ORIGINALAUSGABE
Ab 13 Jahren
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
€ 7,95 [D] | € 8,20 [A] | CHF 14,90* (empf. VK-Preis)empfohlener Verkaufspreis
Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 27. Februar 2008
Dieser Titel ist lieferbar.
Weitere Ausgabearten:
» eBook
Jetzt direkt bestellen:
| LESEN & SUCHEN MIT DEM FLASH-READER | |
| Um unseren Flash-Reader nutzen zu können, benötigen Sie eine aktuelle Flash-Version. Jetzt herunterladen von www.adobe.com | |
Wer misst den Wert von Leben?
„Wenn ich ihn nicht euthanasiert hätte, dann wäre er halt in eine andere Anstalt gekommen.“
Dr. Valentin Faltlhauser, der Ernst Lossas Ermordung angeordnet hat, bei der Gerichtsverhandlung.
Deutschland, 1933: Ernst Lossa stammt aus einer Familie von „Jenischen“, Zigeuner, wie man damals sagte. Er gilt als schwieriges Kind, wird von Heim zu Heim geschoben, bis er schließlich in die psychiatrische Anstalt in Kaufbeuren eingewiesen wird. Hier nimmt sein Leben die letzte, schreckliche Wendung: In der Nacht zum 9. August 1944 bekommt er die Todesspritze verabreicht. Ernst Lossa wird – obgleich geistig völlig gesund – mit dem Stempel „asozialer Psychopath“ als unwertes Leben aus dem Weg geräumt.
Der Journalist Robert Domes erzählt aus der Perspektive des Jungen mit beeindruckender Intensität. Er macht die Denkstrukturen des nationalsozialistischen Regimes sichtbar und berichtet von der damit einhergehenden Ideologie der Euthanasie.
• Eine wahre Geschichte
• Gründlich recherchiert, einzigartig berührend erzählt
"Domes' Buch schildert geradlinig und oft berührend Ernst Lossas Leiden, aber auch die Freuden und Eskapaden im kurzen Leben des Jungen."
Der Spiegel (14.04.2008)
© Verlagsgruppe Random House GmbH
Kontakt Presse Buchhandel Download Literatur Blog Newsletter Bertelsmann Partnerseiten