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Angelika Schwarzhuber über ihren neuen Roman »Ziemlich hitzige Zeiten«

Eine wunderbare Geschichte über das Älterwerden mit all seinen Vor- und Nachzügen

Angelika Schwarzhuber
© Carolin Apfelbeck
Eine kurze Biographie:
Geboren und aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt an der Donau in Niederbayern. Ich bin Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Söhnen.

Was ist Ihr gelernter Beruf bzw. üben Sie aktuell neben dem Schreiben noch eine weitere berufliche Tätigkeit aus?
Nach einem Praktikumsjahr an einer Sonderschule begann ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau und war als Assistentin der Geschäftsleitung hauptsächlich im Bereich Marketing tätig. Danach arbeitete ich freiberuflich als Redakteurin/Autorin für Image- und Werbefilme. Seit mehr als zehn Jahren entwickle ich inzwischen Drehbücher für Kino und TV von denen einige bereits erfolgreich verfilmt wurden. Und ich schreibe Romane.

Würden Sie uns ein wenig von sich persönlich erzählen – von Ihren Hobbys, Ihrer aktuellen Lebenssituation, Ihrem Traum vom Glück …?
Für Hobbies habe ich leider nicht allzu viel Zeit, doch neben Lesen, Serienschauen und Kinobesuchen schwimme ich sehr gerne und spiele ab und zu mit guten Freunden Schafkopf. Außerdem liebe ich es, mit meinem älteren Sohn gemeinsam neue Rezepte zu kreieren, die oft auch in meinen Romanen zu finden sind. Mit meinem jüngeren Sohn verbringe ich gern Zeit im Musikzimmer und seit kurzem befasse ich mich auch mit dem Komponieren von eigenen Liedern.

Mein Traum vom Glück ist die Summe von möglichst vielen großen und kleinen beruflichen und privaten Glücksmomenten in meinem Leben. Und ich träume auch davon, einmal die ganze Welt zu bereisen.

Womit kann man Sie wütend machen und richtig auf die Palme bringen?
Ich ärgere mich über Intoleranz und Respektlosigkeit.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Wer oft »danke« sagt, bekommt immer mehr Gründe dafür.

Wofür engagieren Sie sich?
Ich unterstütze mit monatlichen Zuwendungen ein Patenkind in Indien, spende regelmäßig für »Ärzte ohne Grenzen« und nach Möglichkeit auch für weitere Hilfsorganisationen, bzw. helfe ich durch Spenden oder Gratislesungen für regionale Projekte.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Seit ich denken kann, schwirren in meinem Kopf Geschichten herum. Bereits im Grundschulalter begann ich Geschichten und Gedichte aufzuschreiben. Es fühlte sich stets einfach nur richtig und gut an, wenn ich einen Stift in der Hand hielt, oder später dann an der Schreibmaschine oder am Computer saß. Es gibt glücklicherweise einen Menschen in meinem Leben, der mich sehr ermutigte, an mich und meinen Traum zu glauben. Ich lernte über das Schreiben, was ich nur lernen konnte, wagte endlich auch, meine Ideen zu verschicken und als die ersten positiven Resonanzen kamen, bestärkten sie mich in dem Entschluss, diesen Weg weiter zu gehen. Es gab erste kleine Aufträge fürs Fernsehen, ich entwickelte Drehbücher für Image- und Werbefilme und schrieb für die Zeitung. Durch meine Agentin gab es weitere Projekte im TV-Bereich. Lenes Suche nach den bairischen Worten für »Ich liebe dich« sah ich zunächst als Drehbuch. Doch als ich mich ans Exposé machte, bekam ich plötzlich große Lust, diese Geschichte als Roman zu schreiben. Und so kam es damals zu meinem Debütroman Liebesschmarrn und Erdbeerblues.

