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5 Gründe, warum wir Paris lieben - (Und den neuen Liebesroman von Adriana Popescu lesen wollen)

5 Gründe, warum wir Paris lieben

(Und den neuen Liebesroman von Adriana Popescu lesen wollen)

Emma ist Paris verfallen, seinen Straßen, seinen Künstler – einfach allem. Hier erklärt sie uns, warum und stellt ihre Paris-Playlist vor.

1. Paris übertrifft alles

Ich habe so viel über Paris gehört und natürlich gelesen, so viele Tagträume davon gehabt, dass es sich anfühlt, als wäre ich schon neben Hemingway durch die Straßen geschlendert, als hätte ich mit den Fitzgeralds Dinner-Partys erlebt und mich von Picasso in den Gassen Montmartres malen lassen. Doch als ich zum ersten Mal in meinem Leben auf Paris treffe, hat das ganz lässig einfach einen völlig normalen Tag und streckt in der Ferne die Spitze des Eiffelturms in den Himmel. Es ist schon deprimierend, wenn eine Stadt besser aussieht als man selbst. Paris schlägt mich um Meilen. Es gibt sich nicht mal Mühe, mir zu gefallen, weil die Stadt weiß, dass ich ihr beim ersten Anblick schon verfallen bin. Und das bin ich. Hoffnungslos und für immer!

2. Paris heilt gebrochene Herzen

In Montmartre entfalten die winzigen Häuser, die Kopfsteinpflasterstraßen und die kleinen Cafés, einen ganz eigenen Charme. Ich spüre, wie meine Lippen sich beim Anblick alter Männer, die in den kleinen Parks Boule spielen, zu einem Lächeln verziehen. Nein, hier ist sich Paris nicht zu schade für ein junges Mädchen mit gebrochenem Herzen. Hier werde ich mit offenen Armen und freundlichen Gesichtern begrüßt, die mir zunicken, wenn ich an ihnen vorbeigehe. Hier riecht es nach frischem Käse, der auf dem Wochenmarkt angeboten wird, nach Blumen, die vor den Läden in kleinen Eimern stehen – und nach Leben.

3. Paris ist voller geheimer Orte

Ich sitze auf Tucker, der an einer Stange montiert ist und sich, zusammen mit allen anderen Pferden auf dem Karussell, Runde um Runde im Kreis bewegt. Die Farbe an seinen Beinen blättert schon langsam ab, was auf das Alter des Karussells schließen lässt. Hier gibt es keine Feuerwehrwagen, keine coolen Motorräder oder flotten Cabrios. Hier sind es nur Pferde und Kutschen auf einem altmodischen Reitkarussell. Es steht am Fuße von Sacré-Cœur, das wie ein geheimnisvolles Schloss in der zarten Abendsonne über uns thront. Aus den Lautsprecherboxen schmettert Édith Piaf einen alten Chanson, während das Licht der bunten Glühbirnen über unseren Köpfen den kommenden Abend ankündigt.

4. Paris ist sogar bei Regen zauberhaft

Manche Städte verlieren ja an Glanz, wenn es regnet. Etwa so, wie die Haare mancher Frauen sich im Regen in eine komische Achtzigerjahre-Dauerwellenfrisur verwandeln. Rom, zum Beispiel, sieht bei Regenwetter aus wie eine abgeschminkte Kim Kardashian, Paris hingegen wie eine junge, im Regen tanzende Cathérine Deneuve.

5. Paris ist die romantischste Stadt der Welt

Da stehen wir nun. Irgendwo in Paris. Er im Anzug, ich ohne Schuhe. Und wir sehen uns einfach nur an. Keine Ahnung, ob der Sekundenzeiger irgendeiner Uhr sich überhaupt noch bewegt. Ehrlich gesagt, es ist mir auch ziemlich egal. Alles, was ich noch wahrnehme, ist sein Blick auf mir, der mich aufmerksam beobachtet. Jetzt weiß ich, wenn ich wieder zurück nach Hause muss, dann wird nichts mehr so sein wie vorher. Diesmal halte ich seinem Blick stand und genieße dabei jede Sekunde. Die schönsten Dinge im Leben passieren dann, wenn man es nicht mehr – oder gerade nicht – erwartet, weil man aufgehört hat, an Wunder zu glauben.
Einmal im Leben sollte man sich Hals über Kopf verlieben, weil es für keinen von uns eine Ewigkeit gibt. Und es gibt kein perfektes Timing für diese Momente im Leben, die wir auf ewig festhalten wollen. Deswegen höre ich jetzt auf mein Herz, das mir seit zwei Tagen Klopfzeichen gibt. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, streife seine Lippen kurz mit meinen und spüre, dass er lächelt.

Diese 5 Gründe sind kleine Leseproben aus dem Roman„Paris, du und ich“ von Adriana Popsecu.

Die Songs zum Buch

Musik inspiriert beim Schreiben oder Lesen und kann einen in Traumwelten versetzen.

Autorin Adriana Popsecu hörte beim Schreiben französische Chansons und machte daraus eine Playlist. Doch nicht nur das: Jedes Kapitel des Buches ist nach einem der Songs benannt.

Zum Beispiel Kapitel 11 mit "Non, je ne regrette rien" von Edith Piaf:

Du willst mehr Herzschmerz in Paris?

Romantik pur in Paris hatte Emma geplant. Aber daraus wurde nichts, denn ihr "Freund" Alain hat schon eine Freundin. Jetzt sitzt sie mit gebrochenem Herzen in der Stadt der Liebe fest und weiß gar nichts mit sich anzufangen. Bis ein Fremder ihre Hilfe braucht ...

Wer auf der Suche nach einem zauberhaft poetischem Liebesroman oder einfach in Paris verknallt ist, muss dieses Buch lesen!

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