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21 Gründe, das Alleinsein zu lieben

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7787-9273-5

Erschienen: 25.04.2017
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Die Freude am Für-sich-Sein entdecken
Alleinsein kann eine echte Kraftquelle sein ─ der Anstoß, sich selbst intensiv zu begegnen und das Leben auf eine ganz neue, freiere Art zu betrachten. Wer einmal gelernt hat, gut mit sich allein zu sein, der wird sich nicht mehr einsam fühlen. Er wird zu tieferen Formen der Verbundenheit finden: mit sich, mit anderen Menschen, mit der Natur, mit dem Spirituellen.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Alleinsein. Mit vielen praktischen Anregungen und wertvollen Impulsen teilt Franziska Muri 21 verborgene Schätze des Für-sich-Seins, um das Leben ganz neu zu entdecken und zu genießen.

Franziska Muri (Autorin)

Sie lebt allein, sie arbeitet allein – und sie liebt es. Meistens. Mit diesem Buch kommt sie ihrem Herzensanliegen nach: den Ruf des Alleinseins zu verbessern und es »SolistInnen« leichter zu machen. Franziska Muri ist Kulturwissenschaftlerin und seit vielen Jahren als Lektorin in der Buchbranche tätig. Beruflich wie privat sind ihre Themen ganzheitliche Heilung und Spiritualität. Als Autorin verfasste sie unter anderem den Bestseller »Vom Zauber der Rauhnächte« (gemeinsam mit Vera Griebert-Schröder) und »Alles, was mich glücklich macht«.

23.11.2017 | Günzburg

Lesung mit Vera Griebert-Schröder

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Günzburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Hermann Hutter
89312 Günzburg

Tel. 08221/369614, info@hutter.net

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7787-9273-5

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Integral

Erschienen: 25.04.2017

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21 Gründe, das Alleinsein zu lieben - Franziska Muri

Von: Antje Roggemann Datum: 06.08.2017

www.antjeroggemann.de

„21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“ von Franziska Muri ist ein Plädoyer für das Alleinsein und die guten Seiten, Erfahrungen und Erlebnisse, die es uns bringt, wenn wir es annehmen und für uns nutzen.

Die Autorin beschreibt, dass viele Menschen zunächst unfreiwillig mit dem Alleinsein Bekanntschaft machen und es zudem einen schlechten, z.T. pathologisierten Ruf in unserer Gesellschaft und unter Therapeuten oder Ärzten hat. Dabei ist Alleinsein ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entdeckung des eigenen Selbst.

Sie selbst ist gern allein und findet es ungerecht, dass das Alleinsein einen so schlechten Ruf hat. Deshalb begann sie, dieses Buch zu schreiben und das Alleinsein zu erforschen.

Franziska Muri stellt in ihrem Buch „21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“ in 21 Kapiteln jeweils einen Vorteil, etwas Gutes, das uns das Alleinsein bringen kann, sehr ausführlich dar und belegt vieles mit Zitaten oder interessanten Studien. Sei es Freiheit, Flexibilität, Kreativität, freie Zeiteinteilung, persönliche Weiterentwicklung oder die Verbindung zum All-Einssein – all dies und noch viele mehr können Geschenke sein, die das Alleinsein uns bringt.

Sie schreibt: „Strukturen zerbrechen – und das Beste, was wir jetzt tun können, ist, sie nicht zu schnell wieder zusammenzufügen, sondern zu schauen, was sich aus den Bausteinen und Trümmern vielleicht auf eine ganz neuartige, lebenswertere Weise zusammensetzen lässt.“

Franziska Muri regt an, sich die Frage zu stellen: „Was will das Leben von mir?“, wenn man gerade allein ist oder lebt. Ich würde sogar fragen: „Was will das Leben für dich?“

Sie schreibt: „Vielleicht dient dir das Alleinsein auch dazu, eine so tiefe, weite, wunderschöne Intensität an Selbstliebe zu entwickeln, wie du sie niemals für möglich gehalten hättest. Die Fähigkeit, bei dir zu bleiben, bei deiner Wahrheit, deinem Empfinden, das der Welt fehlt, wenn du vorrangig auf andere schaust. Vielleicht brauchst du eine Zeit, in der du dich selbst entdeckst – und als diese Person wirst du dann umso freudiger auf andere zugehen und von ihnen ganz neu wertgeschätzt und angenommen werden.“

Sie beschreibt aber auch, was das Alleinsein zuweilen schwierig macht. Manche Menschen leiden unter dem Alleinsein oder sind einsam. Auch die sozialen gesellschaftlichen Normen, die Alleinsein z.T. als Fehler oder reine Übergangsphase von einem Paarsein zum nächsten betrachten, können es Alleinlebenden schwer machen, sich mit ihrer Art zu leben, wohlzufühlen.

Die Kapitel im Buch sind alle aufgeteilt in 3 Teile.
„Ein Grund, das Alleinsein zu lieben“
„Was macht es zuweilen so schwierig?“
„Werkzeuge und Wegweiser“

In den Abschnitten „Werkzeuge und Wegweiser“ gibt es viele Hinweise, wie man sich selbst kennenlernen und was man tun kann, um sich mit dem Alleinsein wohlzufühlen.

