Greg Keyes

Greg Keyes war vier Jahre alt, als seine Familie berufsbedingt in ein Navajo-Reservat in Arizona umzog. Dort lernte er als Junge die Sprache des Indianervolkes kennen und erwarb sich eine lebenslange Begeisterung für geheimnisvolle Zeichen, Rituale, Mythen und Legenden. Nach einem Anthropologie-Studium veröffentlichte er 1996 als J. Gregory Keyes seinen ersten Roman "Aus Wasser geboren". Es folgten Romane aus dem Star-Wars-Universum sowie weitere Fantasy-Werke, darunter ein Zyklus historischer Alternativwelt-Romane, die demnächst bei Blanvalet erscheinen werden. Der große Durchbruch und Vorstoß in die erste Reihe der amerikanischen Fantasy-Autoren gelang ihm mit seinem Roman "Der Dornenkönig", dem Auftakt der High-Fantasy-Saga "Die verlorenen Reiche". In diesem Epos wird von den Schicksalen des Landes Crotheny und seiner Herrscherfamilie erzählt, die sich gegen eine neu erwachte uralte, böse Macht behaupten müssen. Die Kritiker überschütten Greg Keyes mit höchstem Lob, der Roman schoss in der US-Bestsellerliste ganz nach oben, und immer wieder wird "Die verlorenen Reiche" mit George R. R. Martins Meisterwerk "Das Lied von Eis und Feuer" verglichen. Die detailreiche Ausgestaltung der fremden Welten und die packende Dramaturgie der Handlungen passen einfach stimmig zusammen und sorgen für ungetrübten Fantasy-Lesespaß. Demnächst wird bereits der dritte Roman von "Die verlorenen Reiche" mit dem Titel "Der Blutritter" bei Blanvalet erscheinen. Greg Keyes lebt heute in Savannah, Georgia.

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