101 Nacht

Limitierte Sonderausgabe

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Hardcover
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Einmalige und limitierte Sonderausgabe des literarischen Sensationsfunds

Edle Ritter und listige Bösewichte, Beduinen und Großwesire, Lindwürmer und Jungfrauen – die Figuren aus «101 Nacht» haben eine dichterische Unmittelbarkeit und Frische, die auf Anhieb bezaubert. 2010 wurde die 800 Jahre alte Handschrift von Claudia Ott aus den Beständen des Aga Kahn Museums geborgen, sachkundig übersetzt und sorgfältig ediert. Nach der Erstveröffentlichung der Übersetzung im Jahr 2012 erscheint jetzt eine limitierte Sonderausgabe der kleinen Schwester von «1001 Nacht».


Aus dem Arabischen von Claudia Ott
Hardcover, Pappband, 336 Seiten, 19,0 x 29,0 cm
mit Faksimiles des arabischen Originals
ISBN: 978-3-7175-2356-7
Erschienen am  10. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

101 Nacht

Von: C. Widmann

28.10.2018

Lieber Leser, Scheherazade oder Schahrasad muss nur hundert Nächte lang erzählen in diesem Band. Die Rahmenhandlung ist eine andere. Auch von den Märchen kommen nur zwei so ähnlich vor in der großen Schwester "1001 Nacht". Die kürzere Sammlung stammt aus dem arabischen Spanien: aus Al-Andalus. Sie entführt uns in einen geheimnisvollen Osten, der für ihre Erzähler genauso weit entfernt war wie für uns. Die ersten Geschichten enttäuschen ein wenig. Sie mäandern über die Seiten, und man weiß nicht, in welches Meer sie münden sollen. Irgendwann ist eine zu Ende und eine neue fängt an, ohne dass man sie richtig voneinander unterscheiden könnte. Eine spannende Geschichte hören wir erst in der vierundvierzigsten Nacht. Dann aber folgt eine auf die andere. Schrieben und ordneten die Araber in Al-Andalus ihre Sammlungen nach dem Grundsatz: Das beste zum Schluss? Auf die Märchen folgt ein ausgiebiges Nachwort von Claudia Ott. Sie erzählt von der Handschrift aus dem Aga Khan Museum, von der Entstehung der beiden Sammlungen "1001 Nacht" und "101 Nacht", von den Schwierigkeiten und Eigenarten der Übersetzung. Die beiden großen arabischen Märchensammlungen scheinen ihre Wurzeln im alten Indien zu haben. Ihrerseits haben sie die westlichen Geschichten und Heldenepen geprägt. Das "Spieglein, Spieglein an der Wand" kam über viele Umwege aus buddhistischen Büchern zu uns herüber. Nur eine Frage bleibt offen über "101 Nacht": Warum bekommen wir die erste deutsche Übersetzung erst jetzt? Hochachtungsvoll Christina Widmann de Fran

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Vita

Claudia Ott, geb. 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie mit einer Arbeit über arabische Epik und Handschriftenkunde promoviert wurde, sowie anschließend arabische Musik (Rohrflöte/Nay) in Kairo. Sie war seit 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin an den Universitäten Berlin (FU) und Erlangen-Nürnberg; seit 2011 unterrichtet sie auch an der Universität Göttingen. Vortragsreisen führten sie u.a. nach Kairo, Beirut, Wien, Yale und Harvard. Ihre 2004 erschienene Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" nach der ältesten arabischen Handschrift machte sie weit über die Grenzen ihres Faches hinaus bekannt. 2011 wurde Claudia Ott für diese Übersetzung mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. 2008 erschien "Gold auf Lapislazuli - Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients". Seit 2007 ist Claudia Ott Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und Chorleiterin des Martinschors Beedenbostel. Mit szenischen Lesungen, Lesekonzerten mit orientalischer Musik oder Konzertlesungen mit Sinfonieorchester öffnet sie im gesamten deutschen Sprachraum neue Türen für die arabische Literatur.

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