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Willy Brandt

Willy Brandt wurde am 18 Dezember 1913 in Lübeck geboren. Nach der Machtergreifung durch Hitler floh er nach Oslo, wo er seine Ausbildung und seine Arbeit gegen das Naziregime fortsetzte. Er hatte enge Verbindung zum deutschen Widerstand und lebte zeitweise im Berliner Untergrund. 1938 wurde er durch die nazistische Reichsregierung ausgebürgert. 1940, nach der Besetzung Norwegens, gelang es ihm, nach Schweden zu entkommen, wo er bis 1945 in Stockholm lebte.

1945 kam er als Korrespondent skandinavischer Zeitungen zurück nach Deutschland. 1948 begann seine politische Laufbahn auf verschiedenen Ebenen, ab 1949 saß er als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1957 bis 1966 war Willy Brandt Regierender Bürgermeister von Berlin, von 1964-1987 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, seit 1987 Ehrenvorsitzender der SPD. Von 1966 bis 1969 war er Außenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers, bevor er 1969 bis 1974 selbst dieses Amt bekleidete. 1971 erhielt Brandt den Friedensnobelpreis.

Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 prägte Willy Brandt die Worte: "Nun wächst zusammen, was zusammen gehört." Er starb am 8. Oktober 1992 in Unkel bei Bonn.

www.willy-brandt.de/willy-brandt.html; www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Kanzleramt/Zeitstrahl/Brandt/brandt_node.html; de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt

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