
Noblesse oblige! Aber zu was? Inwieweit dieses Motto auch für die heutige Generation von Thronfolgern gilt, ist durchaus hinterfragbar, wenn man den Berichten der Yellow Press über skandalträchtige Prinzen und Prinzessinnen Glauben schenkt. Eine adlige Herkunft allein ist noch lange keine Garantie für einen gelungenen Lebensentwurf. Das gilt heute ebenso wie vor Generationen. - Zwei Bücher beschäftigen sich mit Menschen, deren Lebensweg trotz ihrer noblen Herkunft keineswegs vorherbestimmt war und ist.![]()
Gannibal nannte man den kleinen dunkelhäutigen Knaben, den der russische Zar Peter der Große 1704 als Geschenk bekam. Woher das Kind stammte, wusste man nicht genau, man mutmaßte, dass es sich um einen Abkömmling des abessinischen Herrschergeschlechts handle. Hugh Barnes ist in jahrelanger Detektivarbeit den verwischten Spuren des Afrikaners gefolgt, der dank seiner Intelligenz und Loyalität zum hochrangigen Militär, Diplomaten und Gelehrten aufstieg. Die erste vollständige Biographie über Abram Petrovich Gannibal, den Urgroßvater des russischen Dichterfürsten Alexander Puschkin.![]()
"Ein eindrucksvolles, brillant geschriebenes und sehr mitreißendes Buch." Literary Review![]()
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Guido Knopp porträtiert sechs Paare aus der Riege der europäischen Thronfolger. Jenseits der sensationslüsternen Berichterstattung der Yellow Press schildert er den Werdegang und die Persönlichkeit der zukünftigen Monarchen, die trotz ihrer Verantwortung für den Fortbestand der Herrscherhäuser keineswegs auf ihr privates Glück verzichten wollen. ![]()
Das Buch zur ZDF-Serie im Juli und August 2007.![]()
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