Alexandra Fabisch: Pfannkuchenherzen um Mitternacht

Alexandra Fabisch über ihren zweiten Roman »Pfannkuchenherzen um Mitternacht«

Wussten Sie, dass Alexandra Fabisch Ärztin ist?

Eine kurze Biographie:
1998 Abitur, sechs Jahre Studium der Humanmedizin mit Approbation & Promotion, dann zunächst einige Jahre Unternehmensberatung, danach Ärztin im Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (Kardiologie, Psychosomatik), und seit 2016 bei Anoukh Foerg & Blanvalet

Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen?
Verheiratet, zwei Kinder, ein Hund, volle Tage, traumlose Nächte, wunschlos glücklich, bis auf, hm, vielleicht, ein Sauberzauber, der wäre toll.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Wenn man viele, wirklich viele Stunden, Tag für Tag mit einem Kinderwagen um einen See läuft, dann fängt der Kopf an, sich selbst zu beschäftigen – und meiner bastelte Geschichten, eine und noch eine, und seitdem hört er damit nicht mehr auf.

Was inspiriert Sie/Wie finden Sie Ihre Themen?
Ein Schriftzug an einer verwitterten Mauer, ein Song, ein Bushaltestellenschild … Geschichten lungern an jeder Ecke, man übersieht sie im Alltag nur leicht. Am besten finde ich sie auf Reisen, dann sind die Augen wacher, die Antennen auf Empfang, oder beim Nichtstun, das kommt nur leider viel zu selten vor.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
Es trägt den Namen Pfannkuchenherzen um Mitternacht. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, Yada, die in einer langjährigen Beziehung feststeckt, aus der sie jedoch bereits auf den ersten Seiten rausgeschüttelt wird durch Luuk, der sich verwählt hat – und trotzdem sind die beiden richtig, nein, perfekt verbunden. Yadas Welt wankt, Luuk geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, so sehr sie sich auch dagegen wehrt, also verlässt sie ihren Freund und ihr wohlsortiertes Leben, macht sich auf den Weg, irgendwohin, bis nach Berlin, in ein kleines Crêpe-Café, wo sie sich selbst und ihre Liebe findet.

Was/Welche Szene daraus war bisher am schwierigsten zu schreiben?
Der Anfang, den überarbeite ich am häufigsten und irgendwie wird er trotzdem nie fertig.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Ich mag die Koch- und Backszenen, allerdings bekomme ich dann immer Hunger, immer!

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Matti, weil er so total authentisch ist, offen und klug, fast ein wenig zu intelligent und daher ungewollt witzig, einfach liebenswürdig.

Gibt es bestimmte geographische Orte, zu denen Sie oder Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Das Buch spielt in Rheine und Berlin, es hätte aber auch Lüneburg, Leipzig, Halberstadt oder Hannover werden können, die Protagonisten sind sehr mit sich selbst beschäftigt, der Ort in diesem Fall mehr eine Kulisse.

Was lesen Sie selber gerne?
Lovestorys, natürlich, Kurzgeschichten mit Witz und Verstand, Fantasy und Dystopien.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Martin Suter, Christian Morgenstern, Dorian Steinhoff

Wer sind Ihre liebsten Romanhelden/-heldinnen?
Hermine Granger

Möchten Sie uns 3 Bücher für die einsame Insel empfehlen?
Essbare Wildpflanzen; Handbuch für Pilzjäger; Das große Loriot-Buch, gesammelte Geschichten in Wort und Bild

Was ist für Sie die größte Versuchung?
Spaghettieis

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Limokuchen: 3 Tassen Mehl, 2 Tassen Zucker, 1 Tasse Öl, 1 Tasse Orangenlimonade, 4 Eier, 1 Tüte Backpulver, 1 Tüte Vanillezucker, 180°, 50-60 Minuten, hm, lecker!

Was ist für Sie die optimale Entspannung?
häkeln

Haben Sie ein Lebensmotto?
»nicht aufregen, nur wundern«

Gibt es eine Person, die Sie persönlich fasziniert?
Helen Keller

Welche menschliche Leistung des letzten Jahrhunderts bewundern Sie am meisten?
Die Entdeckung der Antibiotika

Welche Organisation oder welches Projekt würden Sie gerne unterstützen – oder tun dies bereits?
Umwelt- und Klimaschutz, Bildung, dort, wo sie nicht selbstverständlich ist, insbesondere für Mädchen, Hilfe für Kinder in Notsituationen, das sind Themen, die mich bewegen und die ich z.B. über Oxfam und UNICEF unterstütze.

Fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen …
1. Orangeroten Nagellack finde ich toll, blauen nicht.
2. Schwarze Socken, alle irgendwie verschieden, im Sparlampenlicht zusammensuchen: fies.
3. Bitte kochen Sie nie etwas mit Kapern für mich.
4. Der perfekte Sommer: kühl & bewölkt.
5. Ich habe keine Angst vor Spinnen oder Mäusen.

Ein kurzer Gruß an Ihre LeserInnen:
Hallo Sie, Du, liebe Leserin,
wie schön, dass Du dieses Buch gefunden, aufgeschlagen und gelesen hast. Ich hoffe sehr, Du hattest eine schöne Zeit zwischen den Zeilen und bist bestens gelaunt wieder aufgetaucht. Sehen wir uns ganz bald, in einer neuen Geschichte, wieder? Ich würde mich freuen.
Bis dahin, herzlich, Deine Alexandra Fabisch

Pfannkuchenherzen um Mitternacht

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