DVA
 
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GRÜNDUNG UND GESCHICHTE

Louis Hallberger

Der Verlagsgründer Louis
Hallberger (1796-1879)

Die Ursprünge des Verlages reichen weit ins vorige Jahrhundert zurück: Am 1. Juni 1831 eröffnete Louis Hallberger in Stuttgart die Hallberger'sche Verlagshandlung, die 1873 mit dem (1848 gegründeten) Verlag seines Sohnes Eduard fusionierte. Am 1. Juli 1881 wurde das vereinigte Unternehmen, in dem mit der Zeitschrift „Über Land und Meer“ das nach der „Gartenlaube“ erfolgreichste deutsche Familienblatt erschien, in Deutsche Verlags-Anstalt umbenannt.

Auch unter seinem neuen Namen blieb der Verlag mit der Gründerfamilie verbunden, die bis 1915 Schloß Tutzing am Starnberger See (heute Sitz der Evangelischen Akademie Bayern) und bis 1922 die Villa Reitzenstein in Stuttgart (heute Sitz des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg) bewohnte.

DVA Verlagsgebäude Neckarstraße

Das neu errichtete
Verlagsgebäude in der
Neckarstraße in Stuttgart,
1958

1920 wurde der Industrielle Robert Bosch Mehrheitsgesellschafter. 1980 gaben seine Nachkommen ihre Anteile ab und ermöglichten für die DVA eine Stiftungslösung: Gesellschafter waren seitdem der Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mehrheitsgesellschafter: die gemeinnützige FAZIT-Stiftung) und die (mit Hilfe der Robert Bosch GmbH errichtete) gemeinnützige DVA-Stiftung. Im März 1997 übernahm die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 100% des Gesellschaftskapitals der DVA.

Der Fach- und Special Interest-Zeitschriftenverlag der DVA mit Sitz in Stuttgart wurde im April 2003 an den Konradin Verlag verkauft. Der Buchbereich der DVA siedelte im Jahr 2000 von Stuttgart nach München über und gehört seit November 2005 zur Verlagsgruppe Random House.

 
 
 

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