Diana Verlag
 
 
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GESCHICHTE DES DIANA VERLAGS


Der Diana Verlag wird 1947 von Dr. Simon Menzel und seiner Frau Sophie in Zürich gegründet.

Der Verlag versteht sich als Weiterführung des Humanitas Verlags, in dem das Ehepaar Menzel seit 1935 großen Autoren, die in Deutschland nicht mehr erscheinen konnten, eine Heimat gab, unter ihnen Robert Musil, Ernst Weiß und Friedrich Torberg. Nachdem Humanitas zwischenzeitlich in andere Hände übergegangen war, entschloss man sich zur Neugründung unter dem Namen Diana.

Im Diana Verlag erscheinen Autoren von Weltruf mit ihren wichtigsten Büchern, unter ihnen John Steinbeck, Schalom Asch, Sommerset Maugham, Pearl S. Buck, Sinclair Lewis und Richard Llewellyn.

Nach dem Tod des Verlagsgründers Simon Menzel 1981 ruht die Verlagsaktivität einige Jahre, bis der Verlag nach der Einigung der Erben 1983 an den Hestia Verlag, Bayreuth verkauft wird.

Neben der Veröffentlichung von Werken aus dem Nachlass der Stammautoren wie John Steinbecks "König Artus" erscheinen die Werke so bekannter Autoren wie Irving Wallace, Shirley Conran und Pearl S. Buck.

Nach der Auflösung der Belletristikproduktion des Neff Verlags im Jahr 1987 übernimmt Diana u.a. die Backlist der Erfolgsautorin Taylor Caldwell und öffnet sein Programm damit weiter dem populären Bereich.

Anfang der Neunzigerjahre kommen die Verlagsaktivitäten zum Erliegen.

1996 verkauft die Verlagsunion Pabel Moewig, zu der Diana mittlerweile gehört, den Verlag an Rolf Heyne. Die Programmleitung übernimmt Hans Ewald Dede.

Ein Jahr später, genau fünfzig Jahre nach der Gründung, startet der neue Diana Verlag innerhalb der Heyne Gruppe mit Belletristik und Sachbuch u.a. mit Kate Atkinson, "Familienalbum" und Sebastian Junger, "Der Sturm".

1998 folgt die Gründung des Diana Taschenbuchverlags, wo bereits in den ersten Programmen so renommierte Autoren wie Annie Proulx, Doris Lessing und Andreï Makine erscheinen.

Als Rolf Heyne kurz vor seinem Tod im Dezember 2000 seine Verlage an die Axel Springer AG veräußert, geht auch der Diana Verlag als hundertprozentige Tochter an den neuen Eigentümer über und wird Teil der Verlagsgruppe Ullstein Heyne List. Die programmatische Ausrichtung bleibt bestehen mit Belletristik und Sachbuch im Hardcover und einem ambitionierten Taschenbuchprogramm.

Im Zuge der Trennung der Axel Springer AG von seinen Buchaktivitäten wird Diana im Jahr 2003 an die Verlagsgruppe Random House veräußert und gehört dort in enger Anbindung an Heyne weiterhin zur verlegerischen Gesamtverantwortung von Ulrich Genzler.

Im Jahr 2004 erfolgt eine Neuausrichtung des Programms: Unter der Programmleitung von Britta Hansen wendet sich der Diana Verlag von nun an in erster Linie an ein weibliches Lesepublikum, das spannende und mitreißende Unterhaltung ebenso schätzt wie informative und kompetente Ratgeber und Sachbücher.

Ein wichtiger Bestandteil des Sachbuchprogramms ist zudem die Kooperation mit Deutschlands wichtigstem Frauenmagazin BRIGITTE. In der Reihe BRIGITTE-Buch erscheinen neben Autoren wie Julia Karnick und Helma Sick u.a. auch die erfolgreichen Kochbücher von Spitzenköchin Lea Linster und die Buchausgaben der BRIGITTE Diät.

Heute kann der Diana Verlag auf viele internationale und nationale Bestseller verweisen, die vor allem den Bereichen moderne Frauenunterhaltung und psychologische Spannung zuzuordnen sind. Darunter Kate Morton, Katherine Webb, Jeannette Walls, Nora Roberts, Simone van der Vlugt, Stefanie Gerstenberger, Brigitte Riebe, Susanne Leinemann und natürlich auch Hera Lind.

 
 
 

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