnissen herzustellen – aber erst drei Jahrzehnte später, als der Sozialismus im schwarzen Loch der Geschichte verschwindet, gelingt es ihm, Gerechtigkeit für seine Lehrerin zu erwirken.

Ein bildkräftiger und furios erzählter Roman über die Chiffren der Macht, die Last der Schuld, die Kraft der Freiheit und die Sehnsucht nach Erlösung, ebenso tragisch wie aberwitzig komisch.

»Sein so skurriles wie anarchisches Buch hat einen enormem Unterhaltungswert und den Erfolg verdient. (…) Ein großes Stück Literatur im Zeichen einer Groteske, wie sie womöglich weder der bosnische Regisseur Emir Kusturica noch François Rabelais, der Ahnherr des Genres, deftiger und lustiger inszenieren könnten.«

Die Welt (03.12.2009)

 
 

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