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Jehuda Bacon

Jehuda Bacon

© Gütersloher Verlagshaus

Jehuda Bacon, geb. 1929 als Sohn einer chassidischen Familie in Ostrava, Tschechoslowakei, ist ein israelischer Künstler. Für seine Verdienste um die deutsch-israelische Versöhnung und den jüdisch-deutschen Dialog wurde er 2013 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Im Herbst 1942 wurde er mit seiner Familie von Ostrava in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Im Dezember 1943 kam er in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo er mit anderen inhaftierten Kindern im sogenannten "Familienlager" das Internationale Komittee vom Roten Kreuz überzeugen sollte. Im Juni 1944 sah Bacon seinen Vater in die Gaskammern gehen. Zu diesem Zeitpunkt wurden seine Mutter und seine Schwester Hanna in das Konzentrationslager Stutthof deportiert, wo sie wenige Wochen vor der Befreiung starben. Er überlebte mehrere Todesmärsche und wurde am 5. Mai 1945 in Gunskirchen befreit. Jehuda Bacon lebt mit seiner Frau Leah in Jerusalem.

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06.11.2017 | 19:30 Uhr | Bonn

Manfred Lütz berichtet von seiner Begegnung mit Jehuda Bacon, der ihm im Januar 2016 in einem mehrtätigen Interview von seinem Leben nach Auschwitz erzählte. Ein berührender Vortrag.

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Münster-Carré
Gangolfstr. 14
Gangolfsaal
53111 Bonn

Weitere Informationen:
Katholische Kirchengemeinde St. Martin Münsterladen
53111 Bonn

Tel. 0228/2808899, mail@muensterladen.de

09.11.2017 | Wels

Manfred Lütz berichtet von seiner Begegnung mit Jehuda Bacon, der ihm im Januar 2016 in einem mehrtätigen Interview von seinem Leben nach Auschwitz erzählte. Ein berührender Vortrag.

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