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Albert Camus

Albert Camus wurde 1913 in Mondovi/Algerien geboren. Als er ein Jahr alt war, fiel sein Vater im Ersten Weltkrieg. Daraufhin zog die Mutter mit dem Kleinkind und ihrem älteren Sohn Lucien nach Algier, wo der junge Albert ein Stipendium für ein Gymnasium erhielt. Nach seinem Schulabschluss studierte Camus Philosophie und verließ 1940 Algerien in Richtung Paris.Während des Zweiten Weltkriegs engagierte sich Camus in der Résistance. 1942 gelang ihm mit dem Roman "Der Fremde" und dem Essay "Der Mythos von Sisyphos" sein schriftstellerischer Durchbruch. In den Nachkriegsjahren war Camus neben Jean-Paul Sartre, mit dem ihn eine kurze Zeit lang auch ein freundschaftliches Verhältnis verband, einer der Vordenker des Existentialismus. Camus‘ Essay "L'homme révolté" (Der Mensch in der Revolte) aus dem Jahr 1951 führte zu heftigen Auseinandersetzungen und schlussendlich zum Bruch mit Satre.1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur, nur drei Jahre darauf kam er 1960 bei einem Verkehrsunfall ums Leben. In seiner Aktentasche fand man das Manuskript zu seiner Autobiographie, welche posthum 1994 unter dem Titel „Le premier homme“ (Der erste Mensch) erschien.

www.literatur-nobelpreis.de/1957-albert-camus-1913-1960 / de.wikipedia.org/wiki/Albert_Camus / www.dieterwunderlich.de/Albert_Camus.htm