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Hugo M. Enomiya-Lassalle

Hugo M. Enomiya-Lassalle S.J. (geb. 1898 als Hugo Lassalle auf Gut Externbrock bei Nieheim/Westfalen) war Jesuit und Zen-Meister. Er wurde 1929 in die Ostasienmission nach Japan geschickt. Neben seiner Tätigkeit als Verwalter des Jesuiten-Gebäudes der katholischen Sophia-Universität setzte sich Lassalle auch durch Hilfswerke für soziale Belange ein und versuchte den Zen-Buddhismus als geistige Grundlage der japanischen Gesellschaft zu verstehen. 1935 wurde er Missionssuperior und Ordensoberer der Jesuiten in Japan. Er lebte in Hiroshima und überstand den Atombombenabwurf. Unter dem Namen Makibi Enomiya (愛宮 真備) wurde er japanischer Staatsbürger. Er sprach auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom über neue Formen von Seelsorge und Liturgie. Er wurde in Japan als Zen-Meister anerkannt und bemühte sich lebenslang um die tiefere Durchdringung von Zen und Mystik in christlichen und außerchristlichen Erfahrungen und war bestrebt, die Einheit des Weges als „christlichen Zen“ über Meditationskurse zu vermitteln. Von Lassalle angeregt wurden u. a. Willigis Jäger und Niklaus Brantschen. Er starb am 7. Juli 1990.

Buchübersicht

Hugo M. Enomiya-Lassalle, Bogdan Snela, Roland Ropers

ZEN - Unterweisung

Gebundenes Buch