SPECIAL zu Katharina Bachman »SOS Schlank ohne Sport«

Interview mit Katharina Bachman zu „SOS – Schlank ohne Sport“

„SOS – Schlank ohne Sport“ – ein verlockendes Versprechen! Was steckt dahinter?
Ein „ungeschminkter“ Erfahrungsbericht, wie mein Mann und ich innerhalb kürzester Zeit fit, schlank und vor allem wieder gesund wurden. Ich sogar ohne Sport! Denn eines muss ich gestehen: Ich mag keinen Sport. Mochte ich noch nie. Allerdings möchte ich unbedingt betonen, dass Bewegung für uns Menschen sehr wichtig ist. Dieses Buch ist also für alle, die entweder keine Zeit oder noch weniger Lust zum Sporttreiben haben, aber dennoch jeden Morgen mit dem Wunsch aufstehen, gesünder und schlanker zu sein. Mit dem im Buch enthaltenen Plan hat auch ein Faulpelz wie ich es endlich geschafft gründlich abzuspecken!


Was unterscheidet den SOS-Plan von anderen Diäten?
Der im Buch ausführlich beschriebene 7-Tage-Entgiftungsplan ist keine herkömmliche Diät, wie man sie schon hundertfach kennt – zumal die meisten ohnehin nicht wirklich funktionieren, oder sich sehr schnell der berühmt-berüchtigte Jojo-Effekt einstellt. Bei dem SOS-Plan geht es darum, zunächst den Organismus zu reinigen und zu entgiften, damit die Leber wieder ihre Aufräumarbeit leisten kann. Denn eine verstopfte Leber kann das nicht. Wir werden dick und irgendwann auch krank. Sobald diese „Reinigung“ angestoßen ist, der Motor also wieder in Gang gebracht wurde, kann unser Körper mit der Stoffwechselarbeit beginnen.
Hier ein kleiner Einblick in die einzelnen Phasen der Entgiftung: Am ersten Tag sind zum Beispiel alle Früchte erlaubt außer Bananen. Besonders empfohlen sind an diesem Tag Melonen, vor allem Wassermelonen. An Tag zwei gibt es Gemüse in Hülle und Fülle – gerne auch gebraten! Ab Tag fünf kommt dann auch wieder Fleisch auf den Teller. Überhaupt darf man nach dem SOS-Plan von den jeweiligen Mahlzeiten so viel essen, wie man will. Grandios fand ich auch, dass mein Heißhunger auf Süßigkeiten schon nach Tag vier verschwunden war. Nach der Entgiftung macht die wirklich einfach durchzuführende Ernährungsumstellung den Rest. Der Jojo-Effekt bleibt aus, weil unser Organismus nach der 7-Tage-Kur wieder richtig funktionieren kann.


Eine Ernährungsumstellung wirkt auf viele erst mal abschreckend. Wie machen Sie Ihren Lesern Mut zur Veränderung?
Vielleicht hört sich „Ernährungsumstellung“ für viele Menschen nach etwas Kompliziertem an. Der Mensch ist bekanntermaßen ein Gewohnheitstier. Doch wir gewöhnen uns viel schneller an Neues, als wir denken! Zumal es sich nicht wirklich um große Veränderungen handelt. Nur die Reihenfolge der Nahrungsmittel, wie wir sie über den Tag verteilt essen sollten, ist vielleicht ungewohnt. Beispielsweise nach 16 Uhr keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen, also keinen Reis, kein Brot, keine Kartoffeln, keine Pasta. Auch Rohkost, etwa Salate, sind abends tabu. Die können aber gerne auf dem Mittagstisch landen.

Früher hatten Sie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte. Wie sehr hat sich Ihr Leben durch den SOS-Plan verändert?
Komplett! Seither habe ich ein völlig neues, wundervolles Lebensgefühl. Früher musste ich täglich meine Zuckerwerte messen, Bluthochdruck kontrollieren, Medikamente schlucken, ständig zum Arzt gehen, Blutchecks machen lassen, auf mein Essen achten und so weiter. Ich fühlte mich wie eine alte, kranke Frau, die nur noch fremdbestimmt war von Verboten und Kontrollen. Hinzu kam mein Äußeres, mit dem ich sehr unzufrieden war. Ich mochte mich gar nicht mehr im Spiegel anschauen oder fotografieren lassen. Als mir dann Kleidergröße 44 zu eng wurde, habe ich bitterlich geweint. Mit dem SOS-Plan änderte sich mein Leben gewaltig – es war wie eine Befreiung. Das erste echte Glücksgefühl hatte ich bereits nach zehn Wochen: Ich verließ das erste Mal seit Jahren einen Laden mit einer schicken Hose in Größe 40. Ein wahnsinnig tolles Gefühl! Insgesamt habe ich über 14 Kilo abgenommen und heute trage ich Kleidergröße 36/38. Aber das für mich Wichtigste überhaupt: Ich bin keine Diabetes-Patientin mehr und konnte nach jahrelanger Einnahme sämtliche Medikamente absetzen. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Meine Cellulitis ist auch verschwunden!


Mönchsfrucht, Kokosnussöl, Papaya – die Zutatenliste der SOS-Kur ist exotisch. Wie einfach ist die Ernährungsumstellung in Deutschland bzw. in Österreich und der Schweiz umsetzbar?
Alle empfohlenen Lebensmittel, über die ich im Buch erzähle, gibt es mittlerweile auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als ich im März 2014 in Deutschland war, haben wir das ausführlich gecheckt. Denn ich wollte keinesfalls Lebensmittel aufführen, die schwer oder gar nicht zu besorgen sind.


Das Buch liefert nicht nur Infos und Tipps für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung, sondern auch viele Rezepte. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Das ist mit Abstand meine eigene Chia-Brot-Kreation. Wir lieben dieses dunkle Brot. Wochenlang haben wir daran herumgebastelt, bis es endlich gelang ein tolles, knuspriges und gesundes Brot aus dem Backofen zu holen. Anders als in Deutschland ist es in Südostasien leider nicht so einfach, ein dunkles Brot zu ergattern. Da muss man schon mal selber Handanlegen. Allerdings muss ich gestehen, auch Mimpi-Manis und Matcha-Tee-Eiscreme mag ich gerne. Gar nicht so einfach, mich für eines der vielen Rezepte zu entscheiden. Ein Rezept, das vermutlich in Europa kaum jemand kennt, aber sensationell köstlich ist: Kaya, eine herrliche Kokosnusskonfitüre.

(Die Rezepte für das Chia-Brot, das Matcha-Tee-Eis sowie die Mimpi-Manis – ein fruchtiges Dessert mit Mango und Kokosnussmilch – sind alle in „SOS – Schlank ohne Sport“ zu finden.)

SOS Schlank ohne Sport

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