Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 1072 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
€ 39,95 [D] | € 41,10 [A] | CHF 68,90* (empf. VK-Preis)empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Siedler
Erscheinungstermin: 04. Mai 2009
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Historisch erklärbare, kollektive Erwartungen an ein friedliches, sozial gesichertes Gemeinwesen haben seit 1949 sowohl innen- als auch außenpolitisch die Entwicklung Westdeutschlands entscheidend geprägt. Eckart Conze spürt in seiner umfassenden Geschichte der Bundesrepublik Deutschland dem prägenden Konzept von Sicherheit nach und erhellt in einer spannenden Erzählung den Hintergrund gegenwärtiger Reformdiskussionen und Reformblockaden.
Am Anfang war nicht Adenauer, am Anfang war nicht der 8. Mai 1945, und am Anfang war auch nicht die Teilung der Nation. Am Anfang von Eckart Conzes Geschichte der Bundesrepublik Deutschland steht der deutsche Staat im Jahr 2009, seine Politik, seine Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sechzig Jahre nach seiner Gründung. Conzes Darstellung ist konsequent von der Gegenwart her konzipiert und in besonderem Maße vom Anspruch des Zeithistorikers getragen, durch seine Analyse auch zur Erklärung unserer heutigen Zeit beizutragen.
Im Kern erzählt das Buch dabei von der Suche der Deutschen nach Sicherheit angesichts ihrer katastrophalen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aber auch angesichts sozialer, ökonomischer und außenpolitischer Herausforderungen, die sich immer wieder neu stellten. Mittlerweile stehen die grundgesetzlich verankerten Sicherungssysteme in vielen Bereichen einer dringend notwendigen Modernisierung entgegen. Eine reine Erfolgsgeschichte ergibt sich daraus nicht, vielmehr eine differenzierte Bilanz. Conze trägt mit seiner historisch fundierten Analyse entscheidend zum Verständnis derjenigen Probleme und Schwierigkeiten bei, mit denen die Bundesrepublik heute zu kämpfen hat.
• Standardwerk: die umfassende Gesamtdarstellung der Bundesrepublik Deutschland
• Das wichtigste Buch zum 60. Gründungsjubiläum der Bundesrepublik
• Der Autor ist ein renommierter Zeithistoriker
»Umfassend und informativ in der Berücksichtigung von Politik-, Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, handelt es sich um eine durchweg sehr gut lesbare Gesamtdarstellung mit vielen glänzenden Passagen. Die Basis bilden die einschlägigen Quellen und die umfängliche wissenschaftliche Literatur. Soziologisch inspirierte Querschnitte ergänzen und erhellen die narrativen Passagen. Der Umfang resultiert wohl weitgehend aus diesem Charakter: kein Handbuch und kein großer Essay, sondern eine empirisch genaue und zugleich reflektierte, stilistisch elegante Erzählung, zurückhaltend in den Wertungen und abgewogen in den Urteilen, ohne sich in der Ambivalenz zu erschöpfen. (…) ein außerordentlich gelungenes Beispiel großer Zeitgeschichtsschreibung.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (14.10.2009)
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