Ich hab mich in dem Buch an vielen Stellen wiedergefunden und mit der Autorin verbunden gefühlt, weil ich in den letzten Jahren und gerade wieder Phasen des Alleinseins erlebt habe. Ich kann viele Erfahrungen, die sie beschreibt, nachvollziehen, weil ich sie selbst erlebt und mich durch Alleinsein selbst kennengelernt habe.

Es ist für mich keine Art, wie ich leben möchte. Mich zieht es gerade sehr in kleine Lebensgemeinschaften mit anderen Menschen.

Wer aber gerade allein lebt, freiwillig oder unfreiwillig, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Es erweitert den Blick und die Sicht aufs Alleinsein und die vielen Vorteile, die es mit sich bringt.

Beachtenswert

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 31.07.2017

www.rezensions-seite.de

„Alle 11 Sekunden verliebt sich….“ wohl einer der Millionen Singles auf der entsprechenden Dating Line.

„Zu zweit Sein“, das scheint das Mindeste für ein gelungenes Leben. Hunderte von Hollywood Romanzen und tausende von Liebesromanen samt der Geschichten in den bunten Blätter über „Wer mit wem und neu mit jenem oder jener“ können doch nicht irren.

Vor allem, weil Reportagen, Berichte, Werke über „glückselige Singles“ eher selten bis nie erwähnt werden. Und die eigenen Erfahrungen mit auseinander gehenden Beziehungen, mit Bekannten im Umfeld, die teils fast schon verzweifelt suchen den allgemeinen Eindruck stützen, der schon in der Bibel ganz zu Beginn als Grundsatz benannt wird: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei“.

Auf der anderen Seite, über ein Drittel der Ehen wird geschieden. Sich trennen und (möglichst schnell, wenn nicht eh schon die nächste „große Liebe“ im Raum steht und Grund für die aktuelle Trennung ist) sich neu verbinden ist Alltag. Wobei aus der Psychologie ja sattsam bekannt sein müsste, dass man sich selbst immer mit nimmt. An den nächsten Ort und die nächste Beziehung.

Gesünder und besser wäre es wohl schon, auch mal mit sich alleine zurecht zu kommen. Ereignisse zu verarbeiten. Was aber eher nur dann geht, wenn eine gewisse innere Ruhe und auch eine gewisse Befriedigung am Zustand des Alleinseins gefunden wird. Woran wiederum vieles an „gutem Alleinsein“ scheitert, denn es bedarf einr gewissen Zeit und eines gewissen Aufwandes, um mit sich selbst „ins Lot“ zu kommen. Was bei drängenden Gefühlen des „Mangels“ nicht so einfach ist.

Da passt es gut und ist im Verlauf der Lektüre durchaus hilfreich, dass Franziska Muri das „Loblied der anderen“ Seite überzeugend anstimmt. Denn Alleinsein hat nicht nur einen gewissen Wert, sondern kann auch so wichtig und wertvoll werden, dass man es eher beibehalten würde, als es für „irgendeine“ Beziehung um der Beziehung, Gesellschaft um der Gesellschaft willen dann aufgeben würde. Was wiederum eine hervorragende Grundlage darstellen würde, gute und konstruktive Beziehungen nurmehr einzugehen. Wenn man eben Geduld hätte.

Sicher, vieles von dem, was Muri vor Augen führt, ist beileibe nicht neu oder unbekannt. Manches aber führt zu einem doch neuen Blickwinkel (Anker in der Reizflut, eine Bereicherung für andere werden können) und im Gesamten ist es einfach hoch interessant, all die Gründe, die für ein gutes Alleinsein sprechen, vor Augen geführt zu bekommen.

Wobei klar ist, natürlich liegt es in der eigenen Verantwortung, bestimmte Möglichkeiten für sich auch wollen zu können. Dass man „frei ist von“ und „frei ist zu“ hat ja nur dann einen konstruktiven Wert, wenn man entweder bereits weiß, was man mit sich und an sich erleben möchte oder zumindest es wichtig findet, dass man solche „Füllungen“ für sich finden kann.

Wer nur gewohnt war und weiterhin mit Überzeugung glaubt, dass „ein anderer oder eine andere“ unabdingbar notwendig ist, die eigene Zeit gefüllt und gestaltet zu bekommen, an dem wird auch dieses verständliche und umfassend geschriebene „Brevier für das Alleinsein“ natürlich schadlos vorbeigehen. Und, auch das ist wichtig, das Buch ist natürlich keine Aufforderung, sich aus guten Beziehungen lösen zu müssen. Aber auch in solchen könnten ja Freiräume entstehen, eine „Reise allein“ beispielsweise, die das ebenfalls nötige und wichtige „zu sich finden und mit sich ins Reine kommen“ befördern.

Muri verweist den Leser (ohne jeden erhobenen Zeigefinger“ auf einen der Grundpfeiler des Lebens. Dass man nicht nur „mit anderen lebt“, sondern vor allem und in erster Linie mit sich. Und dass dieses „mit sich“ allein wichtige, interessante und durchaus lebenswerte Seiten in vielfachen Formen des Alleinseins beinhaltet.

Und so wundert es nicht, dass von „Kennern des Alleinseins“ aus am Ende des Buches zur „Liebe“ in vielfältigen Formen übergeleitet wird. Denn recht verstanden heißt „Alleinsein“ eigentlich in keiner Weise, „einsam sein“ zu müssen.

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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