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Inge Meysel

Inge Meysel, *1910 in Rixdorf, † 10. Juli 2004 in Seevetal-Bullenhausen, gab 1930 in Zwickau ihr Bühnendebüt. Als Haldjüdin wurde Mesyel zwischen 1933-1945 mit Auftrittsverbot belegt und kam erst nach dem Krieg ans Hamburger Thalia Theater. Ihre Rolle als Annie Wiesner im Berliner Volksstück "Fenster zum Flur", brachte ihr den Beinamen "Mutter der Nation" ein. Ab 1960 stand Meysel vermehrt vor der Kamera. Meysel setzte sich Zeit ihres Lebens für ihre politischen Überzeugungen ein, so ünterstütze sie die "Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben" und den Kampf gegen Aids. 1978 war Meysel eine der zehn Klägerinnen der "Sexismus-Klage" gegen die Zeitschrift "Der Spiegel". 2004 starb Meysel in ihrem Haus in Bullenhausen an einem Herzstillstand.