Was inspiriert Sie und wie finden Sie Ihre Themen?
Das ist völlig unterschiedlich. Ich sehe etwas, zum Beispiel einen Zettel, der an einer Pinnwand im Supermarkt hängt oder höre ein Lied, lese einen Bericht in der Zeitung, beobachte Menschen in meiner Umgebung oder schöpfe einfach aus dem, was ich alles so erlebt habe oder wie ich mich gerade fühle – und plötzlich ist eine Idee da. Manchmal wache ich auf und muss eine Idee aufschreiben, die mir im Schlaf eingefallen ist.

Bitte fassen Sie in wenigen Sätzen Ihr aktuelles Buch zusammen:
Ziemlich hitzige Zeiten erzählt die turbulente Geschichte der alleinerziehenden Anna, welche kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht und die Nase von der Liebe ziemlich voll hat. Hochzeitsvorbereitungen der einen Tochter und Abi-Stress der anderen – dazu noch die lästigen Hitzewellen – halten sie genug auf Trab. Doch als ihr Jugendschwarm zurückkommt, erwachen längst ausgestorben geglaubte Gefühle in ihr. Allerdings kann er sich nicht mehr an die damalige Nacht erinnern. Ziemlich frustriert lässt sie sich von ihren beiden besten Freundinnen dazu überreden, sich auf die Einladung eines jungen Mannes einzulassen. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf...

Was bzw. welche Szene darin war am schwierigsten zu schreiben?
Ich kann mich nicht erinnern, dass mir eine Szene besonders schwer fiel. Aber insgesamt war es teilweise sehr emotional und ich habe bei der Arbeit schon auch mal geweint und gelacht.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Keine Lieblingsszene, aber mehrere Szenen, die ich ganz besonders mag. Zum Beispiel die Schulabschlussfeier der jüngeren Tochter, oder auch eine Szene im Supermarkt, über die ich jedoch an dieser Stelle noch nichts verraten möchte.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Meine Hauptfigur Anna.

Gibt es bestimmte geografische Orte, zu denen Sie und Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Ja. Die Geschichte spielt in Prien im schönen Chiemgau. Dort habe ich mal ein Jahr lang gelebt. Und es geht auch nach Italien, genauer gesagt, nach Cavallino, an den Ort, an dem wir schon oft Familienurlaub gemacht haben.

Hat Ihr aktuelles Buch autobiografische Züge bzw. lassen Sie persönliche Erfahrungen in die Geschichte einfließen? Beruht Ihr Buch auf wahren Begebenheiten?
In dieses Buch flossen tatsächlich einige persönliche Erfahrungen, da während der Entwicklung des Buches mein ältester Sohn heiratete und der andere sein Abitur schrieb. So war ich emotional sehr nah an meiner Hauptfigur. Die Geschichte selbst ist jedoch frei erfunden. Allerdings gibt es ein paar Szenen, die sich fast genau so auch bei mir zugetragen haben.

Möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem aktuellen Buch eine bestimmte Botschaft mitgeben?
Die Wechseljahre können im wahrsten Sinne des Wortes »ziemlich hitzige Zeiten« sein. Am besten man stürzt sich beherzt und mit möglichst viel Humor in die Hitzewellen. Man kommt dem ganzen Irrsinn ohnehin nicht aus.

Ein kurzer Gruß an Ihre Leser/innen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Bücher haben mein Leben auf eine unbeschreibliche Weise bereichert – wenn ich davon auch nur einen winzigen Teil an Sie zurückgeben kann, dann bin ich unendlich dankbar und glücklich. Ich freue mich immer sehr über die zahlreichen Nachrichten, die mich auf verschiedenen Kanälen erreichen. Vielen Dank für Ihre teils sehr persönlichen Nachrichten, die nach Möglichkeit immer zu beantworten versuche!
Herzliche Grüße und hoffentlich weiterhin viel Lesefreude mit meinen Büchern

Ihre
Angelika Schwarzhuber

Ziemlich hitzige Zeiten

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