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BABYPEDIA: Die "Gelben Seiten rund ums Baby" - erschienen im Goldmann Verlag

5 Fragen an die beiden Autorinnen von „Babypedia“

Anne Nina Simoens und Anja Pallasch im Interview

© Bernd Fischer

1. Was hat Sie auf die Idee gebracht „Babypedia“ zu schreiben?
Nina: Es gibt so viele Bücher zur Kindererziehung, zu ihrer Pflege und Ernährung - dicht gefolgt von witzigen Elternberichten. Aber keines, das einfach mal alle praktischen Informationen und Tipps sammelt, die man so im „Baby-Behörden-Alltag“ braucht. Irgendwann haben wir gemerkt, dass diese ganzen Infos nur verstreut im Internet zu finden sind, man Ämter telefonisch abklappern oder Freundinnen fragen muss, die schon ein Baby haben und Tipps geben können. Warum also nicht alles in einem Buch zusammenfassen, so à la „Gelbe Seiten rund ums Baby“?


2. Welche Themen werden in „Babypedia“ behandelt? Welche liegen Ihnen besonders am Herzen?
Nina: Wir haben viele praktische Kapitel. Gleich am Anfang zum Beispiel eine schöne übersichtliche Checkliste dazu, welche To-Do’s man während und nach der Schwangerschaft zu erledigen hat – angefangen bei der Kommunikation gegenüber dem Arbeitgeber, über Versicherungen, hin zu diversen Ämtern.
Es gibt rechtliche Themen, zum Beispiel der Schutz von Müttern in Bezug auf ihren Arbeitsplatz, etwas zum Namensrecht oder was eigentlich genau eine Vaterschaftsanerkennung und Sorgeerklärung bedeuten.
Und dann natürlich ganz viele Infos dazu, welche finanziellen Hilfen (Elterngeld & Co.) man wo beantragen kann, welche Anlagemöglichkeiten es gibt, falls man schon jetzt für die Ausbildung des Kindes sparen möchte, was mit den Rentenbeiträgen während der Elternzeit geschieht usw.
Ach ja, und: Wir stellen viele Apps vor, die praktisch für die Eltern und nett für die Kinder sind.


3. Haben Sie DEN Tipp für Eltern in Elternzeit?
Anja: Keine Angst vor großen Schritten: Auch Reisen in die Ferne machen mit dem neuen Familienzuwachs einen großen Spaß – am Besten in der Zeit, bevor das Kind einen zu großen Bewegungsdrang verspürt.
Nina: Für´s Herz (auch wenn es ganz banal klingt): Die Elternzeit, vor allem, wenn man einige Zeit mit dem Partner nimmt, bestmöglich genießen; Viel im Jetzt leben.
Und für den Geldbeutel: Wenn’s geht, schon vor der Elternzeit das Gehalt tunen, damit mehr Elterngeld rauskommt.


4. Frau Pallasch, Sie sind Mutter von Zwillingen. Welche besonderen Herausforderungen bringt das mit sich?
Anja: Eigentlich keine, mit ein bisschen Gelassenheit, Organisation und Routine kriegt man die meisten vermeintlichen Hürden in den Griff. Zwillinge sind ein wunderbares Geschenk!


5. Gibt es etwas, was Sie während der Recherche zum Buch entdeckt haben, was Sie gerne schon vorher gewusst hätten?
Anja: Hilfsangebote wie „Wellcome“ (die allen jungen Familien unter die Arme greifen) und die vielen kostenlosen Informationshefte der Ministerien (zum Beispiel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).
Nina: Wenn man die Möglichkeit hat, die Geburtsurkunde für das neugeborene Baby im Krankenhaus zu beantragen, dann gleich den vollen Namen eintragen! Wir dachten irgendwie, dass wir einen Zweitnamen (der noch diskutiert wurde…) schon noch nachreichen können. Tja….nein…darf man nicht.