Originalausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
256 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-20022-7
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
Heyne
Erscheinungstermin:
22. Oktober 2012
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Das Finanzgewissen der Nation deckt auf
Eine Brücke, die rekordverdächtige 25 Jahre lang ins Nichts führt, weil sie ohne Anbindung bleibt. Ein Krankenhaus, das erst für 40 Millionen Euro ausgebaut und dann stillgelegt wird. Ist das Dummheit? Oder Wahnsinn? – In jedem Fall hat es Methode, denn dies sind keine Einzelfälle. Das weiß niemand besser als Karl Heinz Däke, der Präsident des Bundes der Steuerzahler. Jetzt zieht er die Bilanz seiner über 40-jährigen Erfahrung. Und prangert an: Verschwendung. Missbrauch. Veruntreuung. Vor allem aber: Er nennt die Motive und sagt, warum Jahr für Jahr Milliarden zum Fenster hinausgeworfen werden. Und wie der Wahnsinn doch noch gestoppt werden kann.
Die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden wächst – doch während den Menschen Sparsamkeit gepredigt wird, werden gleichzeitig Millionen für Fehlplanungen, Kostenexplosionen und sinnfreie Projekte zum Fenster hinausgeworfen; sogar noch für die Verbesserung von Topfschnittlauch gibt es Geld vom Staat. Die horrenden Fälle von öffentlicher Verschwendung summieren sich so Jahr für Jahr zu Milliarden – und verantwortlich dafür sind ausgerechnet diejenigen, die besonders sorgsam mit dem sauer verdienten Geld der Bürger umgehen sollten: Politiker, Planungsämter, Bürokraten und Behörden. Anhand einer Fülle von Beispielen geht Karl Heinz Däke den Ursachen auf den Grund und belegt, warum das Ausgabeverhalten der »teuren Diener des Staates« so oft von Sorglosigkeit im Umgang mit dem Geld der Steuerzahler geprägt ist. Und er zeigt Wege auf, wie wir dieser systematischen Verschwendung Einhalt gebieten können.
"Dem Steuerexperten geht es nicht anders ... er will aufklären ... darüber, was zur Vergeudung führt ... Er legt eine Liste mit Subventionen vor, die besser gestrichen würden ... Das ist spannend und leicht zu lesen ... Aber am besten wäre es natürlich, es würde gar nicht erst zur milliardenschweren Versenkung von Steuergeldern kommen. Däke hat dafür ein Patentrezept - Sparen. Aber ganz so einfach ist das nicht: Was er darunter versteht, kann man auf zehn wütend intonierten Seiten nachlesen - ein Vergnügen."
Süddeutsche Zeitung (29.12.2012)
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