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Anne Troja im Interview

Anne Troja im Interview zu ihrem Buch »Rheanne – An Bord der Adlerschwinge«

Wussten Sie, dass Anne Troja die Videospielreihe Assassin’s Creed rauf und runter spielt?

Eine kurze Biografie:
Ich bin am 24.04.1992 in Berlin als jüngstes von drei Kindern geboren. Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Als ich vier war, zogen wir nach Berlin-Blankenburg um. Ich ging auf die Grundschule, später auf das Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Allerdings musste ich aus gesundheitlichen Gründen 2009 meine Schullaufbahn unterbrechen, weswegen ich nicht das Abitur absolvieren konnte. Nach meiner sechswöchigen Rehabilitation besuchte ich die Lazarus-Schule, auf der ich 2013 meine Fachhochschulreife im Bereich des Sozialwesens erfolgreich absolviert habe. Im darauffolgenden Jahr habe ich meinen Mann geheiratet. Danach ging es auf und ab – ich entschied mich für ein Sozialpädagogikstudium, welches ich aber nach zwei Semestern beendet habe, da meine Interessen in eine andere Richtung gingen. Das war der Punkt, an dem ich das Schreiben zum Mittelpunkt und zu meinem Beruf machen wollte. Deswegen wollte ich das Abitur nachholen, musste es aber aus erneuten gesundheitlichen Gründen wieder abbrechen. In dieser Zeit habe ich Rheanne – An Bord der Adlerschwinge geschrieben, mich mit dem Manuskript bei diversen Literaturagenturen beworben, Absagen kassiert und nebenbei nach außerschulischen Praktikumsstellen im Verlagswesen gesucht. Es war eine sehr schwierige Zeit. Ich wusste nicht, wohin mein Weg mich führen wird. Aber dann ging es steil bergauf: die Literaturagentur Kai Gathemann nahm mich unter Vertrag, und ich fand an der Universität Potsdam einen Studienplatz.
Das Jahr 2017 wurde durch die Geburt unseres Wunschkindes und den Vertragsabschluss mit Blanvalet perfektioniert.

Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbies, Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück, was Sie ärgert, welche Gabe Sie gerne besäßen …?
Ich bin eine sehr glücklich verheiratete junge Frau und seit April 2017 stolze Mama eines wunderbaren Sohnes, der meinen Mann und mich ganz schön auf Trab hält. Wenn ich nicht gerade mit dem Kleinen Türme aus bunten Klötzen baue oder Windeln wechsel, mache ich in meiner Freizeit gerne Fitness und fahre Downhill. Ich liebe gutes Essen und das Zusammensein mit Freunden, genieße aber auch einen ruhigen Abend mit meinem Mann oder einen Gammeltag auf der Couch.
Wenn ich könnte, würde ich manchmal gerne die Zeit anhalten können, damit ich mehr schaffen kann oder damit schöne Momente langsamer vergehen.
Mich ärgert, dass ich in manchen Situationen nicht nein sagen kann. Aber am meisten ärgern mich die Rad- und Autofahrer in Berlin, die so fahren, als würde die StVO nicht für sie gelten und sich benehmen, als wären sie der Nabel der Welt.
Mein Traum vom Glück ist es, weiterhin eine so humorvolle und tolle Ehe zu führen und noch weitere Kinder zu bekommen – und einen Ford Mustang mit Sportsitzen.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Das Interesse am Schreiben entwickelte sich in meiner Grundschulzeit. Ich habe die Kinderbücher von Enid Blyton verschlungen und begann auf einem Schreibblock erste Geschichten zu verfassen.

Was inspiriert Sie/Wie finden Sie Ihre Themen?
Die Ideen kommen, wann sie wollen. Beim Abwaschen, beim Duschen oder beim Sport – ich muss sie nur rechtzeitig aufschreiben, sonst vergesse ich sie. Aber eine konstante Inspirationsquelle habe ich nicht.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
Ich schreibe gerade an dem Fortsetzungsroman von Rheanne – An Bord der Adlerschwinge. Die junge Ritterin Rheanne hat Genzabars Hauptstadt Esteban endlich erreicht und kann dem Kaiser Vargaz das Geschenk ihrer Regentin überreichen. Doch nach nur wenigen Stunden in der Fremde beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und bringen Rheanne erneut an ihre Grenzen: Ein Mordfall ereignet sich, das Geschenk an den Kaiser verschwindet spurlos und ein beschworener Dämon richtet im Palast ein Blutbad an. Als auch noch der Kaiser und sein Sohn ermordet aufgefunden werden, ist sich Rheanne sicher: Diesen Fall kann sie nur mit Cormacs und Sedalés Hilfe lösen.

Was/Welche Szene daraus war bisher am schwierigsten zu schreiben?
Eine bestimmte Szene kommt mir jetzt nicht in den Sinn. Aber ich musste, kurz bevor ich mit dem Manuskript fertig war, komplett von vorne anfangen. Der gesamte erste Entwurf war nicht authentisch.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Ich mag die Szenen, bei denen Rheanne und Sedalé aneinandergeraten.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Ich mag Rheanne, weil sie nicht das typische Bild der Frau widerspiegelt. Sie hat einen eigenen Kopf und manchmal eine etwas zu aufmüpfige Art – aber das macht sie gerade aus.

Gibt es bestimmte geographische Orte, zu denen Sie oder Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Ja, und zwar Saalbach-Hinterglemm in Österreich. Ich bin dort fast jedes Jahr mit meinen Eltern im Urlaub gewesen und der Ort ist für mich wie ein zweites Zuhause. Außerdem kann man dort unglaublich gut biken. Irgendwann in ein paar Jahrzehnten würde ich dort gerne ein eigenes Ferienhäuschen haben.

Was lesen Sie selber gerne?
Ich mag Fantasy- und Horrorromane. Meistens reicht meine Zeit aber nur für den SPIEGEL.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Stephen King, Enid Blyton und Walter Moers.

Wer sind Ihre liebsten Romanhelden/-heldinnen?
Hildegunst von Mythenmetz, Käpt’n Blaubär und Pennywise, der Clown.

Möchten Sie uns 3 Bücher für die einsame Insel empfehlen?
Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers, Es und Die Arena von Stephen King.

Was ist für Sie die größte Versuchung?
Chips und Nachos mit Käsesoße. Einmal angefangen esse ich die ganze Tüte leer.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Ich liebe Nudeln mit Gorgonzolasauce und Pinzgauer Kasnocken gleichermaßen. Je mehr Käse, desto besser!

Was ist für Sie die optimale Entspannung?
Die Videospielreihe Assassin’s Creed rauf und runter spielen.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Opti mopti. Das heißt so viel wie: Nicht die Hoffnung verlieren und nicht gleich an das Schlimmste denken.

Gibt es eine Person, die Sie persönlich fasziniert?
Ganz klar meine Mama. Sie ist Topmanagerin, Spitzenköchin, Super-Nanny, Lieblingslehrerin, Abholdienst, tolle Oma und Seelsorgerin auf einmal.

Welche menschliche Leistung des letzten Jahrhunderts bewundern Sie am meisten?
Alles, was mit dem Aufschwung der Computer und dem Internet zu tun hat. Als Kind konnte ich die unglaubliche Größe des Internets gar nicht begreifen. Damals gab es noch diese knisternden Modems und man war top ausgerüstet, wenn man einen USB-Stick mit 256 MB Speicherkapazität hatte.

Fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen:
Ich habe einen Putzfimmel, liebe den jährlichen CSD in Berlin, würde mich ganz klar für einen Hund und nicht für eine Katze entscheiden, ich mag amerikanische Sportwagen und ich bin Christ.

Ein kurzer Gruß an Ihre Leser/innen:
Liebe Leserinnen und Leser,

endlich ist es soweit! Ich freue mich sehr, Euch meinen Fantasyroman Rheanne – An Bord der Adlerschwinge vorstellen zu können. Der Weg zur Fertigstellung des Manuskriptes war lang, aufregend, lehrreich und hat unendlich viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass Ihr viel Freude beim Lesen habt – und für weitere Abenteuer mit Rheanne und Cormac bereit seid.

Es grüßt Euch ganz herzlich
Anne Troja :)

Anne Troja

Rheanne - An Bord der Adlerschwinge

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